Galopprennsport in Bremen

News

(9.8.) Heute in Berlin-Hoppegarten erreichte der von Pavel Vovcenko trainierte Twilight's Baby einen zweiten Platz. 

 

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(7.8.) Die heutige Ausgabe der Sport Welt ist einen Kauf wert aus Bremer Sicht. Neben einem Artikel über Lovely Dream und einer Meldung über Renato Souza gibt es ein Interview von Frank Lenk für den Rennverein und eines mit Rennbahn-Retter Andreas Sponbiel, die hier zu lesen sein: 

 

Es geht voran in Bremen. Der Bremer Rennverein hat seit einiger Zeit einen neuen Vorstand mit zwei neuen Mitgliedern und das Ziel des Neustarts 2021 steht auf der Agenda. Erste Zwischennutzungen auf der Galopprennbahn sind durch die von der Stadt Bremen engagierte ZwischenZeitZentrale (ZZZ) für den September genehmigt, darunter ein Lerngarten und Crossgolf. Und am 19. September will die Bürgerinitiative rund um Rennbahn-Retter Andreas Sponbiel im Rahmen einer Veranstaltung ein Showrennen veranstalten, das Geschmack auf mehr machen soll. Wir haben mit Frank Lenk, dem Vorstandssprecher des Rennvereins, über die aktuelle Situation in der Hansestadt gesprochen.

 

Sport Welt: Herr Lenk, vor kurzem wurde ein neuer Vorstand des Bremer Rennvereins gewählt. Was hast sich geändert?

Frank Lenk: Unsere Präsidentin Tonya Rogge ist uns abhandengekommen und wir sind jetzt eine Boygroup. Mit Thomas Maruhn (Anmerkung der Redaktion: Verleger; hat mit seinem MusketierVerlag das Buch „Die Galopprennbahn Bremen – Das Ende einer Ära?“ herausgegeben) und Moritz Becher (Stall Hanse) haben wir zwei neue Mitglieder im Vorstand. Daniel Krüger, Jan-Hendrik Többe und ich sind aus dem alten Vorstand wiedergewählt worden. Kurt Zech und Andreas Jacobs sind ausgeschieden. Tonya Rogge bleibt uns beratend im neu gegründeten Beirat erhalten.

 

Wann wird es einen neuen Präsidenten geben und zeichnet sich bereits ab, wer es sein wird?

Da haben wir keine Eile. Dieser Punkt wird vermutlich bei der nächsten Vorstandssitzung auf der Tagesordnung stehen und natürlich gibt es Anwärter.

 

Wie ist der Stand der Dinge – werden in Zukunft wieder Galopprennen in Bremen veranstaltet? Der Neustart steht Medienberichten zur Folge auf der Agenda des neuen Vorstands.

Daran arbeiten wir aktuell sehr intensiv und beschäftigen uns mit einer „kurzfristigen“ sowie einer langfristigen Nutzung. Wir wollen ein Teil des neuen Nutzungskonzepts werden. Es ist ein zäher Prozess. Realistisch für den Neustart erscheint uns derzeit der Spätsommer 2021. Wir werden Termine für das nächste Jahr anmelden.  

 

Was erwarten Sie von Deutscher Galopp und insgesamt vom deutschen Galopprennsport an Unterstützung?

Es geht nicht um eine Erwartungshaltung; es geht um eine ganzheitliche Haltung und den Zusammenhalt im deutschen Galopprennsport, um Solidarität. Vielmehr muss der Dachverband ein Interesse haben, die Standorte zu erhalten und die regionalen Veranstalter auf allen Ebenen zu unterstützen. Hier kann man sicherlich eine enorme Kraft entwickeln, die zur Zeit aber bei uns in Bremen nicht spürbar ist. Das muss ich leider so sagen.  

 

Dass die Politik in Bremen vorsichtig formuliert nicht gerade pro Galopprennen ist, ist bekannt. Was entgegnen Sie den Kritikern?

Die Politik bedient Klischees und setzt auf „Klassenkampf“. Daher ist es umso wichtiger, mit den Kritikern im Dialog zu bleiben, um über Inhalte und Fakten die Vorurteile auszuräumen.     

 

Wie es heißt, kehren die Pferde am 19. September für ein Showrennen im Rahmen einer Veranstaltung der Bürgerinitiative zurück auf die Galopprennbahn. Was halten Sie von diesem Signal?

Eine tolle Aktion der Bürgerinitiative, die wir selbstverständlich unterstützen. Gleichwohl sind wir nicht tiefer involviert.

 

 

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Nachgehakt Andreas Sponbiel

Herr Sponbiel, im Rahmen einer Veranstaltung der Bürgerinitiative sollen am 19. September die Pferde zurück auf die Bremer Galopprennen kommen. Wie darf man sich dies vorstellen?

Das Showrennen ist der Eyecatcher zu Beginn der Veranstaltung. Es gibt einen Flaggenstart und das Rennen wird über die Hälfte der Bahn gehen, knapp 1500 Meter. Organisiert wird alles über Kira Kaschek und Pavel Vovcenko, der die Pferde stellt.

Was ist Sinn und Zweck des Showrennens?

Es soll aufzeigen, dass Pferdeveranstaltungen stattfinden können und andere Nutzungen nicht ausschließen. Es ist kein „wildes Rennen“, sondern ein öffentlicher Galopp und Zeichen, dass eine Galopprennbahn ohne Galopprennen ziemlich sinnfrei ist. Wir werden mit tollen Fotos und Videos später alles dokumentieren.

Was wird darüber hinaus an diesem Tag geboten?

Wir wollen bei unserer Veranstaltung alle Potentiale, die auf der Bremer Galopprennbahn möglich sind, über einen Marktplatz der Ideen vorstellen. Wir haben ein Kompetenzteam eingerichtet, müssen natürlich abwarten, was die aktuelle Corona Situation erlaubt. Mit dieser Veranstaltung starten wir in eine neue Phase der Öffentlichkeitsarbeit.

Wie groß sind Ihrer Meinung nach die Chancen auf echte Renntage in naher Zukunft?

Der Galoppsport gehört auf die Fläche und der Logik nach müsste die Chance bei 100% liegen. Leider ist die regierende Politik immer noch beleidigt und bedient ideologische Vorurteile. Man hat fraglos trotz des von uns gewonnenen Volksentscheids immer noch den heimlichen Wunsch zu bauen und zieht den Prozess zur Zukunft des Geländes in die Länge. Ich halte es wie vor dem Volksentscheid: Wir haben eine Kopflänge Vorsprung. 

Man hört, es gibt Probleme mit der 1907 errichteten Tribüne?

Ja, sie ist momentan gesperrt, was allerdings nicht die Turf Lounge und die Wetthalle betrifft. Niemand bekommt eine ordentliche Auskunft über mögliche Kosten. Da lassen wir nicht locker. Die Tribüne gehört zum Ensemble der Galopprennbahn und wir werden alles daran setzen, sie zu erhalten. 

 

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(6.8.) Galopponline vermeldet den neuen Bremer Jockey Renato Souza. 

 

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(2.8.) Am Diana-Sonntag in Düsseldorf sorgte der von Günter Lentz trainierte Amparo für die größte Überraschung mit seinem Sieg. Eine Bremer Platzierung gab es durch Lover Boy aus dem Vovcenko-Stall im Ausgleich 2. 

 

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(1.8.) Der August begann mit einem Sieg der Galopp Club Bremen Stute Lovely Dream. Sie war als Favoritin in Köln erfolgreich. Der ebenfalls von Pavel Vovcenko trainierte Wirbelwind wurde bei der gleichen Veranstaltung Dritter.

 

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(31.7.) Zwei dritte Plätze erreichten heute von Pavel Vovcenko trainierte Pferde in Magdeburg. Die Rede ist von Caracalla Queen und Shannen.

 

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(29.7.) Es gibt ab dem 1. August einen neuen Jockey in Bremen: Renato Souza, gebürtiger Brasilianer, schließt sich dem Stall von Werner Haustein an. 

 

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(28.7.) Leider können nicht nur schöne Nachrichten aus dem Bremer Galopprennsport berichtet werden. Roman Uhrovic, langjährige rechte Hand von Pavel Vovcenko, ist verstorben. 

 

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(27.7.) Es geht voran mit der Rückkehr des Galopprennsports auf die Rennbahn in der Vahr laut Weser Kurier.

 

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(25.7.) Heute gewann in Hannover der von Werner Haustein trainierte Mondial Dancer. Es handelt sich um den ersten in Bremen trainierten Sieger aus dem Gestüt Schlenderhan. Und das wurde im Jahr 1869 gegründet.

 

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(24.7.) Radio Bremen veröffentlichte heute einen Artikel zur unmittelbaren Zukunft der Galopprennbahn. Und hätte den Pferdesport durchaus mal in einem Nebensatz erwähnen dürfen. 

 

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(23.7.) Heute berichtet die Kreiszeitung über die Rennbahn.

 

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(22.7.) Im Weser Kurier ist ein Artikel über die ersten Zwischennutzungen auf der Galopprennbahn erschienen. Beim Fest der Bürgerinitiative soll es ein Showrennen geben. Pavel Vovcenko stellt die Pferde. Termin ist voraussichtlich der 19. September. Der Galopprennsport kehrt somit zurück. 

Erwähnenswert ist heute auch ein Pro/Contra Galopprennen auf Seite 2 des Weser Report (hier kann in diese Ausgabe geschaut werden). Das Contra des Linken-Politikers Schumann bedient lauter Klischees mit der Ausnahme Tierquälerei. Es schreibt jemand von einem Sport ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben. Besagte staaliche finanzielle Unterstützung gab es übrigens nicht in den letzten Jahren. 

 

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(19.7.) Der Weser Kurier berichtet über den Termin den Rennvereins bei der ZZZ.

 

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(19.7.) Zu seiner dritten Platzierung in Folge kam heute in Hoppegarten der von Pavel Vovcenko trainierte Twilight's Baby.

 

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(18.7.) Der von Günter Lentz trainierte Filimon kam am heutigen Samstag in Köln auf einem dritten Platz ein.

 

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(12.7.) Auf Platz 14 kam der Bremer Brian Boru am Sonntag in Hamburg im Derby ein und hat sich nicht blamiert. Bremer Platzierungen gab es es durch Vicente, Shadowhunter und Lover Boy (im Ausgleich 2). Alle Pferde werden von Pavel Vovcenko trainiert. 

 

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(11.7.) Das erste in Bremen trainierte erfolgreiche Pferd der Hamburger Derbywoche 2020 ist Navratilova aus dem Stall von Toni Potters. Sie gewann das 4.Rennen am heutigen Samstag. Pavel Vovcenko gewann später mit Boy Charlton. Die erste Bremer Platzierung gelang einem Außenseiter: Roxalagu aus dem Quartier von Kamila Harms wurde knapp geschlagen Zweiter im 3.Rennen. Platziert haben sich auch Subpoena von Werner Haustein und Almater von Toni Potters.

 

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(10.7.) Die verkürzte Derbywoche in Hamburg begann mit einem zweiten Platz der von Toni Potters trainierten Ninara. Es schloss sich ein zweiter Platz von Shannen aus dem Vovcenko-Stall an. Parallel gewann Werner Haustein mit Sun at work in Clairefontaine (Frankreich). Höhepunkt des zweiten Teils in Hamburg war ein Sprint der Gruppe 3. Pavel Vovcenkos Schäng wurde Dritter.

 

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(9.7.) 

Der Bremer Rennverein e. V. von 1857 hat am Mittwochabend bei einer Mitgliederversammlung auf der Bremer Galopprennbahn einen neuen Vorstand gewählt. Die Veranstaltung fand aufgrund der aktuellen Coronaregelungen unter freiem Himmel am Führring statt.

 

Neu in den Vorstand aufgenommen wurden der Bremer Verleger Thomas Maruhn (MusketierVerlag) und Moritz A. Becher, Geschäftsmann aus Hamburg mit Firmensitz in Bremen. Dem Vorstand erhalten bleiben Frank Lenk, Jan-Hendrik Többe, sowie der bisherige Vizepräsident Daniel Krüger. Über den nächsten Präsidenten des Bremer Rennvereins wird zeitnah entschieden.

 

Aus dem Vorstand zurück ziehen sich Tonya Rogge, Kurt Zech und Dr. Andreas Jacobs. Die bisherige Präsidentin Tonya Rogge, die ihre Position aus persönlichen Gründen aufgibt, wird einem neu gegründeten Beirat angehören, der den jetzigen Vorstand berät. „Dieses Gremium ist offen für Mitglieder, Sponsoren, aber auch Politiker“, erläutert Frank Lenk.

 

„Der neue Vorstand hat das klare Ziel, in Bremen wieder Galopprennen zu veranstalten“, so Lenk weiter. „Wir wollen eine seit 163 Jahren in Bremen bestehende Tradition weiterführen. Ein Konzept für eine Zwischennutzung wird von uns ebenso erarbeitet, wie ein Konzept für eine dauerhafte Rückkehr des Galopprennsports als Teil der zukünftig vielfältigen Nutzung der Anlage. Ziel der Rennsportfamilie muss es sein, diesen allseits beliebten Standort zu erhalten. Das ist der einhellige Wunsch unserer Rennvereinsmitglieder.“

 

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(7.7.) Der Weser Kurier berichtet über Bremens Derbystarter. 

 

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(6.7.) Bremen hat am kommenden Sonntag mit dem von Pavel Vovcenko trainierten Brian Boru einen Derbystarter. Der hat aber kurzfristig den Besitzer gewechselt, wie Galopponline berichtet. 

 

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(3.7.) Bremen wird am 12.Juli in Hamburg einen Derbystarter haben. Zumindest hat Pavel Vovcenko mit Bayarsaikhan Ganbat bereits einen Jockey für Brian Boru engagiert. Weitere Meldung aus Mahndorf: Nun trainiert doch wieder Werner Haustein die Günay Equestrian Pferde, nachdem seit Mai Toni Potters verantwortlich zeichnete. 

 

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(29.6.) Nach langer Pause gab der derzeit von Simon Stokes in Mahndorf trainierte Ramazotti ein gutes Debüt am Montag in Köln. Er wurde Zweiter. Diesen Rang, nur knapp geschlagen, belegte auch Lovely Dream aus dem Besitz des Galopp Club Bremen. Trainer ist Pavel Vovcenko. 

 

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(28.6.) Drei Bremer Sieger gab es bei der 14-Rennen-Veranstaltung in Hannover an diesem Sonntag. Es gewannen Boy Charlton von Pavel Vovcenko, Amparo von Günter Lentz und So Chivalry von Werner Haustein. Einen zweiten Platz belegte Twilight's Baby von Pavel Vovcenko. Erst im Ziel wurde er knapp abgefangen. Vovcenkos Brian Boru kam auf Rang 4 im Derby Trial ein. Man darf gespannt sein, ob er im Derby an den Start kommen wird.

 

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(27.6.) Die Kreiszeitung hat ein interessantes Porträt über Roland Baresch veröffentlicht, lange Jahre Abwieger auf der Bremer Galopprennbahn. 

 

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(24.6.) Ein Interview mit dem Chef der für die Rennbahn zuständigen ZZZ in der TAZ.

 

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(21.6.) So Soon aus dem Stall von Günter Lentz siegte heute bei der Veranstaltung in Düsseldorf. Dort belegte der von Pavel Vovcenko trainierte Eisenherz einen dritten Platz. 

 

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(20.6.) Zwei Bremer Platzierungen waren heute bei der Veranstaltung in Dortmund zu verzeichnen: Potemkin, trainiert von Simon Stokes für Klaus Allofs, wurde Zweiter im Grupperennen. In der Abschlussprüfung belegte Wirbelwind aus dem Stall von Pavel Vovcenko Rang 3.

 

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(19.6.) Gibt es Karfreitag wieder Galopprennen in Bremen? Laut Weser Kurier besteht die Hoffnung. 

 

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(14.6.) Lovely Dream aus dem Galopp Club Bremen und trainiert von Pavel Vovcenko kam heute in Köln zu einem lange verdienten Erfolg. Sie wurde damit ihrer Favoritenrolle gerecht. 

 

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(14.6.) Im Weser Kurier gab es am heutigen Sonntag einen Artikel über Melina Ehm. Natürlich ist es positiv, wenn den Lesern gezeigt wird, dass es den Galopprennsport in Bremen gibt. Aber es verwundert sehr, dass die wichtigste Information fehlt: Melina Ehm kann derzeit keine Rennen reiten, weil sie ein Kind erwartet. 

 

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(13.6.) Die von Toni Potters auf der Galopptrainingsanlage in Bremen-Mahndorf trainierte Stute Sindra gewann am Samstag das Auftaktrennen bei der Rennveranstaltung in Dresden. Im gleichen Rennen wurde Ninaba aus dem Vovcenko-Stall Dritte. Trainingsgefährtin Lacrimosa belegte später einen zweiten Rang.

 

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(13.6.) Ein Bericht aus dem Weser Kurier zum Start des Runden Tisches...

 

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(12.6.) Radio Bremen hat einen Bericht zum Start des Runden Tisches für die Zukunft der Galopprennbahn gesendet.
 

 

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(7.6.) 13 Rennen gab es am Sonntag in Hannover. Leider kam es nur zu zwei Bremer Platzierungen: Brian Boru von Pavel Vovcenko und Mondial Dancer von Werner Haustein.

 

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(6.6.) Am heutigen Samstag gewann der Wallach Potemkin aus dem Besitz von Klaus Allofs ein Rennen auf der Galopprennbahn in Düsseldorf. Als Trainer verantwortlich zeichnet Simon Stokes, langjähriger Racing Manager des Gestüts Fährhof in Sottrum. Was nicht allgemein bekannt war: dieser trainiert Potemkin seit einiger Zeit auf der Galopptrainingsanlage in Bremen-Mahndorf. Der von Günter Lentz trainierte So Soon war heute knapp geschlagen Zweiter in Düsseldorf.

 

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(4.6.) Überraschender Wechsel auf der Trainingsanlage in Bremen-Mahndorf: Acht Pferde, die bisher Werner Haustein für den aserbaidschanischen Besitzer Günay Equestrian Invest GmbH trainierte, wechselten zu Toni Potters. Der hat jetzt 37 Pferde auf der Trainingsliste stehen. 

 

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(1.6.) In einem Listenrennen heute in Köln kam der von Werner Haustein trainierte Sun at work auf einem sehr guten dritten Platz ein. 

 

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(31.5.) Weitere Bremer Sieg: Love Fifteen gewann am Pfingstsonntag in Berlin-Hoppegarten für Toni Potters einen Ausgleich 2. Aus dem gleichen Stall wurden Navratilova und Dreamcatcher jeweils Dritter.
 

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(31.5.) Auf Seite 5 in der aktuellen Ausgabe des Weser Report ist ein Ausblick auf die mögliche Zukunft der Galopprennbahn. Endlich einmal wird auch die Chance auf Galopprennen nicht verschwiegen. 

 

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(30.5.) Am Samstag in Dresden gab es einen weiteren Bremer Sieg: Birthday Prince gewann für Toni Potters. Es war der erste Sieg des 12 Jahre alten Wallachs seit 4,5 Jahren. Im Auktionsrennen überraschte Night Light aus dem gleichen Stall und Besitz mit einem dritten Platz.

 

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(29.5.) Bei der heute teilweise auf der Sandbahn in Dortmund stattfindenden Veranstaltung in Dortmund gab es einen Bremer Sieg für Quantum aus dem Stall von Jördis-Ina Meinecke.

 

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(28.5.) Bald ist der Runde Tisch. Aber man darf ahnen, dass die Bürgerinitiative in den Gedankenspielen schon wesentlich weiter ist. 

 

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(24.5.) Das Frühjahrsmeeting in Baden-Baden endete mit einem Bremer Überraschungserfolg. Reado aus dem Stall von Pavel Vovcenko sorgte für die Sensation. Zuvor kam die Galopp Club Bremen-Stute auf einem dritten Rang ein.
 

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(23.5.) Nicht nur im Fußball, auch im Galopprennsport gab es am Samstag einen Bremer Sieg in Baden-Württemberg zu vermelden: die von Pavel Vovcenko für den Stall Steintor trainierte Halbblut-Stute Shannen kam am ersten Tag des aufgrund der Corona Pandemie nur zweitägigen Frühjahrsmeetings auf der Rennbahn von Iffezheim vor den Toren von Baden-Baden zu einem überlegenen Sieg. In einem der Highlights, der Silbernen Peitsche, belegte der Bremer Schäng einen sehr guten vierten Platz. Zu dieser Leistung sagte Pavel Vovcenko: „Er hat lange pausieren müssen, und es ist nicht so leicht, wieder zur alten Klasse zurückzufinden. Heute hat er leider noch einen schlechten Rennverlauf gehabt, aber die Leistung zeigt nach oben.“

 

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(22.5.) Bei der Veranstaltung am Freitag in Dresden kam die von Toni Potters trainierte Stute Rose of Eden auf einem zweiten Platz ein.

 

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(21.5.) Am Himmelfahrtstag in Hannover platzierten sich drei in Bremen trainierte Pferde. Bei Nathan Mnm von Werner Haustein handelte es sich immerhin um ein Listenrennen. Die anderen Platzierten waren Brian Boru (Pavel Vovcenko) und Mondial Dancer (Werner Haustein). 

 

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(20.5.) Interessanter Absatz aus einem Artikel im Weser Kurier über den Wohnungsbau in Bremen. Wichtig für die, die es immer noch nicht verstanden haben: "Dickster Brocken bei den Verlusten mit 1000 angedachten Wohnungen ist dabei das Rennbahngelände in der Vahr. Auch 390 Wohnungen, die im Jahr 2017 noch beim Postamt 5 unmittelbar neben dem Hauptbahnhof möglich schienen, sind laut der neuen Aufstellung des Senats jetzt in der Projektkategorie V zu finden, die de facto für gescheitert steht.

 

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(17.5.) Die Abschlussprüfung der heutigen Veranstaltung in Köln gewann der von Pavel Vovcenko trainierte Außenseiter El Commandante.

 

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(16.5.) Bei der Veranstaltung am Samstag in Düsseldorf kam So Chivalry bei seinem ersten Start für Werner Haustein auf dem dritten Platz ein.

 

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(10.5.) In Berlin-Hoppegarten konnten am Sonntag die beiden ersten Bremer Siege in der Corona Zeit gefeiert werden. Zuerst siegte Dreamcatcher für Toni Potters, dann Isaura für Pavel Vovcenko. Beide Trainer konnten sich zudem über Platzierungen freuen. Der eine mit All Talk N No Do und Loana, der andere mit der Galoppclub-Bremen-Stute Lovely Dream.
 

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(9.5.) Bei der Veranstaltung am Samstag in Mülheim überraschte die von Pavel Vovcenko trainierte Yori mit einem zweiten Platz.

 

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(7.5.) Immerhin zwei Bremer Platzierungen gibt es vom ersten Geisterrenntag der Corona-Saison in Hannover zu vermelden: Shoemaker von Pavel Vovcenko wurde Zweiter und Amparo von Günter Lentz überraschend Dritter.

 

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(6.5.) Am Donnerstag wird als erste Sportart in Deutschland der Galopprennsport seine Coronapause beenden. Die Behörden haben die Erlaubnis für eine Veranstaltung ohne Zuschauer in Hannover gegeben.

Es laufen 17 in Bremen-Mahndorf trainierte Pferde, darunter der Spitzensprinter Schäng von Pavel Vovcenko und die von Werner Haustein vorbereitete Nathan Mnm in Listenrennen. Besonders interessant wird der Auftritt von Kadrun sein, einem Bremer Derbykandidaten, ebenfalls von Pavel Vovcenko trainiert.

 

Pavel Vovcenko: 7 Pferde

Toni Potters: 5 Pferde

Werner Haustein: 2 Pferde

Günter Lentz: 2 Pferde

Kamilla Harms: 1 Pferd

 

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(30.3.) Weshalb der Rennverein nicht an Auflösung denkt aus dem Weser Report...

 

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(19.3.) Der erste Runde Tisch zum Thema Galopprennbahn ist aufgrund der Coronakrise erwartungsgemäß abgesagt worden. Der Bremer Rennverein gehört zwar weder zum sogenannten inneren noch zum äußeren Kreis, wird jedoch geladen, wenn es ihn betreffende Themen gibt.

 

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(17.3.) Der Bremer Rennverein muss seine für den Mittwoch geplante Mitgliederversammlung leider verschieben. Grund ist natürlich die Coronakrise. Einen Artikel über den Rennverein gibt es heute im Weser Kurier. Es wird ein neuer Vorstand gesucht.

 

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(25.2.) Heute ist ein Bericht über die Tatsache im Weser Kurier, dass der Rennverein nicht am Runden Tisch teilnimmt. Die Überschrift und der Aufbau sind nicht gelungen und wieso dem Sprecher der Bürgerinitiative mitten im Text plötzlich einer verpuhlt werden soll, erschließt sich nicht. Zumal die Sponbiel-Zitate im Artikel relativieren, dass er sich nicht für den Galopprennsport und den Rennverein einsetzt. Es gibt halt unterschiedliche Strategien. Abgesehen von all diesem, gefällt die Botschaft des Artikels, der unter diesem Link zu finden ist. Geschätzte 99% der Verantwortlichen erfahren nun erstmals von der Rennbahn in Hamburg-Horn, die zum Bremer Vorbild werden soll. Der Kommentar zum Runden Tisch ist jedoch ein Skandal. Ein Journalist glaubt, dass seine Meinung mehr zählt als ein Wahlergebnis.

 

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(18.2.) Es geht voran in Sachen Galopprennbahn. Hier der Text einer Pressemitteilung der Stadt. Zwischennutzungen sind u.a. Rennveranstaltungen.

 

Vertreterinnen und Vertreter der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, der Bürgerinitiative Rennbahngelände Bremen sowie aus den Beiräten Vahr und Hemelingen, vom Regionalausschuss und aus den Bürgerschaftsfraktionen haben sich gestern (17.02.2020) auf die Arbeitsweise und den Teilnehmerkreis des Runden Tisches verständigt. „Es freut mich sehr, dass wir damit jetzt den Grundstein für den runden Tisch gelegt haben“, so Bürgermeisterin Maike Schaefer. „Wir sind nun in der Abstimmung für einen Auftakttermin, der bestmöglich noch im März stattfinden soll. Dann können wir mit der inhaltlichen Arbeit beginnen.“

In einer konstruktiven und von guter Stimmung geprägten Sitzung beschlossen die Vertreterinnen und Vertreter, dass der Runde Tisch aus einem „inneren“ sowie einem „äußeren“ Kreis bestehen soll, um die Arbeitsfähigkeit zu verbessern. Getagt werden soll alle vier bis sechs Wochen halbtägig und nicht öffentlich, die Öffentlichkeit wird über den Regionalausschuss Galopprennbahn sowie über abgestimmte „Kommuniqués“ im Anschluss an die Sitzungen informiert. Transparenz und die Einbeziehung der Bevölkerung waren allen Teilnehmenden besonders wichtig, beispielsweise über weitere punktuelle öffentliche Formate.

Zur Zwischennutzung des ehemaligen Rennbahngeländes wird es in Kürze Gespräche zwischen der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa sowie der ZwischenZeitZentrale geben. Zwischennutzungen werden nur in Ausnahmefällen Thema des Runden Tisches sein, und zwar dann, wenn sie mögliche langfristige Überlegungen des Runden Tisches behindern könnten. Über die Art von Zwischennutzungen wird in einem geeigneten Forum entschieden werden.

Der Runde Tisch wird kein Beschlussgremium sein. Er trägt Gesichtspunkte zusammen und spricht Empfehlungen aus. Auf dieser Grundlage werden Beschlüsse von den zuständigen Gremien wie den Beiräten, Deputationen und der Bürgerschaft gefasst werden. Nach dem Ortsgesetz sind die Wohnbau und Industrieansiedlung auf dem Gelände der ehemaligen Galopprennbahn Vahr ausgeschlossen, es soll als grüne Ausgleichsfläche weiterentwickelt und für Erholung, Freizeit, Sport und Kultur nutzbar gemacht werden.

 

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(9.2.) Bei der Veranstaltung am heutigen Sonntag in Dortmund gab es einen Bremer Überraschungssieg: Quantum gewann für Jördis-Ina Meinecke.

 

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(7.2.) Kaum zu glauben aber wahr, in Bremen wird wieder häufiger über den Galopprennsport berichtet. Einen großen Artikel gibt es heute im Weser Kurier. Der Autor hätte sich die Einschätzung bezüglich möglicher Rennen auf der Rennbahn sparen müssen, ansonsten handelt es sich um einen guten Artikel.

 

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(24.1.) Der Sport Blitz von Radio Bremen hat einen sehr schönen Bericht über die Trainingsanlage in Bremen-Mahndorf gebracht. 

 

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(11.1.) In Sachen Runder Tisch geht es in die richtige Richtung. Darüber berichtet der Weser Kurier. Und das bedeutet, dass es auch mögliche Rennen betreffend in eine gute Richtung geht, ohne dass eine Garantie besteht. Chancen bestehen.

 

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(7.1.) Heute erschien nicht nur ein großes Interview mit Andreas Sponbiel in der Sport Welt. Der Weser Kurier hat tatsächlich den Rückblick auf die Saison der Bremer Trainer gebracht, der seit Wochen vorlag - zugegeben mit nicht ganz idealer Überschrift, aber wichtig ist, dass die Bremer (und insbesondere die Politiker) erfahren, dass es den Galopprennsport in Bremen weiterhin gibt. Und dass er sehr erfolgreich ist. Genau genommen hat in dieser Stadt neben Werder (ignorieren wir mal die aktuelle Situation) und dem Galopprennsport kein national und international bedeutender Sport eine Heimat, nur dass letzteres auch aufgrund der medialen Berichterstattung kaum jemand weiß. --- Und genau an diesem Tag erhält der ohnehin schon bemerkenswert stark angewachsene Stall von Pavel Vovcenko weiteren Zuwachs durch fünf Pferde von Marlene Haller...

 

(hier die Version des Artikels von Mitte Dezember)

Der Galopprennsport in Bremen ist erfolgreich wie seit Jahren nicht mehr. In der zu Ende gehenden Saison wurden von der Trainingsanlage in Bremen-Mahndorf aus nationale und internationale Erfolge erzielt. Die starke Auslastung überrascht vor dem Hintergrund der Problematik um die Galopprennbahn in der Vahr. Seit diesem Herbst ist Mahndorf das größte Trainingszentrum in Norddeutschland, hat Hannover abgelöst, was die Anzahl an Trainern und Pferden betrifft.

Natürlich werden nicht nur Rennpferde aus Bremer Besitz auf Rennen vorbereitet, sondern von Besitzern aus dem In- und Ausland. Das Vorurteil „elitärer Sport“ wird schon dadurch entkräftet, dass beispielsweise zum traditionsreichen Galopp Club Bremen auch Studenten und Rentner gehören. Die Club-Stute Lovely Dream kam 2019 zu zwei Siegen. Kein Trainer im Norden und nur wenige in ganz Deutschland sind für mehr Pferde verantwortlich als deren Coach Pavel Vovcenko. Derzeit stehen 51 Namen auf seiner Trainingsliste, was für die aktuelle Jahreszeit überrascht. Er wird die Saison voraussichtlich in den Top 10 der deutschen Trainer abschließen, Siege in Flach- und Hindernisrennen zusammengenommen. Bis Mitte Dezember siegte der gebürtige Tscheche in Deutschland in 28 Rennen, hinzukommen drei Erfolge im Ausland. „Emotional war der Doppelsieg in den wichtigsten schwedischen Hindernisrennen mit Leierspielerin und Serienlohn mein Jahreshighlight“, so Vovcenko, der im gleichen Metier einmal in Frankreich erfolgreich war. Er ist seit Jahren einer der erfolgreichsten Hindernistrainer, war mehrfach deutscher Champion.

Der 2019 fünfmal erfolgreiche Werner Haustein trainiert derzeit 26 Pferde. In diesem Jahr gewann jeder dritte seiner Starter, eine bundesweit kaum übertroffene Quote. Haustein war der letzte Trainer auf der Galopprennbahn in der Vahr, die Rennpferdebesitzer Landolf von Kürten bis Ende 2018 gepachtet hatte. Kürzlich kam Haustein in die Schlagzeilen, weil das weltberühmte und traditionsreiche Gestüt Schlenderhan ihm acht Pferde überstellte, darunter mit Moonshiner eines der besten über weite Strecken in Deutschland. Nur drei andere Trainer in Deutschland trainieren für diese Zuchtstätte. Ein weiterer großer Besitzer stammt aus Aserbaidschan, was zeigt, wie international der Galopprennsport in Bremen ist. Die Günay Equestrian Invest GmbH könnte in diesem Winter laut Auskunft des Managers Sanan Jabrajilov Starter in Dubai haben.

Toni Potters ist in diesem Herbst nach Mahndorf gewechselt und ein erfolgreicher Neuzugang mit Ambitionen. Er trainiert aktuell 18 Pferde. In der vergangenen Saison war er zwölfmal erfolgreich.

Der alteingesessene Günter Lentz trainiert sechs Pferde. Er konnte 2019 zweimal zur Siegerehrung und dürfte im deutschen Galoppwinter mit regelmäßigen Veranstaltungen vor allem in Dortmund der fleißigste Bremer sein.

Kamila Harms, Seamus Walsh und Jördis Ina Meinecke (ein Sieg in 2019) sind Besitzertrainer. Das bedeutet, dass sie nur eigene Pferde oder Pferde aus Familienbesitz trainieren. Dies gilt auch für Martina Grünewald, die zeitweise ihre Pferde in Mahndorf vorbereitet, ansonsten in Achim ansässig ist. Sie kam zu drei Siegen, sorgte mit ihren zwei Erfolgen während der Derbywoche in Hamburg-Horn für Schlagzeilen, als sie an einem Tag mit Golden Pearl gewann und am nächsten mit Karibana.

Bremer Pferde liefen in der ablaufenden Saison in allen Regionen in Deutschland, in Frankreich, Italien, Belgien und Schweden. Nur in der eigenen Stadt bestehen keine Möglichkeiten auf einen Start. Die Bremer Aktiven wünschen sich einen Neustart auf der Galopprennbahn, die eine der traditionsreichsten und fairsten in ganz Deutschland ist. „Der gewonnene Volksentscheid war natürlich ein Jahreshighlight für uns“, so Vovcenko hoffnungsvoll. Er zeigt sich erfreut über die öffentlichen Aussagen des Bremer Rennvereins, wieder Renntage als Teil eines neuen Nutzungskonzepts mit vielen Freizeitmöglichkeiten veranstalten zu wollen. Abgesehen von möglichen Veranstaltungen in der Vahr steht eine spannende Galoppsaison aus Bremer Sicht bevor: Für das Anfang Juli in Hamburg ausgetragene Derby, das wichtigste Galopprennen des Landes, sind derzeit fünf Bremer Pferde eingeschrieben. Das gab es seit 2004 nicht mehr, als Spitzentrainer Andreas Wöhler Bremen verließ.

 

 

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(2.1.) Wer sich den aktuellen Artikel im Weser Kurier über die Schließung der GolfRange durchliest, kann über die Politik in Bremen und insbesondere über die Wirtschaftsförderung nur noch den Kopf schütteln. Man fragt sich, ob Absicht oder Unfähigkeit hinter allem steckt. Dieser Artikel hat die richtige Botschaft. Weshalb aber alles über den Bremer Galopprennsport in dieser Zeitung einfach nicht veröffentlicht wird (und es liegen Texte vor), ist unverständlich.

 

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(18.12.) Verspätet veröffentlicht der Weser Kurier doch noch das Statement des Bremer Rennvereins, wieder Rennen veranstalten zu wollen.

 

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(6.12.) Die Reaktion auf die wichtige Pressemitteilung des Bremer Rennvereins überrascht. Der Weser Kurier ignoriert sie, wie eigentlich alles Positive über den Galopprennsport. Die Galoppmedien haben natürlich berichtet. Und sogar der Sport Blitz hat in 20 Sekunden zumindest über die Aussagen Auskunft gegeben. Gut ist der Textbericht von Radio Bremen. Beachtenswert die Aussage des Pressesprechers der Grünen, denn ohne Zweifel gab es Versuche zur Kontaktaufnahme! Die Kreiszeitung berichtet im Zusammenhang mit dem Regionalausschuss, stellt allerdings etwas falsch dar: Bei diesem wurde ein Antrag beschlossen, dass schneller über Veranstaltungen befunden werden muss. Es soll nicht erst auf den Runden Tisch gewartet werden.

 

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(5.12.)

Der Bremer Rennverein möchte auch in Zukunft Renntage auf der Galopprennbahn veranstalten. „Wir sind irritiert, dass wir trotz einer Reihe von Äußerungen in dieser Richtung allem Anschein nach noch immer nicht mit unserem Anliegen wahrgenommen werden“, so Frank Lenk vom Vorstand des Bremer Rennvereins von 1857. „Stattdessen scheint in der Öffentlichkeit der Eindruck zu bestehen, dass kein Interesse an der Fortführung des Rennbetriebs besteht. Das ist falsch. Wir haben mehrfach Gesprächsbedarf bei der Wirtschaftsförderung und bei Senatorin Maike Schaefer angemeldet, werden aber ignoriert und erhalten keinen Termin.“

 

Einen Fahrplan erkennt der Vorstand des Rennvereins bei der aktuellen Vorgehensweise zum Thema Galopprennbahn nicht. „Wir beobachten die Situation seit Monaten und stellen uns die Frage, ob die Stadt Bremen überhaupt noch Herr des Verfahrens ist. Wenn etwas in Sachen Rennbahn unternommen wird, geht dies von der Bürgerinitiative aus. Das wirft kein gutes Licht auf die Politik“, so Lenk.

 

„Mit unserer Tradition und vor allem aufgrund der Tatsache, dass wir keineswegs freiwillig von der Bahn gegangen sind, erwarten wir, dass die zuständigen Stellen das Gespräch mit uns suchen, nachdem der Volksentscheid im vergangenen Mai gewonnen wurde. Um es klar zu formulieren: Wir sehen uns als Teil eines neuen Nutzungskonzepts, das eine breite Vielfalt an Veranstaltungen umfassen soll.“

 

Der Bremer Rennverein fragt sich, wieso ein seit dem Jahr 1907 auf der Galopprennbahn ansässiger Sport sich allem Anschein nach neu bewerben muss, als wenn es die letzten Jahrzehnte gar nicht gegeben hat. Renntage müssen im Voraus geplant werden. Sie bringen der Stadt Steuereinnahmen, was überhaupt keine Rolle zu spielen scheint.

 

 

(ältere News finden Sie im Archiv)

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© Marco Hoffmann (für die Texte)