Galopprennsport in Bremen

(Wichtiger Hinweis: dies ist keine Webseite des Bremer Rennvereins)

News

(6.12.) Am vergangenen Wochenende begann in Deauville an der französischen Atlantikküste eine der größten Auktionen für Vollblutpferde. Durch den Auktionsring gingen bei den Arqana Sales auch drei auf der Trainingsanlage in Bremen-Mahndorf trainierte Stuten. Alle wurden verkauft, wobei die bisher von Werner Haustein trainierte Waleah mit 12.000 Euro den niedrigsten Preis brachte. Wesentlich höher fielen die Erlöse für zwei von Pavel Vovcenko trainierte Pferdedamen aus. Das beste Bremer Rennpferd der nun zu Ende gehenden Rennsaison war die fünf Jahre alte Lubiane. Sie gewann nicht nur drei Rennen, sondern steigerte sich zu Platzierungen in der Listen- und in der Gruppeklasse. Für 80.000 Euro fand sie einen neuen Besitzer, wird nun in die Zucht wechseln. Für den Höchstpreis aus Bremer Sicht sorgte überraschend die drei Jahre alte Sweet Mademoiselle. Obwohl sie kein einziges Rennen bestritt, war sie ihrem neuen Besitzer 100.000 Euro wert! Der Grund für den hohen Preis war, dass sich in ihrer Verwandtschaft zahlreiche besserklassige Pferde befinden. 

 

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(19.11.) Gestern verschickte der Bremer Rennverein folgende Pressemitteilung an die Fachpresse:

 

Comeback Renntag in Bremen ein voller Erfolg – Zusammenhalt sieht anders aus!

 

Der Bremer Rennverein zieht ein positives Fazit der Veranstaltung vom vergangenen Samstag: „Wir haben gezeigt, dass wir leben“, fasst Präsident Frank Lenk den RaceBets Comeback Renntag zusammen. „Der Zuspruch der Zuschauer ist für uns der Auftrag, um weiterzumachen. Karfreitag 2022 gibt es die Fortsetzung. Wir werden uns weiterhin kämpferisch zeigen. Gleichwohl sind noch dicke Bretter zu bohren. Der Aufwand, den wir betrieben haben, war „brutal“ und ist ein Invest in die Zukunft“, so Lenk weiter. Der Rennvereinspräsident bedankt sich ausdrücklich bei Hans-Ludolf Matthiessen, Volker Linde sowie dem gesamten Hamburger Renn-Club. Das sei gelebte Solidarität von der ersten Sekunde an gewesen, ob bei der Genehmigung der Toto Lizenz (gemeinsam mit Riko Luiking) oder der Bereitstellung der Startmaschine. Auch aus Bad Harzburg seien wertvolle Hinweise gekommen.

Frank Lenk betont, dass er an dieser Stelle gar nicht alle nennen könne, denen er und der ganze Vorstand des Bremer Rennvereins danken möchten: „Herausheben möchte ich aus dem Sport RaceBets, Susanne Wöhler, Sascha Wöhler, den Trainer- und Jockeyverband, den Verein Deutscher Besitzertrainer, die Besitzervereinigung, die BBAG, die Galopp Trainingsanlage in Bremen-Mahndorf, Wettstar, das Gestüt Karlshof, Albert Darboven, Andreas Jacobs und meinen ehemaligen Vorstandskollegen Daniel Krüger.“

Leider gab es aber auch Personen aus dem näheren Umfeld, die total abgetaucht sind. Irritiert zurückgelassen hatte den Bremer Rennverein „Hoppegarten“. So bekam man erst die Zusage für die Startmaschine und wenig später eine Absage ohne weitere Begründung. Fünf Anrufe seitens Lenk blieben unbeantwortet und die Bitte um Rückruf fand keinerlei Beachtung.

Wenn der Galopprennsport sich für die Zukunft aufstellen möchte und Zusammenhalt keine romantische Vorstellung sein soll, dann sei jetzt ein guter Zeitpunkt zum Umdenken. Es geht um Haltung und den Zusammenhalt im Galopprennsport. „Ich bin wahnsinnig stolz auf das, was in Bremen unter schwersten Bedingungen geleistet wurde. Unser Vorstand hat für das Ziel gebrannt und mit seiner Leidenschaft eine Region entzündet“, so das zufriedene Fazit des Bremer Präsidenten.   

 

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(17.11.) Am heutigen Mittwoch wurde auf der Galopprennbahn in Dresden das letzte besserklassige Rennen der deutschen Galoppsaison entschieden. Konkret handelte es sich beim „USD Premium Preis Unser schönes Dresden“ um ein mit 22.500 Euro dotiertes Listenrennen. Es gab einen Bremer Erfolg durch den vier Jahre alten Wallach Mansour aus dem Stall von Trainer Toni Potters in Bremen-Mahndorf. Im Sattel saß Jockey Rene Piechulek, der seinen Schützling an der Spitze galoppieren und keinen der acht Gegner auf der 2200 Meter Distanz an sich rankommen ließ.  „Ich hatte ein super Rennen. Ich sollte mich auf nichts einlassen und ihm ein Rennen von vorne geben. Und dort hat er dann auch immer zugelegt“, so der Siegreiter nach dem Rennen. Für Toni Potters war es der erste Karrieresieg in dieser Klasse. Es handelte sich genau um seinen 100. Starter in der Saison 2021. 

Im folgenden Rennen kam Waleah aus dem Stall von Werner Haustein auf dem zweiten Platz ein. Der Trainer gewann schließlich die letzte Tagesprüfung mit So Chivalry. 

 

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(16.11.) Sat.1 hat einen Bericht gebracht. Und im Weser Kurier ist zu lesen, dass die Stadt am liebsten im kommenden Frühjahr einen Weg über das Geläuf hauen will und nicht an die galoppsportfreundliche Variante denkt. Es ist wirklich unfassbar: eine Stadt will einen Sport abschaffen und verkennt, dass dieser sehr viele Anhänger hat. 

 

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(15.11.) Heute berichtet auch die Bild.

 

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(14.11.) Hier ist ein Bericht über den Renntag aus der Kreiszeitung

 

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(13.11.) Privater Kommentar

Endlich gab es wieder Galopprennen in Bremen. Es war brechend voll auf der Bahn, lange Schlangen sah man vor dem Eingang. Parkplatz B war bereits um 11 Uhr dicht. Wenn man jetzt hört, was hinter den Kulissen alles abging, kann man nur noch den Kopf schütteln. Dass Organisatorisch nach so langer Zeit und aufgrund einer kurzen zeitlichen Frist nicht alles perfekt sein kann, steht außer Frage. Dass im Nachhinein sicherlich die eine oder andere Entscheidung anders getroffen werden würde und dass vieles bei der Organisation der nächsten Veranstaltung anders sein muss, ohne jetzt näher ins Detail zu gehen, steht ebenfalls fest. Aber was die Gegner des Rennsports sich an diesem Samstag und im Vorfeld geleistet haben, ist wirklich unfassbar.

Eine Pressemitteilung des NABU, die rein zufällig nach der Pressekonferenz des Rennvereins veröffentlicht wird mit dem Inhalt, man würde gerne das Geläuf künstlerisch verändern, ist schon alleine unfassbar genug. Natürlich war diese Empörung gut getimed. Eine gemähte verblühte Wiese zum Skandal zu machen (und dies erst nach acht Tagen!) und so zu tun, als hätte der elitäre Rennverein ein Verbrechen begangen und die Pferdelobby wäre verantwortlich, dass es überhaupt wieder Rennen gibt, das entbehrt alles jeder Grundlage eines vernünftigen Denkens. Eine Pferdelobby kann es schon aus dem Grund nicht geben, weil dann die Pläne der Bebauung der Rennbahn niemals Realität geworden wären. Aber dies nur nebenbei.

Am Mittwoch wird im Internet verkündet, dass die Veranstaltung angeblich abgesagt sei. Es muss kein Zusammenhang zum NABU bestehen. Aber der Rennverein musste wegen diesem und den Äußerungen seines Bremen-Chefs Fachpersonal für nächtliche Patrouillen organisieren, weil es Drohungen gab. Auch Drohungen gegen Personen. Am Renntag wurde vor der Veranstaltung am Eingang die Kassenhäuschen zugenagelt. Während der Veranstaltung schauspielerte ein angeblich Kranker, nur damit die Veranstaltung verzögert wird und springt dann locker flockig aus dem Rettungswagen und läuft davon. Unglaublich. Tierrechtler wollten während eines Rennens wohl auf das Geläuf, es hätte zu schrecklichen Unfällen kommen können nur aus ideologischen Gründen. Man will diesen Sport nicht auf der Bahn und geht das Risiko ein, Menschen und Pferde zu töten. Das muss man sich mal bewusst machen… Die Security verfolgte die beiden Männer in einem Sprint, stellte sie und übergab sie der Polizei. Die Tierrechtler mit der Mahnwache vor der Bahn waren vergleichsweise harmlos, sie wurden überhaupt nicht beachtet. Ansonsten wäre wohl aufgefallen, dass die Gattin des Bremer Innensenators zu dieser kleinen Gruppe gehörte.

Man muss kein Prophet sein, um zu ahnen, dass trotz des guten Besuchs und der überwältigenden Abstimmung mit den Füßen weiterhin in der Bremer Politik Menschen sitzen, die glauben, dass dieser Sport keine Berechtigung auf der Galopprennbahn hat. Diese sind ideologisch verblendet und keineswegs objektiv. Sie haben vielleicht die politische Macht, aber gleichzeitig sind sie es, die den Volksentscheid zur Bebauung verloren haben. Anstatt das zu akzeptieren, werden weiter Spielchen gespielt. Es bleibt zu hoffen, dass Bremer Rennverein für das kommende Jahr tatsächlich nicht nur mehrere Veranstaltungen anmeldet, sondern sie auch vernünftig organisieren kann. Dieser Sport lebt in Bremen, das steht völlig außer Frage. An diesem Samstag gab es den klaren Beweis. Ein Beispiel: Der Umsatz war doppelt so hoch wie kalkuliert. Man hatte ohnehin ein gutes Sponsoring und in der Kasse nun vermutllich nicht weniger Geld als vorher. Am wichtigsten: Auf der Bahn mit den Pferden ist überhaupt nichts passiert. Nur die Vorfälle rund um die Veranstaltung, allesamt wie erwähnt ideologischer Natur, haben zu Problemen geführt. Womit bereits klar zu erkennen ist, wer an den Schwierigkeiten des Bremer Galopprennsports die Schuld trägt. 

 

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(13.11.) Auf Galopponline gibt es einen Schwung Berichte über den Bremer Renntag. Andere Medien werden folgen. Zum Beispiel Buten und Binnen, wobei der Bericht etwas Larifari wirkt. Einen sehr guten Artikel gibt es beim Weser Kurier, er liegt leider hinter der Bezahlschranke.

 

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(13.11.) 

Erfolgreiches Comeback des Galopprennsports in Bremen

 

 

„Das war eine Abstimmung mit den Füßen!“ Frank Lenk, Präsident des Bremer Rennvereins, zeigte sich begeistert vom Zuschauerzuspruch am heutigen Samstag beim RaceBets Comeback-Renntag. Trotz trüben Wetters konnten 4867 Tickets verkauft werden, die Bahn war also bestens besucht. „Wir sind wieder da und wir sind gekommen, um zu bleiben.“

 

Die ersten beiden Rennen seit dreieinhalb Jahren gewann Jockey Wladimir Panov. Zum Auftakt war er mit Summer Hill (Trainerin: Annika Fust) erfolgreich, danach mit Clementine. Diese Stute wird von Janina Reese vor den Toren von Hannover vorbereitet. Die junge Trainerin konnte sich auch über den Sieg von Igneo im RaceBets.de Bremen Comeback Rennen freuen konnte, dem Hauptereignis. Hier zeigte Championjockey Bauyrzhan Murzabayev seine Reitkunst, denn er kam vom Ende des Feldes und war genau im Ziel vorne. Der nun bei 107 Saisonsiegen in Deutschland stehende Kasache war zuvor bereits mit Sussex Solo erfolgreich gewesen, der mit Trainer Fabian Xaver Weißmeier extra aus Baden-Württemberg angereist war. 

 

Einen Heimsieg gab es an diesem Renntag auch: die von Werner Haustein in Bremen- Mahndorf trainierte Lacrimosa gewann im Preis der Sparkasse Bremen. 

 

„Wir danken allen Helfern, darunter dem Security Team von 12Rounds, das stark dazu beitrug, dass keine größeren Probleme auftraten. Wir sehen uns, so ist jedenfalls unser Plan, am Karfreitag wieder, unserem Traditionsrenntag“, so Frank Lenk.

 

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(12.11.) Heute gibt es einen sportlichen Artikel aus dem Weser Kurier

 

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(12.11.) Galopponline berichtet über die Startmaschine. Und bei Wetten dass waren Andreas Sponbiel und Pavel Vovcenko zu Gast, zu sehen unter dem Link ab Minute 30. Es geht natürlich nicht um die TV-Show vom letzten Samstag. ;-) 

 

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(10.11.) Ein weiterer Bericht aus der Kreiszeitung (hier ein zweiter Artikel). Auch der Weser Kurier berichtet groß, aber der Artikel liegt hinter der Bezahlschranke.

 

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(9.11.) Sogar die Bild berichtet - gewohnt reißerisch.

 

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(8.11.) Die Berichterstattung nimmt Fhart auf. Hier berichtet Galopponline

 

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(7.11.) Die Berichterstattung für den Renntag am 13.11. beginnt. Heute im Weser Report ist auf Seite 9 ein Artikel über Pavel Vovcenko und seine Arbeit im Vorfeld der Veranstaltung und als Vorstand. 

 

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(5.11.) Einen sehr schönen Kommentar zum Renntag am 13.11. in Bremen schrieb Daniel Delius im Editorial der neuen Turf Times. Nebenbei bemerkt haben sich noch keine hohen Herren vom Verband angekündigt:

Von den vielen tausend Menschen, die am Karfreitag des Jahres 2018 nach einem denkwürdigen Renntag die Bremer Vahr verlassen hatten, werden nur die Wenigsten geglaubt haben, sie könnten noch einmal zu einer ähnlichen Veranstaltung zurückkehren. Das letzte Rennen, von Andrasch Starke gewonnen, trug den bezeichnenden Titel „Halali-Rennen – Der Bremer Rennverein dankt für 161 Jahre Galopprennsport.“ Aus, vorbei. Wie schon vorher in Gelsenkirchen, Frankfurt, dann in Neuss.
Vor dem geistigen Auge standen bereits Hochhäuser auf dem Geläuf.
Am übernächsten Samstag nun wird wieder galoppiert auf dieser Rennbahn. Der Begriff „Wunder von der Weser“ wurde bisher nur mit magischen Nächten der örtlichen Kicker des SV Werder in Verbindung gebracht, doch deren Höhenflüge liegen nun auch schon länger zurück. Das „Wunder von der Vahr“ geht auf eine kleine Gruppe von hartnäckigen Bürgern zurück, die einen erfolgreichen Bürgerentscheid initiierten, jetzt vor Gericht auch noch den Renntag erzwangen. Gegen den Widerstand des Senats, dessen Vertreter schon jetzt öffentlich kundtun, dass dieser Renntag mit Sicherheit eine Einmaligkeit bleiben würde, eine Wiederholung nicht geplant und schon gar nicht erwünscht sei. Wirklich? Es mag überhöht klingen, aber dieser sportlich eher durchschnittliche Renntag ist einer der wichtigsten des Jahres. Es geht darum, eine schon verlorene, wichtige Rennbahn zu erhalten. „Gekommen, um zu bleiben“, das ist das richtige Motto, dass sich die Macher des Rennvereins gegeben haben. Wer nur noch einen Funken Enthusiasmus für diesen Sport hat, der sollte sich nächste Woche auf den Weg nach Bremen machen, immerhin fünftausend Besucher dürfen unter 3G-Regeln kommen. Mal abwarten, ob auch die wichtigen Funktionsträger der Branche dort sind. Es ist ein Pflichttermin.

 

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(3.11.) Auch die Turf Times berichtet über Bremen. Es sind allerdings kleinere Fehler im Artikel, die nichts an der guten Nachricht ändern. 

 

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(2.11.) 105 Nennungen sind für den Bremer Renntag am 13.11. eingegangen. Ein achtes Rennen wurde ausgeschrieben - mit bisher erst zwei Nennungen. Der Zuspruch ist also wirklich immens. Schade, dass es wegen der Startmaschine vermutlich eine Begrenzung auf 12 Pferde pro Rennen geben wird. Wie auch immer: die Basis unterstützt Bremen. Von weiter oben dürfte weiterhin gerne mehr Unterstützung kommen.

 

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(1.11.) Der nächste Schritt ist getan, die Rennbahnkommission genehmigt den Renntag am 13. November! Siehe Galopponline.

 

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(31.10.) Zwei Bremer Sieger gab es am Sonntag beim einzigen Renntag der Saison in Verden. Während mit Eisenherz von Pavel Vovcenko zu rechnen war, überraschte Ratona von Kamila Harms zu sehr hoher Quote. Die Bremer Besitzertrainerin konnte sich auch über den zweiten Platz von Roxalagu hinter Eisenherz freuen. Auch So Chivalry von Werner Haustein wurde Zweiter. Dark Forrest von Jördis-Ina Meinecke kam auf einen dritten Platz ein. In Hoppegarten belegte Willi aus dem Vovcenko-Stall ebenfalls den dritten Rang.

 

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(31.10.) In der letzten Ausgabe der Sport Welt gab es ein Interview mit Frank Lenk zum Neustart in Bremen am 13.11. in Bremen. Einzig die Antwort auf eine Frage erscheint nicht ganz glücklich...

 

Wie ist die Stimmung im Rennverein?

Positiv angespannt, aber zuversichtlich. Wir haben es aktuell mit einer völlig neuen und sehr komplexen Situation zu tun, die uns alle sehr fordert. 

 

Wie laufen die Planungen für den 13.11.?

Die Planungen schreiten voran. Drei Jahre haben keine Rennen stattgefunden und die Anlage wurde auch nicht besonderes pfleglich „behandelt“, so dass wir das Areal wieder reanimieren und zu neuen Glanz erwecken werden. Die Rennbahnprüfungskommission hat uns auch ein paar to dos in das Pflichtenheft geschrieben, denen wir nachkommen.  

 

Wie ist die Resonanz aus Aktiven-Kreisen?

Die Resonanz ist gut und alle haben Lust auf diese „Bahn“ ….. Kaum waren unsere Ausschreibungen raus, hatten wir erste Nennungen. Es erkundigen sich auch viele nach Bremen. Von den Aktiven erfahren wir sehr viel Unterstützung. Zum Beispiel haben uns Susanne Wöhler und Sascha Wöhler mehrfach vor Ort geholfen. Und auch der Bremer Pferdesportverband um Walter Kind setzt sich sehr ein.

 

Wie ist der Kontakt zu Deutscher Galopp? Mit Geschäftsführer Daniel Krüger haben Sie ja quasi einen Mann dort in wichtiger Position, der in Bremen immer eine starke Rolle gespielt hat.

Mit Daniel Krüger habe ich lange im Vorstand zusammengearbeitet und er unterstützt uns jetzt im neu gegründeten Beirat in Bremen. Ein Mann mit einer besonderen Kompetenz und Erfahrung, die für den Bremer Rennverein von Wert ist.

 

Gibt es Sponsoren für den Renntag?

Da sind wir bisher solide aufgestellt. RaceBets wir unser Hauptsponsor, von den Bremer Sponsoren ist zum Beispiel die Sparkasse mit im Boot. Aber natürlich würden wir uns über ein weiteres Engagement aus dem Sport und der Wirtschaft freuen.

 

Können Sie irgendwelche Planungen für 2022 vornehmen? Reichen Sie Renntage für das kommende Jahr ein?

Den Aufwand , den wir betreiben und vor dem Hintergrund der rechtlichen Auseinandersetzung mit der Stadt, können wir nur konsequent unseren Weg weitergehen und werden auch für 2022 Renntage planen. Drei bis fünf Veranstaltungen sind unser Wunsch.

 

Wie sind aktuell die Verbindungen in die Bremer Politik?

Diese sind sehr einseitig. Gesprächsangebote vom Rennverein werden leider ignoriert. Beispielsweise bei der Totolizenz macht man es uns nicht leicht, wir haben Hilfe von einem Team um Hans-Ludolf Matthiessen in Anspruch genommen.

 

Gesetzt den Fall, alle Ampeln stünden auf grün, wie würde eine ideale Bremer Saison aussehen? Wie viele Renntage, welche Art Rennen?

Die Galopprennbahn wäre der Mekka für alle Aktiven und Freunde des Galopprennsportes und wir würden im Jahr mindestens 6 Renntage veranstalten. Und zwar als Teil des neuen Nutzungskonzepts.

 

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(27.10.) Bekanntlich ist am 13. November der Neustart des Galopprennsports in Bremen geplant. Einfach wird es dem Bremer Rennverein nicht gemacht in vielerlei Hinsicht. Der Verband Deutscher Galopp könnte sich definitiv engagierter zeigen. Es wirkt sogar ein bisschen feindselig, wie hier mit Bremen umgegangen wird. Die Stadt Bremen fällt wenig überraschend mit seltsamen Forderungen auf. Und die Pflege der Bahn nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Das Engagement von Bremer Rennverein kann hier nur gelobt werden, wobei in erster Hinsicht Andreas Sponbiel und Pavel Vovcenko genannt werden müssen, die fast täglich auf der Bahn sind. Zwar leisten viele Freiwillige Hilfe, aber beispielsweise von der Trainingsanlage könnte wesentlich mehr kommen. Und wo sind diejenigen, die in den letzten Jahren immer wieder mit klugen Sprüchen aufgefallen sind und mit Zweifeln am Bremer Rennverein? Jetzt ist die Tendenz für einen Renntag positiv und diese Menschen sind abgetaucht. So etwas ist enttäuschend und so manch vermeintlicher Anhänger des Galopprennsport sollte sich einmal fragen, ob man nicht einfach mal Hilfe anbieten könnte. Diese Leute würden im Fall der Fälle fraglos wieder meckern, sofern etwas nicht so ist wie erwartet. Und wie soll etwas perfekt sein, wenn über einen langen Zeitraum die Bremer Rennbahn verwahrlost ist, weil die Stadt sich nicht gekümmert hat und die zuständige ZZZ überfordert ist? 

 

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(27.10.) Heute im Weser Kurier: 

Es wurde gewalzt, gemäht und gesät. Aufgeräumt, gespachtelt und gestrichen. Viele Helfer haben bei diversen Arbeitseinsätzen in den vergangenen Wochen bereitwillig angepackt, um die Rennbahn in der Bremer Vahr nebst Stallungen und Führring für den Galopprenntag am 13. November herzurichten. "In den letzten Jahren ist hier gar nichts mehr passiert", sagt Frank Lenk, der Präsident des Bremer Rennvereins. Die Stadt habe die Pflege und die Instandhaltung des Geländes arg vernachlässigt. Deshalb wurden nun auch Elektro- und Wasserleitungen noch mal geprüft und die Feuerlöscher ausgetauscht, da sie abgelaufen waren. "Es hat sich niemand gekümmert", sagt Lenk.

Dank der zahlreichen Unterstützer befindet sich das Areal jetzt wieder in einem unkrautfreien und ansehnlichen Zustand. Auch das Rennoval selbst ist bestens präpariert, "wir müssen ja schließlich auch die Gesundheit für Pferd und Reiter gewährleisten", betont Lenk. Der Klubchef hofft, dass sich die Arbeit auch perspektivisch lohnt und es in der Zukunft weitere Renntage geben wird. Für den 13. November hat der Verein sieben Rennen ausgeschrieben, erste Nennungen liegen bereits vor. Beginn ist um 11 Uhr, Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse. "Ich hoffe, dass die Zuschauer unseren Einsatz honorieren und uns am Tag der Veranstaltung zahlreich unterstützen", sagt Frank Lenk.

 

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(24.10.) Beim Saisonabschluss in Hannover platzierten sich zwei Bremer Pferde: Feuerblume aus dem Stall von Pavel Vovcenko bestätigte einen Sieg mit einem zweiten Platz. Roxalagu, trainiert von Kamila Harms, zeigte mit einem dritten Rang einmal mehr seine Konstanz.

 

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(23.10.) Die Frage nach dem aktuell besten in Bremen trainierten Pferd lässt sich seit diesem Samstag beantworten. Es handelt sich um die Stute Lubiane, trainiert von Pavel Vovcenko. Sie belegte nämlich einen dritten Platz in einem 2800 Meter Rennen der Gruppe III in Saint Cloud. Mehr dazu auf Galopponline.

 

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(21.10.) Die Ausschreibungen für den Bremer Renntag am 13.11. sind endlich veröffentlicht. Bereits am Abend gingen erste Nennungen ein.

 

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(16.10.) Trotz des Sales & Racing Festivals handelt es sich um ein ruhiges Galoppwochenende aus Bremer Sicht. Am heutigen Samstag gab es in Magdeburg einen zweiten Platz durch Baasha aus dem Stall von Elfi Schnakenberg.

 

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(10.10.) Für einen Bremer Sieg heute in Hannover sorgte die von Pavel Vovcenko trainierte Außenseiterin Feuerblume. Im gleichen Rennen wurde Waleah aus dem Stall von Werner Haustein Dritte. Weitere Bremer Platzierungen gab es in Hannover durch Speedy View (Pavel Vovcenko) und in Dortmund durch Freytag (Toni Potters).

 

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(9.10.) Keepitasecret aus dem Stall von Toni Potters kam in Dortmund auf einem dritten Platz ein. 

 

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(9.10.) Radio Bremen war auf der Rennbahn und hat Werbung für den Renntag am 13.11. gemacht. Dass die "Gegenseite" nicht glücklich ist und sich der Meinung hingibt, dass es das dann halt nach dieser Veranstaltung mit "diesem blöden Sport, der niemanden interessiert" war, überrascht nicht. Aber wie Frank Lenk so schön sagt: warum sollte man nur für diese eine Veranstaltung klagen?

 

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(9.10.) Am heutigen Samstag findet ein Aktionstag auf der Bremer Galopprennbahn statt. Die Bahn soll fit gemacht werden für den 13.11. Wer Talent für derartige Arbeiten hat, ist herzlich willkommen. Weitere Infos gibt es in diesem Artikel auf Galopponline.

 

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(2.10.) Die von Pavel Vovcenko trainierte Lubiane war im Silbernen Band der Ruhr, Deutschlands längstem Flachrennen, nur Außenseiterin. Doch die Bremer Stute lief in dieser Listenprüfung in Mülheim auf einen starken dritten Platz und hat damit ihrem Zuchtwert stark gesteigert. 

 

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(1.10.) In einem Jagdrennen heute in Honzrath belegte Zenith aus dem Stall von Elfi Schnakenberg einen zweiten Platz.

 

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(29.9.) Bei einem Ausflug nach Frankreich belegte der von Werner Haustein trainierte Sun at work heute einen dritten Platz. Es handelte sich um ein Rennen in Chantilly. 

 

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(26.9.) In einem Ausgleich 1 im Rahmenprogramm zum Preis von Europa kam Mansour auf dem dritten Platz ein. Traineirt wird er von Toni Potters.

 

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(25.9.) Heute war eine Art Tag der Offenen Tür auf der Galopprennbahn. Projekte stellten sich vor, der völig überflüssige Weg wurde mit Flaggen simuliert. Radio Bremen brachte einen Bericht, der okay ist und am Ende die beste Botschaft verbreitet: am 13.11. wird es einen Renntag geben. 

 

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(25.9.) Pavel Vovcenko hat ein Pferd heute nach Dresden geschickt. Wirbelwind kehrte mit einem dritten Platz nach Mahndorf zurück. 

 

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(19.9.) Einen Bremer Sieger gab es heute in Dortmund zu feiern. Der von Toni Potters trainierte Freytag war erfolgreich. Trainingsgefährtin Sweety kam zuvor auf einem zweiten Platz rein. Drei Bremer Pferde platzierten sich bei der parallel in Hannover stattfindenden Veranstaltung. Asterix von Pavel Vovcenko verpasste einen erneuten Sieg knapp nach Zielfoto. Roxalagu von Kamila Harms kam auf dem Ehrenplatz ein, auch er bestätigte seine Konstanz. Zu einem dritten Platz reichte es bei Hurryupharriet aus dem Stall von Werner Haustein.

 

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(11.9.) Nach viel Pech in dieser Saison gewann der von Pavel Vovcenko trainierte Filimon am Samstag in Magdeburg. Es war knapp, aber das Zielfoto sprach für den Bremer. 

 

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(10.9.) Vier in Bremen platzierte Pferde verdienten am Freitag in Hannover Platzgelder: Speedy View (Pavel Vovcenko), Roxalagu (Kamila Harms), Waleah (Werner Haustein) und Dark Forrest (Jördis-Ina Meinecke).

 

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(9.9.) Da es seltsamerweise noch immer Unklarheit gibt: Nein, am 12. September erfolgt der Neustart des Galopprennsports auf der Galopprennbahn nicht, weil die zuständige ZZZ das Geläuf nicht rechtzeitig zur Pflege freigegeben hat. Außerdem wurde es aufgrund eines Zeltaufbaus beschädigt, das Tierwohl war nicht gewährleistet. Der Bremer Rennverein hat den Renntag aber nicht abgesagt, sondern verschoben. Der neue Termin wird voraussichtlich im November sein. Es ist zuvor von einer umfangreichen medialen Berichterstattung auszugehen, niemand wird den Neustart verpassen.

 

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(1.9.) Seinen dritten Sieg beim vierten Start feierte am Mittwoch in Baden-Baden der von Pavel Vovcenko vorbereitete Asterix. Der drei Jahre alte Wallach war mit Nachwuchsreiter Gavin Ashton im Rahmen der Großen Woche erfolgreich. Er setzte er sich als Favorit gegen ältere Gegner durch. Seine einzige Niederlage erlitt Asterix im Juli in Bad Harzburg, wo der junge Hoffnungsträger mit einem zweiten Platz sein Potenzial jedoch ebenfalls mehr als nur andeutete. 

 

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(30.8.) Der Weser Kurier vermeldet es als erstes: Der Renntag am 12.9. muss verschoben werden. Verschoben - nicht abgesagt! Grund ist, dass das Geläuf weiterhin nicht freigeräumt wurde: Zelte, Paletten und Müll machen eine Bahnpflege auf der Zielgeraden unmöglich. Außerdem wurde das Geläuf durch das Zelt beschädigt. Die Frage ist, ob die ZZZ sich aus "Unwissenheit" so verhält oder mit Absicht. Hat man einfach die Vorstellung: Zelte kurz vor dem Renntag weg, dann können die Pferde dort galoppieren? Schon seltsam, wenn die politische Ecke, aus der die ZZZ kommt, ständig etwas von Tierquälerei im Zusammenhang mit Pferderennen faselt und dann den Pferden nur eine schlechte Bahn zur Verfügung stellen will, die zu Verletzungen führen kann. Der erste Kommentar unter dem Artikel behauptet übrigens direkt, dass Galopprennen Tierquälerei sind und verboten werden müssen. Was langsam echt nervt... Bis zum angedachten Neustart im November wird sich das Problem mit dem Geläuf erledigt haben, die Bahn wird professionell gepflegt. In der kommenden Woche gibt es laut Weser Kurier ein Treffen zwischen ZZZ und dem Rennverein.  

 

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(29.8.) Bei den Wattrennen in Cuxhaven-Duhnen gab es einen Sieg für den Vovcenko-Stall. Lovely Dream aus dem Galopp Club Bremen zeigte unter hohem Gewicht viel Kampfgeist. Der Trainer entschädigte sich für den entgangenen Sieg zuvor mit Schäng. Dieser hatte unglaublichen Startverlust, wieso nicht auf Fehlstart entschieden wurde, erschließt sich nicht. Parallel zeigte der von Toni Potters trainierte Mansour eine starke Leistung in Deauville, wo er Zweiter wurde.

 

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(27.8.) Journalismus muss objektiv sein. Das, was Christian Hasemann im Weser Kurier allerdings macht, ist kein objektiver Journalismus. Es handelt sich um den Bruder des Geschäftsführers der ZZZ, die alles tut, um den Galopprennsport zu verhindern. Und wer schreibt die Artikel über die Rennbahn? So etwas darf nicht sein. Nun wurde ein Artikel veröffentlicht, laut dem der NABU und die Tierschützer gegen das Gerichtsurteil pro Galopprennen wettern. Bürger werden aufgefordert die Veranstaltung nicht zu besuchen, die Bürgerschaft soll einen gesamte Sport verbieten, wie sie es auch schon mit Wildtieren gemacht hat. Das ist alles wirklich unfassbar, die krude Denkweise ist sowas von überhaupt nicht nachzuvollziehen. Menschen ohne Ahnung versuchen hier ihre Ideologie durchzudrücken und wissen noch nicht einmal worüber sie reden. Pferde werden angeblich für Geld um die Bahn gepeitscht, was ist das für eine schwachsinnige Aussage? Und dann noch den Richtern vorzuwerfen, dass sie nicht objektiv waren und der mächtigen Pferdelobby nach dem Mund reden. Wo haben diese Menschen ihren Verstand? Würde es in Bremen eine Pferdelobby geben, wäre niemals jemand auf die Idee gekommen, die Bahn zu bebauen. Wir hätten diesen ganzen Ärger überhaupt nicht.

 

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(26.8.) Hier noch einmal der Link zum vollständigen Artikel aus dem Stadtteilkurier. Wie erwähnt: es schreibt der Bruder des Geschäftsführers der ZZZ, der NABU macht sich mit seinem Pferdelobby-Vorwurf total lächerlich und die Aussage der Ortsamtsleiters ist an Arroganz nicht zu überbieten: Wir machen den Weg und dann war es das doch sowieso. Der hat nicht begriffen, dass es eine kaum teuere Variante gibt, die den Rennsport zulässt. Vielleicht zahlt die ja jemand - und dann wird das aus Arroganz abgelehnt? Kommt sicherlich gut an... Dass der Weg sowas von überflüssig ist, vor allem zum jetzigen Zeitpunkt, weiß im Grunde jeder bis auf die Bremer Politik. Das zeigt sich auch heute in einer kurzen Meldung laut der das Urteil pro Galopprennsport nichts an der zukünftigen Planung ändert nach der Galoppsport, Pferdesport und Golf politisch nicht gewollt sind. Die haben weder das Urteil gelesen noch das Ortsgesetz, in dem eindeutig Erhaltung steht.  Arroganz der Macht. Dass die sich blamieren in Sachen Rennbahn bemerken diese Leute nicht. Der Artikel aus der Kreiszeitung wird dies aber vielen Menschen zeigen. 

 

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(25.8.) Am Mittwoch gab es den Sieg eines in Bremen trainierten Pferdes in Frankreich. Sun at work, trainiert von Werner Haustein, gewann Start-Ziel den Prix des Renoncules über 1.800 Meter auf der Bahn von Clairefontaine. 

 

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(25.8.) Auf Galopponline sind Stellungnahmen von der BI und vom Bremer Rennverein zu lesen. Der Weser Report hat einen guten Artikel mit einer unglücklichen Bildunterschrift veröffentlicht, laut der die Rennen einmalig wären. Aufreger im Artikel: Wirtschaftssenatorin Vogt fabuliert von fehlendem Wohnraum und dass man dem subventionierten Galopprennsport die Fläche bereitstellen soll. Welch Engstirnigkeit. 

 

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(25.8.) Natürlich berichten einige Medien über das Gerichtsurteil zu Gunsten des Sports. Darunter sogar die Bild und Sat 1 mit einem zweiminütigen Bericht. Im Weser Kurier wurde die Lage gestern gut beschrieben, der Artikel ist allerdings hinter der Zahlschranke. Heute gibt es Einsichten in die seltsamen Blickweisen der Gegenseite, wobei man sich wirklich fragen darf, wieso der Bruder des Leiters der ZZZ einen solchen Artikel schreiben darf. Das ist keine journalistische Objektivität! Blamiert hat sich der NABU mit seinem Bremer Leiter ein weiteres Mal. In der Kreiszeitung wird er damit zitiert, dass die Entscheidung des Gerichts "ein schwarzer Tag" ist und dass der "Arm der mächtigen Pferdelobby gereicht hat, dass Richter Themen wie Tierschutz, Naturschutz und Bürgerengagement ignorieren". Das ist ja wohl echt mal blamable Realsatire pur. 

 

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(24.8.) Das ist doch mal eine gute Nachricht: Der Bremer Rennverein gewinnt vor Gericht, das Verbot des Renntags am 12.9. war nicht zulässig! Das war zu ahnen: das Verhalten von ZZZ und der Bremer Politik konnte juristisch nicht standhalten. Man hat einen Sport verboten, wollte keine Galopprennen auf einer Galopprennbahn. Und arbeitete mit Vorurteilen und Lügen. Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt, auch bezüglich des Themas Renntag.

 

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(23.8.) Als Favoritin belegte die von Toni Potters trainierte Stute Night Light am heutigen Montag in Krefeld leider nur einen dritten Platz.

 

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(22.8.) Erst im letzten Rennen des Sonntags gab es den ersten Bremer Sieger zu feiern - und dann war es auch noch ein Doppelerfolg: In Mülheim siegte Water Diviner aus dem Stall von Pavel Vovcenko vor Freytag aus dem Quartier von Toni Potters. Zuvor hatte bereits der Potters Dreijährige Noble Henry einen zweiten Platz belegt. In Hannover platzierten sich Roxalagu von Kamila Harms und Ialysos sowie Thea al Günay von Werner Haustein.

 

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(21.8.) Knapp war es: der von Pavel Vovcenko trainierte Schäng beendete seinen heutigen Ausflug nach Le Touquet mit einem zweiten Platz, minimal hinter dem Sieger. 

 

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(21.8.) Ein überraschend großer Artikel zum Tode von Silvano, einem der besten Bremer Rennpferde aller Zeiten, ist heute im Weser Kurier zu lesen. Und unter diesem Link, der zwar hinter der Bezahlschranke liegt, allerdings bereits frei zu lesen ist, wenn man sich einfach nur beim Weser Kurier registriert. 

 

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(15.8.) Die von Toni Potters trainierte Sweety wurde bei ihrem zweiten Lebensstart heute in Düsseldorf Zweite. Den Ehrenplatz hatte sie bereits bei ihrem Debüt belegt.

 

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(15.8.) Heute ist im Weser Kurier ein langer Artikel über die Natur auf der Galopprennbahn, basierend auf Informationen des NABU. Das ist die "Institution", die einst meinte: die Rennbahn kann man bebauen, die hat den ökologischen Wert eines abgeernteten Maisfeldes. Das sollte nicht vergessen werden... Der Leiter ist einer der größten Lügen-Erzähler über den Galopprennsport. Dass der Weser Kurier noch immer nicht begriffen hat, dass der Bremer Rennverein nicht freiwillig 2018 aufgab, weil zu wenige Zuschauer kamen, wie als Infokasten bei diesem Artikel steht, ist ärgerlich. Dass nicht gebaut werden kann, dank einer Bürgerinitiative stimmt natürlich. Aber "inovative Projekte" sind geplant? Das scheint ein Witz zu sein. Innovativ ist bisher nur, dass Galopprennen abgelehnt werden und dass Wollschweine auf das Gelände sollen. Nur dass die zuständige Person weder eine Finanzierung noch einen "Schweineführerschein" vorweisen kann. "Innovativ" im schlechten Sinne ist das gesamte Verhalten der herrschenden Bremer Politik und der ZZZ, die das Gelände verwaltet.  

 

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(14.8.) Pareias Prinz sorgte heute auf seiner Lieblingsbahn in Dresden für einen Sieg von Toni Potters. Im Ziel war es zwar knapp, aber Treffer ist Treffer. So Chivalry von Werner Haustein war bei dieser Veranstaltung Zweiter. 

 

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(13.8.) Am Sonntag findet ab 12 Uhr ein Sommerfest auf der Galopprennbahn statt. Der Galopprennsport wird auf die eine oder andere Art sicherlich Thema sein.

 

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(10.8.) Der Weser Kurier berichtet noch einmal, dass der Bremer Rennverein eine Klage eingereicht hat, um am 12. September seinen Renntag veranstalten zu können. Die zuständige ZZZ weigert sich jedoch dem Zutritt auf das Gelände zuzustimmen. Hintergrund des Anliegens: man will und muss die Bahn natürlich pflegen. Anstatt, dass die Rennbahngegner die Chance auf eine bezahlte Bahnpflege wahrnehmen, stellen sie sich stur wie immer. Gibt das Gericht in der ersten Instanz der ZZZ mit dem Verbot recht oder verweist direkt an die zweite Distanz, wäre die Bahn gepflegt. Gibt sie dem Rennverein recht und der kann doch nicht veranstalten, weil die Zeit für die Bahnpflege nicht ausreicht, dürfte eine Schadenersatzforderung auf die ZZZ zukommen. Mit einer solchen Klage droht der Rennverein in diesem Artikel.  

 

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(8.8.) Heute ging in Hoppegarten nicht alles nach Plan für Pavel Vovcenko. Immerhin kam Lubiane auf einem zweiten Platz ein.

 

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(24.7.) Auch am dritten Tag in Bad Harzburg gab es den obligatorischen Bremer Sieg. Für diesen sorgte der favorisierte Boy Charlton von Pavel Vovcenko, nachdem er zuvor noch die Startmaschine demoliert hatte. Es kam heute zudem zu bemerkenswerten neun Bremer Platzierungen. Darunter auch vier in den Superhandicaps. Filimon, Amaana, Flotte Biene und Lover Boy vertraten ebenso den Vovcenko-Stall, für den im Rahmenprogramm auch So Soon, Water Diviner und Eisenherz Platzgelder verdienten. Das gelang darüber hinaus Dark Forrest (Jördis-Ina Meinecke) und Oriental Princess (Elfi Schnakenberg).

 

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(23.7.) Der bereits neun Jahre alte Wallach Wirbelwind sorgte am Freitag in Bad Harzburg für den 18. Saisonsieg von Trainer Pavel Vovcenko. Im Preis vom Romantikhotel Braunschweiger Hof machte er in der Geraden kurzen Prozess mit den Gegnern. Im Sattel saß Patrick Gibson. Dieser sagte nach dem Rennen: „Das ist ein alter Kämpfer und man weiß schon unterwegs woran man ist. Man lässt ihn in Ruhe, wenn man sieht es geht nichts. Aber heute war mir schon im Schlussbogen klar, da geht nichts mehr schief.“ Ein Rennen später zeigte der bis dato unbesiegte Vovcenko-Dreijährige Asterix einmal mehr sein Talent. In einem Ausgleich 2 wurde er zwar erstmals besiegt, aber Platz 2 gegen ältere Konkurrenz stellte sein Team mehr als zufrieden. Im letzten Rennen gab es einen zweiten Platz für So Chivalry aus dem Stall von Werner Haustein. 

 

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(22.7.) Zu rechnen ist bei der dreitägigen Rennwoche in Bad Harzburg mit dem einen oder anderen Bremer Erfolg. Mit dem, der am Donnerstag gefeiert werden konnte, war allerdings nicht zu rechnen. Imbucato von Elfi Schnakenberg sorgte für die größte Überraschung des Tages. Zuvor gab es einen zweiten Platz für die debütierende Stute Sweety aus dem Quartier von Toni Potters.

 

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(18.7.) Die Form von Pavel Vovcenko steht. In Hoppegarten kam Lubiane heute mit Lilli-Marie Engels über weite 2800 Meter zu einem bemerkenswert überlegenen Sieg. Und Flotte Biene belegte einen dritten Platz.

 

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(11.7.) Erfolgreich verlief das zweitägige Kinderreitturnier auf der Bremer Galopprennbahn an diesem Wochenende. An den zwei Tagen waren knapp 1000 Besucher bei der bestens organisierten Veranstaltung. Diese und auch die ReiterInnen und Reiter waren begeistert von der Anlage und viele fragten sich ganz einfach: was stimmt mit der Bremer Politik nicht? Denn in Zukunft sollen ja nicht nur Galopprennen, sondern auch solche Kinderreitturniere nicht mehr stattfinden dürfen. Die Opposition von CDU und FDP war ebenfalls vor Ort und hatte keine Erklärung, was in den Köpfen von Rot-Rot-Grün vorgeht.

 

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(11.7.) Zu seinem verdienten ersten Sieg kam heute in Hannover der von Kamila Harms trainierte Wallach Roxalagu. Bei dieser Veranstaltung belegten gleich drei von Pavel Vovcenko trainierte Pferde einen zweiten Platz: Naruto, Filimon und So Soon.

 

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(6.7.) Am kommenden Wochenende kommen die Pferde zurück auf die Bremer Galopprennbahn. Der Bremer Pferdesportverband veranstaltet ein Kinderreitturnier, der Eintritt ist frei. Am Samstag und am Sonntag finden die verschiedenen Prüfungen von 10 Uhr bis 17 Uhr statt. Wichtig ist, dass hier ein Zeichen gesetzt wird, denn auch derartige Veranstaltungen sollen auf Wunsch der Bremer Politik zukünftig nicht mehr stattfinden. Nicht gewünscht ist der Pferdesport im Allgemeinen. Fragen darf man sich, was passiert, wenn an diesem Wochenende galoppiert wird, da der Regionalausschuss doch konkret "Galopprennen" und somit die Gangart Galoppieren in seiner Weisheit verboten hat. 

 

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(4.7.) Auch am Derbysonntag in Hamburg konnte Pavel Vovcenko sich freuen. Zum einen gewann er mit Außenseiter Kadrun sein drittes Rennen, zum anderen erreichten Wirbelwind und Speedy View jeweils einen dritten Platz.

 

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(3.7.) Zwei Sieger durfte Pavel Vovcenko am heutigen Samstag in Hamburg vom Geläuf abholen. Den Anfang machte der drei Jahre alte Asterix, der unbesiegt bleibt. Galopponline schreibt: Nach dieser Leistung attestierte Jozef Bojko dem Sieger „ein sehr gutes Pferd" zu sein. Und weiter: „Als Dreijähriger ein solches Rennen zu gewinnen ist nicht einfach.“

Überzeugt von Asterix‘ Talent ist Trainer Pavel Vovcenko längst und er weiß, dass er wohl ein richtig gutes Pferd in seinen Reihen hat. „Zuletzt lief er noch grün, das war jetzt anders“, blickte er auf den Maidentreffer in Leipzig zurück. Auf Sicht soll Asterix dann im Listenrennen antreten. „Aber wir werden nichts übereilen“, so Vovcenko weiter. Und so wird man Asterix erst einmal weiter über die Handicap-Schiene aufbauen.

Auch für den zweiten Sieg war Jozef Bojko verantwortlich, als er mit Rigoletto im abschließenden Rennen genau im Ziel die Nase vorne hatte. Dritte Plätze erreichten an diesem Tag die Stallgefährten Flotte Biene und Boy Charlton.

 

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(2.7.) Zwei in Bremen trainierte Pferde platzierten sich am Freitag in Hamburg: Roxalagu von Kamila Harms sowie Amaana von Pavel Vovcenko.

 

 

(ältere News finden Sie im Archiv)

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© Marco Hoffmann (für die Texte)