Galopprennsport in Bremen

News

(18.6.) Und schon gibt es wieder eine neue Kolumne.

 

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(16.6.) Minimalziel erreicht. Der von Pavel Vovcenko trainierte Rosenkönig wurde heute im schwedischen Champion Hurdle in Strömsholm guter Dritter und bringt ein nettes Platzgeld mit nach Hause. Wirbelwind war als Zweiter in Dresden knapp geschlagen.

 

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(13.6.) Eine neue Kolumne ist online. Der Start von Rosenkönig am Samstag in Strömsholm ist Thema.

 

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(10.6.) Einen Bremer Sieg gab es heute in Rastede zu feiern: Der Halbblüter Shoemaker gewann von Günter Lentz trainiert in den Farben des legendären Stall Steintor. Ebenfalls von Günter Lentz vorbereitet wird der auf Platz 3 in Krefeld eingekommene Arineo.

 

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(9.6.) Der von Günter Lentz trainierte So Soon belegte heute in Berlin-Hoppegarten einen zweiten Platz. Dem schloss sich Dafina aus dem Galopp Club Bremen, trainiert von Pavel Vovcenko, an.

 

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(8.6.) Beim After-Work-Renntag in Hannover setzte sich die von Jördis-Ina Meinecke in Bremen-Mahndorf trainierte Circulate durch. Parallel in Mannheim belegte der von Pavel Vovcenko trainierte Serienlohn einen zweiten Platz in einem Jagdrennen.

 

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(7.6.) Eine neue Kolumne ist online.

 

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(2.6.) Der Samstag in Baden-Baden verlief aus Bremer Sicht erfreulich. Der von Werner Haustein in der Vahr trainierte Dorado gewann einen Ausgleich 2. Und der einmal mehr vom Pech verfolgte Schäng aus dem Stall von Pavel Vovcenko wurde Zweiter im Grupperennen um die Silberne Peitsche. Der Boden war nicht ideal, vor dem Start verlor er zwei Eisen und musste nachbeschlagen werden. Und im Rennen löste sich ein weiteres Hufeisen. Bereits im einleitenden Rennen war der Vovcenko-Shützling Ivo Zweiter.

 

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(1.6.) Interessant aus Bremer Sicht bei der BBAG-Auktion am Freitag: Besitzertrainerin Jördis-Ina Meinecke verkaufte ihre zwei Jahre alte Stute Burning Rose für 43.000 Euro. Diese war in den letzten Wochen bei Pavel Vovcenko im Training und scheint einen hervorragenden Eindruck hinterlassen zu haben. Die Mahndorfer Besitzertrainerin investierte einen Teil des Erlöses, nämlich 3.500 Euro, in die ebenfalls zwei Jahre alte Salamanca.

 

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(30.5.) Am ersten Tag des Frühjahrs-Meetings in Baden-Baden kam die von Günter Lentz trainierte Außenseiterin Tindorette auf einem dritten Platz ein.

 

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(30.5.) Es lohnt ein Blick in die aktuelle Ausgabe des Weser Report auf Seite 2. Außerdem gibt es eine neue Kolumne.

 

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(29.5.) Hier ein Link aus dem Weser Kurier zum Thema Kampf um die Rennbahn.

 

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(24.5.) Eine neue Kolumne ist online.

 

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Aus Galopp Intern:

Der Bremer Rennverein hat die Geschäftsstelle auf der von der Schließung bedrohten Galopprennbahn Anfang Mai geräumt. Der Kampf um die Bremer Rennbahn geht natürlich weiter. Andreas Sponbiel, Sprecher der Bürgerinitiative Rennbahngelände, verkündete, dass das erste Ziel erreicht ist. „Wir haben deutlich mehr als die verlangten 4000 Unterschriften beisammen und unglaublich viel Unterstützung bei den Bremer Bürgern während unserer Sammlung erfahren. Abgeben werden wir allerdings erst am 28.Mai, da wir als Signal an die Stadt noch ein wenig weitersammeln wollten. Je mehr Unterschriften desto klarer die Botschaft.“ Die ist bereits jetzt eindeutig: Nimmt man die im vergangenen Jahr an den Präsidenten der Bremer Bürgerschaft überreichten Unterschriften hinzu, haben sich knapp 15.000 Menschen für den Erhalt der Rennbahn ausgesprochen. Die Bürgerinitiative, die 25.000 Flyer verteilte, rechnet dennoch damit, dass die Stadt Bremen dem Ansinnen der Bevölkerung trotz der zum Ausdruck gebrachten Unterstützung nicht zustimmt und das Volksbegehren ablehnt. So widersprüchlich es klingt, aber diese Vorgehensweise könnte sich am Ende positiv für das Erreichen des Ziels auswirken. Denn der seit dem Jahr 2016 laufende Protest kommt in Bremen besser an als der Umgang der Stadt mit diesem Thema. Die Verantwortlichen der Bürgerinitiative handeln mit ruhiger Hand. Sie sorgen nicht für Krawall, machen ihrem Ärger nicht mit Handlungen oder Beleidigungen Luft. Das scheint den Bürgern zu gefallen. Und nicht nur diesen. Sprecher Andreas Sponbiel wird in den Medien bereits als charismatisch beschrieben. Er sagt: „Wir fordern den Bremer Senat auf, seine Vorgehensweise in Sachen Bürgerbeteiligung zu überdenken und den Willen der Bevölkerung nicht zu ignorieren. Was auch immer geschieht: Wir geben nicht auf.“ Ziel ist es, dass parallel zur Bremen-Wahl am 26.Mai 2019 über den Erhalt der Rennbahn abgestimmt wird. Interessant in diesem Zusammenhang: aktuelle Wahlumfragen deuten an, dass der aktuelle, aus SPD und Grünen bestehende Senat vor der Ablösung steht. „Die Unzufriedenheit ist groß, es herrscht eine Wechselstimmung wie noch nie zuvor in der Stadt. Die Entscheidung in Sachen Galopprennbahn ist nur ein Beispiel für die verfehlte, an Bürgerinteressen vorbei gehende Politik“, so Sponbiel. Weitere Informationen über die Bürgerinitiative gibt es auf der Website www.bi-rennbahngelaende-bremen.de.

 

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(21.5.) Mehrere Platzierungen erreichten in Bremen trainierte Pferde am Pfingstmontag. In Wissembourg belegte Pangania aus dem Stall von Pavel Vovcenko einen zweiten Platz. Der von Günter Lentz trainierte Limari platzierte sich in Köln. Und Showbiz aus dem Stall von Werner Haustein war Dritte in Hannover, ebenso wie Irrwisch aus dem Vovcenko-Stall. Das dortige Highlight gewann Balmain, im Besitz und aus der Zucht vom Stall 5-Stars der Bremer Rennvereinspräsidentin Tonya Rogge. Es ritt der am Vovcenko-Stall beschäftigte Jaromir Safar.

 

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(19.5.) Endlich einmal wieder eine positive Nachricht aus dem Bremer Galopprennsport. Der Betreiber der Trainingsanlage in Bremen-Mahndorf möchte die Anlage von der Stadt kaufen. Hier ist der Bericht von Radio Bremen zu sehen.

 

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(18.5.) Eine neue Kolumne ist online.

 

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(10.5.) Günter Lentz kam Himmelfahrt zu seinem zweiten Saisonsieg: Amparo gewann in Magdeburg überlegen. Im Sattel saß die Bremerin Monique Lübcke. Sie kam mit dem ebenfalls von Lentz trainierten So Soon auf dem zweiten Platz ein. Circulate, trainiert von Jördis-ina Meinecke, wurde bei dieser Veranstaltung unter der gleichen Reiterin Dritte. Zeitgleich blieb Pavel Vovcenkos Schäng in einem Dortmunder Listenrennen ohne Chance.

 

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(8.5.) Diesmal etwas früher: Die neue Kolumne. Schließlich spielt auch ein Bremer Pferd eine Rolle.

 

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(8.5.) Ein Artikel aus dem Weser Kurier.

 

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(6.5.) Die Bürgerinitiative Rennbahngelände spielt ab ab 6.49 eine Rolle: https://www.butenunbinnen.de/videos/sendungen/butenunbinnen2386.html

 

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(3.5.) Eine neue Kolumne ist online.

 

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(1.5.) Erster Saisonsieg für den Mahndorfer Trainer Günter Lentz. Netterweise gewann die Stute So Nice in Leipzig. Dort belegte Wirbelwind aus dem Vovcenko-Stall ebenso einen dritten Platz wie Circulate aus dem Training bei Jördis-Ina Meinecke.

 

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(28.4.) Die von Pavel Vovcenko trainierte Dreijährige Silver Stripes kam in Magdeburg auf einem zweiten Platz ein.

 

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(27.4.) Heute gewann in Magdeburg die von Pavel Vovcenko trainierte Pangania ihr erstes Rennen. Sie war dabei überlegen. Vovcenko sattelt am Sonntag mit Yori eine seiner größten Hoffnungsträgerin in einem Listenrennen in Rom.

 

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(26.4.) Eine neue Kolumne ist online.

 

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(23.4.) Am Mittwoch bestreitet Bremens aktuell bestes Rennpferd ein Listenrennen über 1200 Meter in Maisons-Laffitte. Die Chancen auf einen Sieg stehen nicht schlecht: Nach Valeur, also dem Rating, ist der beim Saisondebüt in Hannover siegreiche Hengst das beste Pferd im siebenköpfigen Feld. Es gibt 26.000 Euro für den Sieger. Natürlich reitet Jaromir Safar.  - Leider blieb der Hengst ohne Möglichkeiten.

 

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(22.4.) Auf einem dritten Platz landete bei der Veranstaltung am Sonntag in Berlin-Hoppegarten der von Günther Lentz trainierte Limari.

 

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(19.4.) Eine weitere Kolumne wurde veröffentlicht.

 

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(11.4.) Eine neue Kolumne ist online.

 

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(11.4.) Bericht aus der Bild-Zeitung

 

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(5.4.) Eine neue Kolumne ist online.

 

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(3.4.) Bei der Veranstaltung am Dienstag in Mülheim wurde die von Pavel Vovcenko trainierte Pangania Zweite und Trainingsgefährte Wirbelwind belegte den dritten Platz.

 

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(2.4.) Am heutigen Ostermontag gewann der von Pavel Vovcenko auf der Galopptrainingsanlage in Bremen-Mahndorf trainierte Schäng eines der ersten Highlights der deutschen Galoppsaison: Wie in der Vorsaison war der Sprinter im Großen Preis der Brandkasse in Hannover erfolgreich, einem mit 25.000 Euro dotierten Listenrennen.

 

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(1.4.) Die von Pavel Vovcenko trainierte Gen Chi gewann heute als Favoritin bei der Veranstaltung in Sonsbeck.

 

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(30.3.) Der Karfreitagrenntag in der Bremer Vahr ist vorbei. Die Abschlussprüfung gewann See The Tiger. War es das für immer? Die Bahn präsentierte brechend voll, es war kaum möglich einen Schritt zu gehen. Noch nach dem 5.Rennen standen Schlangen an den Eingängen. Allgemein schien mehr Unverständnis für die Entscheidung der Bremer Politiker zu herrschen als Resignation. Bleibt zu hoffen, dass die Bürgerinitiative mit ihrem engagierten Kampf erfolgreich ist. Es besteht keine Notwendigkeit diese grüne Fläche zu bebauen. Die Entscheidung fiel zum einen aus ideologischen Gründen und zum anderen, weil in der weiter zurück liegenden Vergangenheit beim Bremer Rennverein Fehler gemacht wurden. Unter diesen litten die aktuell Verantwortlichen ebenso wie an mangelnder Unterstützung von Menschen, denen dieser Sport eigentlich am Herzen liegen sollte. Es gibt drei Chancen für den Erhalt der im Jahr 1907 eröffneten Rennbahn: Das Bürgerbegehren. Die Suche nach einem schriftlichen Beweis aus den Jahren 1976-1978, dass die Rennbahn die offizielle Ausgleichsfläche für das Mercedes-Werk im Stadtteil ist. Und dass die Gutachten zeigen, dass die Anlage nicht so bebaut werden kann, wie die Politiker sich dies vorstellen. Gerade an diesem Punkt zeigt sich wie übereilt die Entscheidungen im Jahr 2015 gefällt wurden. Seit dieser Zeit besteht Unklarheit, ob überhaupt gebaut werden kann...

Kurz zum Sportlichen: Die in Bremen-Mahndorf trainierten Amparo, Limari (beide Günter Lentz), sowie Rosenkönig, Serienlohn und Irrwisch (aus dem Vovcenko-Stall) konnten sich platzieren.

 

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(28.3.) Eine neue Kolumne ist online.

 

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(28.3.) Hier ein Link zu einem Artikel im Weser Kurier über den Kampf der Bürgerinitiative.

 

Und hier das Interview aus der Sport Welt zum gleichen Thema:

Start zur Unterschriftensammlung für das Volksbegehren am Karfreitag

 

Ob es sich am Karfreitag um den letzten Renntag aller Zeiten auf der Galopprennbahn in der Vahr handelt, liegt nicht zuletzt an der Bürgerinitiative Rennbahngelände Bremen. Deren Sprecher Andreas Sponbiel verkündete vor wenigen Tagen, dass bei dieser Veranstaltung Unterschriften für ein Volksbegehren gesammelt werden. Die Sport Welt hat nachgefragt.

 

Sport Welt: Herr Sponbiel, Sie sammeln am Karfreitag Unterschriften für ein Volksbegehren zum Erhalt der Bremer Galopprennbahn. Was bedeutet dieser Vorgang?

Andreas Sponbiel: Der Vorgang bedeutet, dass wir versuchen, über die Bürger einen Volksentscheid auf den Weg zu bringen. Dieser soll auf einem Stimmzettel zur Bremen-Wahl die Frage beinhalten, ob die Galopprennbahn bebaut werden soll oder ob ein Gesetz erlassen wird, das für diese Fläche die Nutzung für Erholung, Sport, Freizeit und Kultur festschreibt. 

 

Sport Welt: Wie ist der weitere Ablauf?

Andreas Sponbiel: Im ersten Schritt brauchen wir 4.000 Unterschriften von Bremer Bürgern. Dafür gibt es keine Zeitvorgabe, aber wir wollen zeitnah das Ziel erreichen, da die Bürgerschaft zwei Monate Zeit hat, um das Begehren zu prüfen. Falls es zu einer Ablehnung des Volksbegehrens kommt, steht uns dann der Marathon bevor, in 90 Tagen mehr als 20.000 gültige Unterschriften zu sammeln. Das geht nur mit Geldaufwand und starker Unterstützung.

 

Sport Welt: Gab es in Bremen oder Bremerhaven bereits vergleichbare Aktionen, die erfolgreich waren?

Andreas Sponbiel: Leider nein. Das ist unser Dilemma. Die Quoren sind viel höher, als in anderen Bundesländern. Vor wenigen Wochen scheiterte in Bremerhaven eine Initiative, die alle nötigen Unterschriften gesammelt hatte, an lächerlichen Formfehlern. Eine Begründung fehlte und die Adressdaten der Vertrauenspersonen waren unvollständig. Realistisch betrachtet, handeln die Juristen der Stadt Bremen nach dem Motto: "Wer suchet, der findet." Aber unser Kampf geht weiter und wir verfolgen nicht nur den Plan Volksbegehren.

 

Sport Welt: Rechnen Sie sich tatsächlich Chancen aus, dass die Stadt von der Bebauung abgehalten werden kann?

Andreas Sponbiel: Politisch sind die Würfel gefallen durch den Deputationsbeschluss, aber wir geben nicht auf. Das Volksbegehren ist wie gesagt ein Baustein. Wir von der BI Rennbahngelände sind uns sicher, wenn es zur Abstimmung zeitgleich mit der Bremen-Wahl im Mai 2019 kommt und die Bürger die Wahlmöglichkeit haben, Grün oder Beton zu wählen, werden sie sich für Grün entscheiden. Zumal es nicht gut ankommen wird, dass die Stadt viel zu früh Fakten geschaffen hat. Es gibt noch kein Gutachten, das besagt, ob man auf diesem Gelände überhaupt bauen kann! Erst im Sommer sollen erste Ergebnisse vorliegen. Sollten Probleme bestehen bezüglich Grundwasser, Fließgewässer oder seltene Tierarten, werden neue Kosten in Millionenhöhe entstehen. Als Folge stellt sich die Frage der Wirtschaftlichkeit und das Thema Bebauung der Galopprennbahn müsste neu beleuchtet werden. Wir warten auch sehnlichst auf die Anhörung vor dem Petitionsausschuss. Bei diesem uns zugesicherten Termin werden wir mit vielen Fakten auf den 2016 völlig übereilt herbeigeführten Beschluss der Deputation eingehen, dem Rennverein zu kündigen. Eine weitere Chance zur Verhinderung des Baus ist das Thema Ausgleichsfläche. 1978 wurde das Mercedes Werk eröffnet, das im selben Ortsteil wie die Galopprennbahn liegt. Politiker aus der Zeit haben uns mündlich bestätigt, dass die Rennbahn die Ausgleichsfläche von Mercedes ist in einem stark bebauten Stadtteil ist. Finden wir einen schriftlichen Beweis, ist die Stadt in Zugzwang.

 

Sport Welt: Was ist anders als in Frankfurt, wo die Rettung der Rennbahn misslang?

Andreas Sponbiel: In Frankfurt war die Fragestellung einfacher, da es nur um den DFB oder den Frankfurter Rennverein ging. In Bremen ist alles komplexer, aber wir hätten anders als die Frankfurter Kollegen die Chance, mit einer offiziellen Wahl die Abstimmung durchzuführen und somit das Quorum an Wahlberechtigten zu erreichen.

 

Sport Welt: Wagen wir einen Blick in die Zukunft: Wie ist Ihre Wunschvorstellung für die Bremer Galopprennbahn?

Andreas Sponbiel: Kurzfristig, dass der Bahnpächter wie in der Sport Welt im Januar angekündigt, Rennen veranstaltet. Das wäre ein wichtiges Zeichen und für uns hilfreich, wenn wir weitere Unterschriften sammeln müssen. Unsere allgemeine Wunschvorstellung ist, dass man den Weg zu einem offenen Areal mit Veranstaltungen weiterführt. Das hat die Stadt über Jahre einschlafen lassen. Warum nicht ein Konzert im Anschluss an eine Rennveranstaltung, wie in anderen Ländern? Wichtig ist auch zu betonen, dass das Atlantic Hotel zur Galopprennbahn unabhängig der Kündigung der anderen Nutzer fortbesteht. 120 Mitarbeiter stehen vor großen Herausforderungen, wenn das Gelände zur Bebauung freigegeben wird.  

 

Sport Welt: Warum engagieren Sie sich so stark? Haben Sie eine persönliche Verbindung zum Galopprennsport?

Andreas Sponbiel: Ich bin ein Vahrer Jung und damit auch mit dem Galoppsport und diesem wunderschönen Areal großgeworden. Mir blutet das Herz, das man ohne Sinn und Verstand dieses Gelände plattmachen will. 161 Jahre Tradition werden über Bord geworfen. Eine Galopprennbahn ohne Galoppsport ist absurd. Bremen ist eine liebens- und lebenswerte Stadt aber man nimmt den Bremern alles, was eben dieses ausmacht. Die Rennbahn ist nur ein Beispiel von vielen. Ich möchte, dass auch zukünftige Generationen die Möglichkeit haben, dieses Areal mit einer breiten Palette an Angeboten zu nutzen.

 

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(27.3.) Pressemitteilung des Bremer Rennvereins zum Renntag am Karfreitag

 

Mit dem „Abschieds-Renntag“ bietet der Bremer Rennverein allen Galoppsportfreunden am Traditionstermin Karfreitag noch einmal die Chance, spannende Galopprennen zu erleben. Die Veranstaltung beginnt bereits um 10:30 Uhr, da die Rennen nach Frankreich übertragen werden. Traditionell erhalten die 1111 ersten Besucher einen Schokoladen-Osterhasen, gesponsert von der Besitzervereinigung.

 

Acht Rennen werden gestartet, darunter mit dem Acatenango Derby Trial eine Prüfung für Dreijährige. In der Vergangenheit starteten spätere Derbystarter und sogar Derbysieger in diesem Rennen in ihre Saison. Für das diesjährige Derby genannt sind Arcado, Capone und Foxboro (Besitzer ist Klaus Allofs).

 

Alle Bremer Trainer stellen Starter bei dieser Veranstaltung: Pavel Vovcenko, Günter Lentz und Jördis-Ina Meinecke von der Galopptrainingsanlage in Bremen-Mahndorf, ebenso wie Werner Haustein und Martina Grünewald, die aktuell in der Vahr aktiv sind. Insgesamt wurden 69 Starter angegeben. Angekündigt sind Gäste aus Tschechien und Schweden.

 

Führende Jockeys wie Alexander Pietsch, Jozef Bojko und Andrasch Starke steigen in den Sattel, ebenso wie der Bremer Publikumsliebling Eduardo Pedroza, der seine Deutschlandkarriere im Jahr 1995 in der Vahr begann. Er reist extra aus Katar an, wo er bis Mitte April unter Vertrag steht. „Bei diesem Renntag auf meiner Lieblingsbahn musste ich einfach reiten“, so der Panamese.

 

Im Blickpunkt steht abseits der Rennen die Bürgerinitiative Rennbahnerhalt Bremen. Sie wird stark vertreten sein, da sie weiterhin für die Nichtbebauung des Geländes kämpft. Die Zukunft wird zeigen, ob es für den Galopprennsport in Bremen doch noch die Chance auf einen Außenseitersieg gibt.

 

Das Kommen lohnt sich aber auch wegen des umfangreichen Kinderprogramms. Geboten werden eine Hüpfburg, eine Fußballtorwand, Ponyreiten, Kinderschminken und ein Ballonkünstler. Eine Besonderheit ist der Bremer Shetty Cup mit fünf Startern.

 

„Ich schaue mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf diesen Tag“, so Rennvereinspräsidentin Tonya Rogge. „Es war ein langer Kampf, mit viel Höhen und Tiefen, doch wir haben es geschafft, diesem Sport und dieser Ära einen würdigen Abschied zu bereiten.“

 

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(25.3.) Am Sonntag wurde in Mannheim das erste Jagdrennen der Saison entschieden. Falconettei aus dem Stall von Pavel Vovcenko gewann mit Lukas Sloup überlegen. Es war der erste Saisonsieg eines Bremer Galoppers.

 

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(22.3.) Die neue Kolumne ist online.

 

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(17.3.) Nicht verschwiegen werden soll der dritte Platz von Serienlohn bei der vorletzten Sandbahnveranstaltung des Winters in Dortmund. Somit hat Jockey Jaromir Safar mit all seinen Ritten in diesem Jahr in Deutschland ein Preisgeld verdient.

 

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(13.3.) Circulate aus dem Bremer Stall von Jördis-Ina Meinecke erreichte bei der letzten Sandbahnveranstaltung in diesem Winter in Neuss einen dritten Platz. 

 

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(13.3.) In eigener Sache: Ab sofort gibt es die wöchentliche Pferdewetten-Kolumne Hoffmanns Horses. Unter diesem Link ist die erste Kolumne zu lesen. Wenn möglich, wird Bremen eine Rolle spielen.

 

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(9.3.) Der von Jördis-Ina Meinecke in Bremen-Mahndorf trainierte Dark Forrest zeigte einmal mehr seine Konstanz. Am Freitag wurde er auf Sand in Dortmund Dritter.

 

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(20.2.) Einen guten dritten Platz erreichte heute der von Günter Lentz trainierte See Dex in Lyon.

 

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(14.2.) Zwei Pferde bot Pavel Vovcenko am MIttwochabend in Dortmund auf. Serienlohn kam in seinem Rennen auf dem dritten Platz ein.

 

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(7.2.)

Traditionsrenntag am Karfreitag findet statt

Auch in diesem Jahr gibt es Galopprennen in der Bremer Vahr! „Es ist uns gelungen, den Traditionsrenntag am Karfreitag zu finanzieren, worüber wir uns sehr freuen“, berichtet die Präsidentin des Bremer Rennvereins Tonya Rogge. „Die Umstände sind natürlich äußerst schwierig. Wir wollten aber unbedingt allen Freunden des Bremer Galopprennsports, allen Aktiven und Unterstützern noch einmal die Gelegenheit bieten, einen tollen Renntag mit großem Sport auf unserer traditionsreichen Anlage zu erleben.“ Aktuell betrachtet der Vorstand des Bremer Rennvereins den 30.März als Abschlussrenntag einer 161 Jahre langen Tradition. - Doch wer weiß?

 

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(7.2.) Bei der Veranstaltung am Dienstagabend in Neuss verdienten beide Vovcenko-Starter Geld: Circulate wurde hinter einem Unschlagbaren Zweite und Serienlohn meldete sich aus einer langen Pause mit einem vierten Platz zurück.

 

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(24.1.) Am Dienstag startete der von Pavel Vovcenko trainierte Dark Forrest bei der PMU-Veranstaltung in Dortmund. Mit dem mehrfachen tschechischen Champion Jaromir Safar zeigte der Wallach einmal mehr seine Treue und wurde in einem Sprint Zweiter.  

 

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(8.1.) Im Galopprennsport ist es häufig wie im Fußball. Jockeys aus kleineren Ländern wechseln in die nächste Liga (gemeint ist: in ein anderes Land), um einen Fortschritt in der Karriere zu machen. Der in über 400 Rennen erfolgreiche dreimalige Champion von Tschechien Jaromir Safar reitet in dieser Saison in Deutschland. Er ist am Stall von Pavel Vovcenko in Bremen-Mahndorf tätig. Dieser ist mit 40 Pferden für den Winter gut gefüllt.

 

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(6.1.) Es besteht weiterhin Hoffnung für den Galopprennsport in Bremen. In einem Interview mit der Sport Welt verkündet der neue Rennbahnpächter Landolf von Kürten, dass er mit seinen Partnern auf jeden Fall weitere Veranstaltungen abhalten will. Aktuell kommt es darauf an, ob der Bremer Rennverein wie geplant die drei angemeldeten Termine organisieren kann. Sollte die Finanzierung nicht möglich sein, würden diese  übernommen werden. Eine Alternative (Stichwort Lizenz zur Abhaltung von Rennveranstaltungen) besteht, wurde jedoch nicht näher erläutert. In der zweiten Jahreshälfte sind zwar noch keine Termine angemeldet, doch sie sind erwünscht.

 

(alle News vor dem 1.1. finden Sie im Archiv)

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© Marco Hoffmann (für die Texte)