Galopprennsport in Bremen

(Wichtiger Hinweis: dies ist keine Webseite des Bremer Rennvereins!!! -

der ist unter der Mailadresse bremer-rennverein@bremengalopp.de zu erreichen)

 

Bei Fragen zum Renntag - Tel 0151/11860894 (Monika Rybka)

News

(21.5.) Heute gab es einen weiteren Bremer Sieg. In Mülheim überrraschte die von Toni Potters trainierte Vespasia in der Abschlussprüfung.

 

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(21.5.) Rennvereinspräsident Frank Lenk diskutiert heute im Weser Kurier in einem Artikel auf einer ganzen Seite mit einer Dame vom Bremer Tierschutzverein und gewinnt haushoch. Champions League gegen Kreisliga. Lenk ist bestens vorbereitet, die Frau hat Vorurteile und ein bisschen gegooglet. Leider ist der Artikel hinter der Bezahlschranke, aber die Tierschützer haben sich vollkommen blamiert.

 

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(20.5.) Zum erwarteten Sieg kam am heutigen Freitag in Hannover der von Pavel Vovcenko trainierte Autumn. Im letzten Rennen der Veranstaltung war Roxalagu aus dem Training bei Kamila Harms knapp geschlagen Zweiter.

 

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(16.5.) Werner Haustein kam am Montag überraschend zu seinem ersten Saisontreffer. Der von ihm trainierte Graf Manama gewann auf der Rennbahn von Chantilly in Frankreich ein mit 19.000 Euro dotiertes Rennen über 1800 Meter mit dem französischen Jockey Ioritz Mendizabal. Es war der erste Lebenssieg des bereits Fünfjährigen, der mit einem deutlichen Vorsprung vor seinen 15 Gegnern erfolgreich war. Er steht im Besitz eines Gestüts aus Aserbaidschan, das ein großes Kontingent an Pferden von Werner Haustein in Mahndorf vorbereiten lässt.

 

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(15.5.) Am Sonntag reichte es leider nicht zu einem Bremer Sieg. In Krefeld platzierten sich immerhin die von Pavel Vovcenko trainierten Amaana und Speedy View.

 

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(14.5.) Doppelsieg für Elfi Schnakenberg in Düsseldorf in den letzten beiden Rennen. Erst siegte Don Chi Start-Ziel, übrigens vor dem von Pavel Vovcenko trainierten Koebes. Dann war Oriental Princess in einem Amateurrennen vorne.

 

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(13.5.) Die Petition für Galopprennen in Bremen geht in die Verlängerung. Wer noch nicht unterschrieben hat, sollte es unbedingt machen unter diesem Link. Es handelt sich nun um die Petitionsseite der Bremischen Bürgerschaft, es kann auch diskutiert werden.

 

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(10.5.) Frank Lenk verkündet in einem Interview mit dem Weser Report, dass der Kampf um Galopprennen in Bremen weitergeht.

 

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(8.5.) Zu seinem zweiten Sieg in Folge kam der von Pavel Vovcenko trainierte Cheval Blanc beim Renntag in Köln. Von diesem England-Import dürfte man noch einiges hören.

 

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(1.5.) Ein erfolgreicher 1.Mai liegt hinter Pavel Vovcenko. Nicht nur, dass er je ein Rennen in Leipzig und in Hannover gewann, mit Willi und mit Amaana. Es gab auch Platzierungen durch Lotte und Asterix - und vor allem durch Ivo. Der Wallach wird in Tschechien trainiert, er gehört aber dem Trainer. Platz 2 in einem Gruppe 1-Hürdenrennen in Mailand sorgte für gute Laune. Nicht verschwiegen werden sollen die zweiten Plätze der von Elfi Schnakenberg trainierten Imbucato und Baasha in Leipzig sowie Rang 2 von Roxalagu aus dem Stall von Kamila Harms in Hannover.

 

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(30.4.) Stark lief der von Pavel Vovcenko trainierte Eisenherz als Außenseiter in Mülheim. Fast hätte es zum Sieg gereicht, aber auch Platz 2 bestätigte die gute Stallform.

 

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(24.4.) Es kommt nicht gerade selten vor, dass Galopptrainer sich an ihrem Geburtstag mit einem Sieg beschenken. Pavel Vovcenko gelang dieses Kunststück mit Flotte Biene in Krefeld. Einen zweiten Bremer Treffer gab es durch Zenith aus dem Stall von Elfi Schnakenberg in Zweibrücken.

 

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(23.4.) Zu einem weiteren Sieg kam Pavel Vovcenko heute in Magdeburg. Cheval Blanc war als Favorit erfolgreich, im gleichen Rennen wurde Autumn Dritter.

 

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(22.4.) Gestern wurden am Runden Tisch Galopprennbahn Entwürfe der Planungsbüros vorgestellt. Es war klar zu erkennen, dass diese, die allesamt nicht aus Bremen kommen, keine Ahnung von der Fläche haben. Sportplätze mit Flutlicht direkt vor dem Hotel und die Verplanung von Flächen über die nicht verfügt werden kann, sind nur zwei Beispiele. Der Weg über das Geläuf, gegen den der Rennverein klagt, war Thema, die Klage wurde verschwiegen. Es läuft also alles weiter wie bisher, etwas anderes war nicht erwartet worden.

 

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(18.4.) Zwar gab es am Ostermontag keinen weiteren Bremer Sieg. Pavel Vovcenko konnte sich in Hannover jedoch über fünf Platzierungen freuen. Es handelte sich um Indian Hannieja, Speedy View, Amaana, Koebes und Rose of Anpak.

 

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(17.4.) Was für ein Ostersonntag für Trainer Toni Potters! Erst überraschte die von ihm trainierte Stute Navratilova in einem Listenrennen in Berlin-Hoppegarten, dann legte Mansour nach. Das derzeit beste in Bremen-Mahndorf trainierte Pferd galoppierte zum zweiten Mal in Folge in der Listenklasse als Erster über die Linie. Das war aus Bremer Sicht nicht alles, denn die Auftaktprüfung holte sich Pavel Vovcenko mit Naruto. Für den platzierten sich bei dieser Veranstaltung zudem Filimon und Willi. Das tolle Bremer Ergebnis an diesem Tag rundete der Erfolg des von Elfi Schnakenberg trainierten Baasha in Saarbrücken ab, wo sich zudem Oriental Princess aus dem gleichen Stall platzierte. 

 

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(17.4.) In diesem Nachrichtenblock berichtet Radio Bremen zum Beispiel auch über den Renntag. Alle anderen Nachberichte waren leider hinter der Bezahlschranke.

 

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(16.4.) 

 

Bremer Rennverein kritisiert Bremer Tierschutzverein:

Viel Lärm aber kein Dialog

 

Der Bremer Rennverein hat dem Bremer Tierschutzverein e.V. mehrfach Gesprächsangebote unterbreitet, die allesamt zurückgewiesen wurden. Vorgesehen war ein öffentlicher Austausch mit den jeweiligen Experten. „Umso befremdeter sind wir über die Pressemitteilung des Bremer Tierschutzvereins vom 14. April und halten die Wortwahl für völlig inakzeptabel. Es ist offensichtlich, dass die Tierschützer keinen Dialog mit uns wünschen, sondern der Osterrenntag wie bereits unsere Veranstaltung im vergangenen November lediglich als Plattform für die Darstellung der eigenen Sicht dienen sollte“, so Frank Lenk, Präsident des Bremer Rennvereins. Bei der Veranstaltung „Hobby Horsing“ wird der Bremer Rennverein „Flagge“ zeigen: als Besucher oder Demonstrant.

Der gesamte Galopprennsport legt allergrößten Wert auf das Tierwohl. Dass der Standard in Bremen so hoch wie nur möglich ist, zeigt sich nicht zuletzt dadurch, dass alle Vorgaben des Verbands Deutscher Galopp beim Renntag am 16. April übererfüllt worden sind und dass eine eigene Tierschutzbeauftragte engagiert wurde. Selbstverständlich handelt der Bremer Rennverein nicht nur nach tierschutzrechtlichen Vorgaben (Tierschutzgesetz, Tierschutz im Pferdesport: Leitlinien zu Umgang und Nutzung von Pferden unter Tierschutzgesichtspunkten), sondern es werden auch alle tierseuchenrechtlichen Bestimmungen (Viehverkehrsordnung) eingehalten.

Dr. med. vet. K. Alexandra Dörnath, Tierschutzbeauftragte des Bremer Rennvereins, gab folgendes Fazit zum Osterrenntag ab: „Harmonie zwischen Pferd und Mensch war erlebbar bei der Veranstaltung am 16. April auf der Galopprennbahn in Bremen. Gut gepflegte, gesunde und durchtrainierte Vollblutpferde traten in acht Rennen gegeneinander an. So wunderbar und unterhaltsam diese tierschutzkonforme Veranstaltung für die vielen, auch international angereisten Menschen war, so tiergerecht war sie für die in den Leistungsprüfungen angetretenen Pferde! Ich gratuliere dem Bremer Rennverein zur gelungenen Veranstaltung und wünsche ihm noch viele weitere Pferdeleistungsprüfungen.“

 

 

Bremer Rennverein setzt ein weiteres klares Signal pro Galopprennen

Auf einer bestens besuchten, brechend vollen Galopprennbahn in der Vahr fand am Samstag der Osterrenntag des Bremer Rennvereins von 1857 e.V. statt. „Wir sind begeistert von diesem Zuspruch“, so Präsident Frank Lenk. „Ein weiteres Mal wurde hier ein klares Zeichen gesetzt, dass Galopprennen in Bremen von Bremern und Gästen gewünscht sind.“

Im Walther J. Jacobs Gedächtnis-Rennen – Preis der Mitglieder des Bremer Rennvereins traf sich die beste Klasse. Erfolgreich war in diesem Ausgleich II Western Soldier aus dem Stall von Peter Schiergen mit Jockey Bauyrzhan Murzabayev. Dieser konnte den lange führenden Lacento genau im Ziel stellen. Der deutsche Champion siegte auch im letzten Rennen der Veranstaltung mit Imaran.  

Mit Spannung erwartet wurde auch das Haase Rennen – Preis vom Hamburger Rennclub e.V., weil sich mehrere Dreijährige mit Nennung für das Deutsche Derby dem Publikum präsentierten. Es gewann allerdings ein Lokalmatador, der für das Derby nachgenannt werden müsste. Waldadler aus dem Stall von Pavel Vovcenko in Bremen-Mahndorf überlief mit Jozef Bojko die starke Konkurrenz. Nicht einmal der Trainer hatte mit diesem Erfolg seines Schützlings gerechnet. 

Im RaceBets.de Osterpreis siegte der in Oyten vor den Toren Bremens trainierte Senato. Er war bereits im letzten November in der Vahr erfolgreich gewesen. Nachwuchsreiter Sean Byrne kam nach Duke of Lips im 3. Rennen zu seinem zweiten Tagestreffer. Auch der im Preis der Sparkasse Bremen erfolgreiche Summer Hill hatte bereits beim Comeback-Renntag im vergangenen November gewonnen.

„Wir sind gekommen, um zu bleiben“, betonte Frank Lenk ein weiteres Mal. „Wir wollen ein Teil der zukünftigen Nutzung sein, denn was ist eine Galopprennbahn ohne Galopprennen? Wir verstehen nicht, wieso die regierende Politik diese Signale nicht sehen will.“ Man möchte in diesem Jahr noch zwei weitere Renntage veranstalten.

 

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(14.4.) Hier einige Vorberichte zum Renntag aus der Kreiszeitung, nochmal KreiszeitungWeser Report und von Galopponline. Auch Radio Bremen hat berichtet. Weitere Artikel wurden veröffentlicht (unter anderem im Weser Kurier), aber diese befinden sich hinter der Bezahlschranke.

 

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(13.4.) Kurz eingegangen werden soll auf die Pläne des NABU, die am Montag im Stadtteilkurier veröffentlicht wurden. Das Geläuf soll quasi zur Obstplantage werden und der vom Ortsgesetz her gesetzlich vorgeschriebene Sport soll direkt vor dem Hotel stattfinden. Die Hotelgäste werden sich freuen. Immerhin kritisiert man wie die BI, dass für viel Geld Planungsbüros aus dem In- und Ausland die Rennbahn verplanen ohne jegliche Sachkenntnisse. Dass im Artikel etwas von Rennen am Ostersonntag steht und nicht am Ostersamstag kann ein unglücklicher Fehler sein. Kann.

 

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(13.4.) Aus dem Rennprogramm:

Wir setzen auf Dialog – Politik, NABU und Tierschutz bleiben stumm

 

Der Bremer Rennverein steht sowohl für einen offenen als auch fairen Austausch und respektiert andere Meinungen. Umso mehr überrascht die Unfähigkeit der Politik, mit uns in einen Dialog zu treten. Genauso wie die Klassenkampfrhetorik einiger Beiräte aus den Stadtteilen, die für die Rennbahn zuständig sind. Es geht schon lange nicht mehr allein um die Galopprennbahn. Es geht um den Umgang mit den Menschen und mit den demokratischen Prozessen.

Auch der Bremer Tierschutzverein e.V. nutzt unsere Veranstaltung als Bühne und wird vermutlich am heutigen Renntag erneut am Haupteingang demonstrieren. Leider führten zahlreiche Gesprächsanfragen bisher nicht zum gewünschten Ergebnis.  

Mit dem NABU gab es im vergangenen Herbst ein unglückliches Missverständnis, das wir nach wie vor sehr bedauern. Zur Klärung hatte sich der Vorstand an den Bundesverband gewandt, allerdings bestand keinerlei Interesse an einer „Aufklärung“.

Nur zur Erinnerung: Durch das unverantwortliche Vorgehen des NABU in Bremen hatten wir zum ersten Mal in der Geschichte des Bremer Rennvereins eine besondere „Gefährdungslage“, deren Höhepunkt die Übergabe zweier Aktivisten an die Polizei war – übrigens ohne Anzeigenerstattung unsererseits, da wir gehofft hatten, in konstruktiven Austausch gehen zu können.

 

Nach wie vor ist der Bremer Rennverein bereit für Gespräche, für Austausch, für Lösungsfindung. Das klappt natürlich nur, wenn auch die andere Seite bereit ist, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen. Unsere Tür steht dafür offen.

 

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(13.4.) Fünf neue Trainer gibt es in Deutschland. Bestanden haben ihre Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister auch Pavel Bradik und Cevin Chan, die beide einen Bremen-Bezug besitzen.

 

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(10.4.) Zwei Pferde aus dem Stall von Elfi Schnakenberg belegten heute in Düsseldorf jeweils einen dritten Platz: Don Chi und Oriental Princess.

 

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(6.4.) Wie der Weser Kurier leider hinter seiner Bezahlschranke berichtet, hat der Bremer Rennverein ein weiteres Eilverfahren vor Gericht angestrengt. Es geht um den Weg, der als vorgezogene Maßnahme über das Geläuf gezogen werden soll, in Beton und natürlich nicht in der galoppsportfreundlichen Variante. Man geht davon aus, dass der Baubeginn zeitnah nach Ostern sein soll. Um weitere Renntage veranstalten zu können und auch um darauf hinzuweisen, dass die handelnde Politik ihre eigenen gesetzlichen Vorgaben bei der Planung des Weges missachtet, musste dieser Schritt unternommen werden.

 

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(31.3.) Der Ausflug von Trainer Toni Potters am Donnerstag nach Belgien hat sich gelohnt. Mother Shipton, eine drei Jahre alte Stute, die Anfang des Jahres aus England importiert wurde, war erfolgreich. Sie gewann eine mit 5000 Euro dotierte Prüfung auf der Sandbahn von Mons-Ghlin gegen acht Gegner. Im Sattel saß Jockey Alexander Pietsch, der über viele Jahre in Bremen beheimatet war. Er vergibt, wie Galopponline berichtet, seinen zweiten Ruf an den Potters-Stall.

 

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(27.3.) Im deutschen Galopprennsport wurde am Sonntag in Düsseldorf mit dem Grand Prix Aufgalopp das erste besserklassige Rennen der neuen Saison entschieden. Es handelte sich um ein mit 22.500 Euro dotiertes Listenrennen über 2100 Meter, elf Pferde kamen an den Start, darunter als Außenseiter der von Toni Potters auf der Galopptrainingsanlage in Bremen-Mahndorf trainierte fünf Jahre alte Hengst Mansour. Dieser gewann mit der Schweizer Rennreiterin Sibylle Vogt im Sattel. Anders als gewohnt ließ diese Mansour nicht an der Spitze marschieren, sondern an dritter Stelle. Knapp 200 Meter vor dem Ziel zogen beide locker an der Konkurrenz vorbei. Für Mansour war es der zweite Treffer in dieser Kategorie und der sechste Sieg beim elften Start.

Für Pavel Vovcenko platzierte sich bei dieser Veranstaltung Indian Hannieja.

 

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(23.3.) Heute ist der Kartenvorverkauf für den Renntag am 16. April gestartet. Hier ist der Link. Im Weser Kurier verkündet der Bremer Rennverein, dass zwei weitere Renntage angemeldet werden: am 6. August (einem Samstag) und am 16. Oktober (einem Sonntag).

 

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(20.3.) Beim Grasbahnauftakt in Krefeld kam der von Pavel Vovcenko trainierte Naruto auf dem dritten Platz ein.

 

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(18.3.) Zumindest einigermaßen gelohnt hat sich der Ausflug von Pavel Vovcenko nach Fontainebleau. Schäng kam auf dem zweiten Platz ein, minimal geschlagen.

 

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(13.3.) Zum Abschluss der deutschen Sandbahnsaison in Dortmund erreichte Werdenfels aus dem Stall von Elfi Schnakenberg einen dritten Platz.

 

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(5.3.) Heute ist ein Artikel über Pavel Vovcenko in der Kreiszeitung.

 

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(3.3.) Heute berichtet Galopponline über die Petition. Wer noch nicht unterschrieben hat, sollte dies nachholen. 

 

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(23.2.) Hier ist ein Link zum Radio Bremen Bericht über die gestrige Sitzung der Bürgerschaft über die Galopprennbahn bzw. über die Ausgrenzung der Bürgerinitiative.

 

Persönlicher Kommentar: Das Verhalten der Rot-Rot-Grünen Regierung in Sachen Galopprennbahn ist weiterhin fürchterlich. Die Sprecher der regierenden Parteien verfehlten am Dienstag in der Bürgerschaft allesamt das Thema und vermengten alles mögliche, begriffen aber offensichtlich nichts. Für das größte Kopfschütteln sorgte folgendes: Wie kann Senatorin Schaefer ihre Vorgehensweise damit begründen, dass angeblich hunderte von Bürgern sie angerufen haben, um ihr zu sagen, dass sie im Falle, dass es wieder Galopprennen gibt, für die Bebauung gestimmt hätten? Selbst wenn dieser Unsinn stimmen würde: es sollte doch offensichtlich sein, dass viele Menschen weiterhin Galopprennen wollen. Das zeigten nicht zuletzt die 5000 Besucher im vergangenen November bei regnerischem Wetter an einem Samstag. Aktuell bestätigen die Bremer Politiker mal wieder, dass sie eine äußerst seltsame Logik haben. Sie sind beratungsresistent oder unglaublich schlecht beraten.

 

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(22.2.) Hier ist die Begründung aus Sport Welt und Galopponline zur Bremen Ehrung zu lesen.

 

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(22.2.) Das Thema Ausschluss der BI von der weiteren Planung der Galopprennbahn (auch das  Hotel und Anrainer Schopf) dürfen nicht mehr mitmischen, ist heute Thema in der Bürgerschaft. Radio Bremen berichtet.

 

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(21.2.) Besondere Ehrung für den Renntag am 13.November 2021. Hier ist der Link

 

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(21.2.) Gestern stand ein Artikel zur Rennbahn im Weser Report. In diesem formulierte der Autor missverständlich, dass der angedachte Weg noch vor Ostern kommen könnte. Es fällt auf, dass bereits solche Sätze in der Zeitung für Unruhe sorgen. Deshalb noch einmal der Hinweis, dass es keinen Termin für Bauarbeiten gibt. Ja, die Rennsportgegner würden gerne möglichst schnell beginnen, aber selbst wenn es eine Genehmigung geben und Geld bereit gestellt werden würde, könnte genau wie gegen das Renntagsverbot im letzten Jahr geklagt werden. Und man darf davon ausgehen, dass genau das passieren wird. Es empfiehlt sich ruhig und entspannt zu bleiben, bisher konnten die Rennsportgegner keinen ihrer Pläne umsetzen. Warum soll sich dies jetzt ändern?

 

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(18.2.) Ein kleiner Nachtrag zu den Veröffentlichungen gestern im Weser Kurier. Im Stadtteil-Kurier gab es einen zusätzlichen Artikel, nach dessen Lektüre man als Freund der Rennbahn und des Rennsports sofort mit dem Kopf gegen die Wand schlagen möchte. Erkenntnis: Der Bremer Rennverein hat seinen Renntag im vergangenen November auch durch Wetten finanziert! Es handelte sich mehr um eine Wett- also um eine Sportveranstaltung. Man will das Thema Wetten folglich rechtlich prüfen lassen, weil es im Gerichtsurteil (welches Galopprennen ärgerlicherweise für die Gegner zuließ) nicht thematisiert worden sei. Es soll also geprüft werden, ob überhaupt noch weitere Rennveranstaltungen zugelassen werden müssen, weil Menschen um ihr Geld gebracht werden. - Da fragt man sich wirklich, was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht. Mal abgesehen davon, dass Gesetze eingehalten werden, müsste nach dieser Logik sofort Werder seinem Sportwetten-Sponsor kündigen. Und niemand darf mehr einen Lottoschein abgeben. Oder ist das alles weniger schlimm und legaler als Pferdewetten? Von diesen wird man wohl sofort süchtig, keine Ahnung. Dass es auch Einnahmen durch die über 5000 Zuschauer gab und ein größeres Sponsoring wird natürlich vergessen. Und dass jede Veranstaltung mit Galopprennen egal in welcher Stadt und egal in welchem Land auch (aber nicht nur) durch Wetten finanziert wird, ist auch nicht gerade neu. Im Stadtteil Hemelingen hätte man dennoch gerne ein totales Verbot. Vermutlich am liebsten weltweit.

Die erste Sitzung in Phase 2 des Runden Tisches zur Rennbahn gestern war Realsatire. Jeder, der will, kann sich ja per Chat einbringen, hieß es und man bezog sich darauf, dass BI, Hotel und ein Anrainer nicht eingeladen wurden. Die Planungsbüros kommen übrigens aus Bonn, Hannover und Holland - absolut kein Bremer Bezug. Dass unbedingt ein Weg vorab gebaut werden soll - jeder weiß es: es geht nur darum Galopprennen zu verhindern - behindert die Planung natürlich laut Meinung der Behörde überhaupt nicht. Dumm nur, dass einer der Planer das anders sieht. 

 

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(17.2.) Im Weser Kurier gibt es heute gleich drei Artikel über die Rennbahn. Sie sind leider hinter der Bezahlschranke. Im Sportteil geht es um die Petition, deren Link hier noch einmal angeklickt werden kann. Ein Freund des Rennsports ärgert sich sehr über das Verhalten der Politik und will zeigen, dass die Galopprennen - anders als die Politiker anzunehmen scheinen - gewünscht sind.

Im Politikteil geht es um die Ausgrenzung der BI aber auch des Hotels und eines Anrainers vom weiteren Prozess am Runden Tisch. Der NABU, eine Jugendorganisation des Stadtteils und natürlich etliche Personen, die lieber bauen wollten, sind hingegen weiter oder neu dabei. Die Senatorin Schaefer kommt nicht gut weg, vor allem im zusätzlichen Kommentar. Letztlich ist die Botschaft, dass man Bürger ausgegrenzt, weil sie eine eigene Meinung vertreten und die Wege der Politik nicht akzeptieren.

Es ist davon auszugehen, dass auf politischer Seite am heutigen Donnerstag einige Menschen verärgert sind und mal wieder nicht verstehen wieso ihr Handeln nicht einfach so hingenommen wird.

 

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(16.2.) Wie Politik und Verwaltung mit dem Thema Galopprennbahn umgehen, verwundert nicht mehr. Hier eine Meldung von Galopponline, weil in der Bremer Presse aktuell nur Kurzmeldungen zu lesen sind. Ein kurzes Interview zum Thema war gestern bei Buten un Binnen zu sehen - mit einer seltsamen Einschätzung von Senatorin Schaefer, dass die BI kein Verständnis für Demokratie hat. Sie versteht nicht, dass vorgefasste Meinungen, die mit Mehrheiten umgesetzt werden sollen, kein Zeichen für Demokratie sind. 

Bevor nun wieder wie leider bei solchen Meldungen üblich alles schwarz gesehen wird, hier der Hinweis, dass das Ende der Galopprennen schon 2018 verkündet worden ist. Angeblich sollten nie wieder Pferde auf der Bahn laufen. Wie war das mit der geplanten Bebauung? Und was geschah im letzten November? Und was wird am 16. April passieren? Es ist noch nichts geschehen, was das finale Ende bedeutet. Der Kampf ist noch lange nicht vorbei und er ist auf keinen Fall verloren. 

 

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(9.2.) Privat wurde eine Petition zur Zukunft der Galopprennen in Bremen gestartet, die natürlich unterstützenswert ist. Einfach auf diesen Link klicken und unterschreiben. Man muss kein Bremer sein.

 

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(26.1.) Der Weser Kurier (hinter der Bezahlschranke aber mit etwas seltsamer Begründung des Innensenators zum Wort Tradition) und Galopponline (siehe Link) berichten über die Verschiebung des Renntags auf den Ostersamstag.

 

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(25.1.) Der Saisonstart in Bremen erfolgt nun am Ostersamstag. Es gibt schlimmeres...

 

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(24.1.) Wie der Weser Kurier berichtet, möchte die evangelische Kirche den Renntag am Karfreitag verbieten wegen des stillen Feiertags und damit Christen nicht bei ihrer inneren Einkehr gestört werden. Nicht nur der Kommentator der Zeitung findet das anmaßend. Seit Jahrzehnten gibt es diese Veranstaltung. Die Stadtbürgerschaft wird beraten, müsste im Fall der Fälle auch andere Veranstaltungen an diesem Tag untersagen. In den letzten Jahren gab es stets Fußballspiele. Im Falle des Verbots müsste der Renntag halt auf den Ostersamstag verschoben werden. Zwar steht Magdeburg im Rennkalender, aber laut der Webseite des Rennvereins beginnt die dortige Saison erst an Himmelfahrt. 

 

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(23.1.) Bremer Sieg in Dortmund. Der von Elfi Schnakenberg trainierte Zenith schnappte sich die Auftaktprüfung. Später platzierten sich die Trainingsgefährten Baasha und Werdenfels.

 

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(18.1.) 

Hier eine kurze persönliche Bemerkung. Nach einem Bericht im Weser Kurier scheint es in der Bremer Galoppsportszene bei einigen wieder eine Stimmung zu geben, die vorsichtig formuliert negativ ist. Ja, es gibt sicherlich aufgrund des seit vielen Jahren geplanten Neubaugebiets auf der Rennbahn West bald Probleme mit den Stallungen. Aber das ist nicht neu und muss nicht das Ende der Galopprennen in Bremen sein. Ein Stallzelt ist eine Alternative und selbst die Boxen könnten verlegt werden. Hinten auf Parkplatz B ist eine logische Alternative. Das ist alles keine einfache Geschichte, aber es bestehen Möglichkeiten und Gespräche werden definitiv geführt. Die nächste Problematik sind die Parkplätze aufgrund der anstehenden Bauarbeiten auf dem Real-Gelände. Auch das ist fraglos nicht ideal, doch zum einen weiß niemand, ab wann keine Parkplätze mehr zur Verfügung stehen. Und zum anderen für wie lange. Dort wird ein neuer Supermarkt entstehen und der wird Parkplätze haben. Also wird der Zeitpunkt kommen, an dem diese zur Verfügung stehen. Das dritte Problem ist der von der Politik angestrebte Weg. Aber gebaut ist auch der noch nicht. Bei dieser Thematik war der Weser Kurier nie so objektiv wie er sein müsste: Autor des für Unruhe sorgenden Artikels ist mal wieder der Bruder des Leiters der ZZZ. Der hat so oft das Ende der Galopprennen herbei geschrieben... Schwarzmalen war schon mehrfach der falsche Weg. Erstmal ist wichtig: Der Karfreitagrenntag ist realistisch und darauf sollten wir uns alle freuen.

 

 

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(17.1.) Der Karfreitag ist genehmigt. Hier die PM des Bremer Rennvereins.

 

Der Bremer Rennverein intensiviert die Planungen für seinen Renntag am Karfreitag, dem 15. April. „Wir haben von der Wirtschaftsförderung in der vergangenen Woche die Genehmigung für unsere Veranstaltung bekommen,“ freut sich Präsident Frank Lenk. „Wir können jetzt in die Verhandlungen mit der zuständigen ZZZ eintreten und alle weiteren Schritte unternehmen.“

 

Der Renntag am Karfreitag in der Bremer Vahr ist seit Jahrzehnten ein Traditionstermin im deutschen Galopprennsport. „Die Resonanz des Publikums war jedes Jahr enorm. Wir bedanken uns deshalb sehr bei der zuständigen Behörde, dass sie uns die Genehmigung erteilt hat und wir diese Tradition wiederbeleben können.“

 

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(16.1.) Beim heutigen Renntag in Dortmund belegte der von Elfi Schnakenberg trainierte Zenith einen dritten Platz.

 

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(14.1.) Bremen ist Teil der Online Awards von Galopponline in der Kategorie "Das ganz Besondere" und doch ganz sicher eine Stimme wert.

 

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(9.1.) Neues Jahr, neues Glück. Direkt zum Auftakt der deutschen Galoppsaison gab es den ersten Bremer Sieg zu feiern: Baasha siegte für Elfi Schnakenberg in Dortmund - genau wie im Vorjahr an diesem Renntag. Trainingsgefährte Werdenfels wurde in einem anderen Rennen Dritter.

 

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(30.12.) Einige Bremen-Erwähnungen gibt es im RaceBets Blog.

 

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(30.12.) Zwei Rennbahn- bzw. Galopprennsportartikel gab es in diesen Tagen beim Weser Kurier. Beide liegen leider hinter der Bezahlschranke. In einem geht es um die weitere Planung des Rennbahngeländes, die in die nächste Phase eintritt. Natürlich ohne zu erwähnen, dass der Ausschluss von Galopp und Golf zwar beschlossen ist, aber nicht akzeptiert wird. Und dass der geplante Weg nicht nur viel zu früh kommt, sondern dass es auch eine galoppsportfreundliche Variante gibt. Der angenehmere Artikel, über den man sich nicht ärgern muss, ist der über das Karriereende von Potemkin.  

 

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(28.12.) Vor kurzem warem Pavel Vovcenko und Frank Lenk bei Radio Weser TV zu Gast. Zu sehen sind sie ungefähr ab Minute 15 unter diesem Link.

 

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(28.12.) Trainer Pavel Vovcenko beendete die deutsche Galoppsaison mit 25 Siegen. Das bedeutet, dass er sie auf Rang 9 der deutschen Trainerstatistik abschloss. Die von ihm vorbereiteten Pferde bestritten genau 200 Starts, sie galoppierten über 136.000 Euro für ihre Besitzer ein.

 

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(27.12.) Am letzten Renntag der deutschen Galoppsaison, der am Montag in Dortmund stattfand, gab es einen Bremer Sieg. Als große Außenseiterin war Oriental Princess in einem Amateurrennen erfolgreich. Im Sattel saß Alina Meyer, die ihren zweiten Karrieretreffer feierte. Die Stute aus dem Training bei Elfi Schnakenberg in Bremen-Mahndorf zeigte auf der Zielgeraden viel Speed, sie holte also die führende Konkurrenz von hinten kommend noch locker ein.

 

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(26.12.) Auf einen weihnachtlichen dritten Platz lief heute in Mülheim die von Werner Haustein trainierte Stute Lacrimosa.

 

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(19.12.) Am heutigen Sonntag belegte der von Elfi Schnakenberg trainierte Zenith einen zweiten Platz in Dortmund.

 

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(6.12.) Am vergangenen Wochenende begann in Deauville an der französischen Atlantikküste eine der größten Auktionen für Vollblutpferde. Durch den Auktionsring gingen bei den Arqana Sales auch drei auf der Trainingsanlage in Bremen-Mahndorf trainierte Stuten. Alle wurden verkauft, wobei die bisher von Werner Haustein trainierte Waleah mit 12.000 Euro den niedrigsten Preis brachte. Wesentlich höher fielen die Erlöse für zwei von Pavel Vovcenko trainierte Pferdedamen aus. Das beste Bremer Rennpferd der nun zu Ende gehenden Rennsaison war die fünf Jahre alte Lubiane. Sie gewann nicht nur drei Rennen, sondern steigerte sich zu Platzierungen in der Listen- und in der Gruppeklasse. Für 80.000 Euro fand sie einen neuen Besitzer, wird nun in die Zucht wechseln. Für den Höchstpreis aus Bremer Sicht sorgte überraschend die drei Jahre alte Sweet Mademoiselle. Obwohl sie kein einziges Rennen bestritt, war sie ihrem neuen Besitzer 100.000 Euro wert! Der Grund für den hohen Preis war, dass sich in ihrer Verwandtschaft zahlreiche besserklassige Pferde befinden. 

 

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(ältere News finden Sie im Archiv)

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© Marco Hoffmann (für die Texte)