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Es ist das Ziel, wieder Galopprennen auf der Bremer Galopprennbahn auszurichten!
(4.2.) Am Montag veröffentlichte der Weser Kurier auf der dritten Seite einen umfangreichen Artikel zur Galopprennbahn – wieder mal. Einerseits wurde klar zum Ausdruck gebracht, dass die Politik über die Jahre viel zu viel Geld investiert hat, beginnend bei Werbemaßnahmen zum Volksentscheid, die das Ziel hatten, dass dieser im Sinne der Bebauung ausgeht. Geld für die Umsetzung mit Aufwand (Runder Tisch, Werkstattverfahren) gemachter Pläne war aber nie da, deshalb ist es zum aktuell so bedauerlichen Zustand gekommen. Darunter leidet der Sport, denn Versprechungen wurden nicht umgesetzt. Das ist das zweite Thema des Artikels. Wobei der Galopprennsport unlogischerweise nur in einem Nebensatz erwähnt wird, als über Jahre subventioniert – eine Fehlinformation.
Dass ausgerechnet der frühere Bürgermeister Sieling zu Wort kommt, nicht jedoch Vertreter der Bürgerinitiative, ist nicht gerade eine Meisterleistung. Sieling trat nach dem verlorenen Volksentscheid übrigens zurück. Natürlich rechtfertigt er sich.
Es bleibt dabei, dass eigentlich nur drei Möglichkeiten bestehen. Entweder die Politik zieht ihr Ding durch und missachtet demokratische Prozesse. Oder sie stellt Geld bereit, aber es ist ja keines da. Oder aber sie lässt zu, dass endlich wieder das stattfindet, was auf dieser Anlage möglich ist. Wie teuer der jährliche Unterhalt ist (240.000 €), ist ja nun bekannt und was der Verwalter von diesem Betrag bekommt, wissen wir ebenfalls (knapp 153.750 € jährlich, für vier Jahre 615.000 €). Veranstaltungen würden Geld in die Kasse bringen. Ja, auch Galopprennen, natürlich. Man muss nur wollen. Nichts machen und dann sagen: nun müssen wir leider doch ein bisschen bauen, ist die Missachtung demokratischer Prozesse und nichts anderes als die Umsetzung der Ursprungsidee. Für die wurde jahrelang alles verhindert, was nicht gefiel.
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(22.1.) Der Weser Kurier-Artikel zur Rennbahn-Diskussion am Mittwoch ist veröffentlicht. Wichtigste Aussage von Senatorin Vogt: Der Unterhalt der Anlage kostet jährlich 240.000 Euro, doch es gibt keine nennenswerten Einnahmen. Da möchte man erwidern: wenn Galopprennen verhindert werden, darf man über fehlende Einnahmen nicht meckern.
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(14.1.) Am kommenden Mittwoch, dem 21.1., findet im Cafe Neo des Weser Kurier eine Talkrunde zur Rennbahn statt unter dem Motto: Bebauen oder nicht. Auf der einen Seite sitzt u.a. Senatirin Kristina Vogt, auf der anderen Andreas Sponbiel für Bürgerinitiative und Rennverein. Das könnte spannend werden. Karten gibt es unter diesem Link.
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(11.12.) Oliver Schnakenberg wagt weiterhin Ausflüge nach Frankreich. Am heutigen Donnerstag reichte es für Alatemagicbaby nach langer Führung zu einem dritten Platz in Chantilly.
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(10.11.) Den Erfolg eines Bremer Galoppers gab es am Montag auf der Pariser Rennbahn von Chantilly. Der von Oliver Schnakenberg vorbereitete Wallach Olaf gewann als Außenseiter ein mit 19.200 Euro dotiertes Rennen über 1900 Meter, das auf einem All-Wetter-Untergrund gelaufen wurde. Siegreiter Eddy Hardouin ließ seinen Schützling im Vordertreffen galoppieren. Dieser zog in der Zielgerade in Front und gewann leicht. Es war der erste Karrieresieg für den Vierjährigen aus dem Achimer Stall Waidmannsheil.
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