Galopprennsport in Bremen

(Wichtiger Hinweis: dies ist keine Webseite des Bremer Rennvereins!!! -

der ist unter der Mailadresse bremer-rennverein@bremengalopp.de zu erreichen)

 

Bei Fragen zum Renntag - Tel 0151/11860894 (Monika Rybka)

 

Weil immer wieder Fragen kommen: Renntage im Jahr 2023 sind das Ziel -

auf der Bremer Galopprennbahn! Angemeldet sind der 8.April und der 1. Oktober.

News

(3.12.) Zweimal zur Siegerehrung durfte Toni Potters beim Winter-Renntag in Baden-Baden. Zuerst gewann Anarchist völlig überlegen, dann folgte Para. Diese ließ die von Pavel Vovcenko trainierte Feuerblume hinter sich, die Dritte wurde. Es war die zweite Vovcenko-Platzierung nach Lake Naivasha in der Auftaktprüfung.

 

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(27.11.) Einen Bremer Sieger gab es im letzten Rennen bei der Sonntagveranstaltung in Mülheim an der Ruhr. Werner Haustein war mit der Bodenspezialistin Lacrimosa erfolgreich. Platz 3 belegte in diesem Rennen Vespasia aus dem Stall von Pavel Vovcenko.

 

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(16.11.) Zu seinem zweiten Sieg in Folge kam der von Toni Potters trainierte Moher am Mittwoch beim Buß- und Bettag Renntag in Dresden. Der für den Stall Waidmannsheil trainierte Wallach bleibt somit nach einer mehr als einjährigen Pause und dem an diese anschließenden Comeback unbesiegt. Beim Abschluss der Dresdner Rennsaison lag er lange am Ende des Feldes, stieß in der Zielgeraden durch die eng gestaffelte elfköpfige Konkurrenz hindurch und gewann mit Jockey Wladimir Panov locker. Der Potters-Stall hatte zuvor mit Baghira's Fantasy einen zweiten Platz erreicht.

 

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(16.11.) Am Montagabend war eine öffentliche, allerdings online durchgeführte Sitzung des Regionalausschusses zum Thema Galopprennbahn. Wie zu hören war hatte mal wieder niemand wirklich Ahnung und es gab Vorschläge wie die Öffnung des Weges, obwohl dieser noch gar nicht fertig gebaut ist und Zäune rund um den Weg wegen der fehlenden Verkehrssicherheit. Da sieht man mal, dass nur geplant wurde, um den Sport zu zerstören, wer will denn einen Weg nutzen und in ein Kleingartengebiet gelangen, während man durch einen Käfig geht oder fährt?? Außerdem gab es wohl den Vorschlag das Geläuf zurückzubauen. Ob da der Status von 1907 gemeint ist? Ansonsten wäre ein Rückbau ja ein voll funktionales Geläuf ohne überflüssigen Weg. Ach ja, einen Plan B, falls der Bremer Rennverein vor Gericht Recht bekommt, gibt es nicht, was man wohl als Arroganz deuten kann, die hoffentlich nicht aufgeht. Fazit: Hier ist eine Politik ohne Kenntnis und Herzblut am Werk, das ist wirklich erschreckend. 

 

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(12.11.) Bestes Bremer Resultat bei der Veranstaltung am Samstag in Köln war ein dritter Platz von Anarchist aus dem Stall von Toni Potters.

 

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(9.11.) Pavel Vovcenko hat am Mittwochnachmittag in Frankreich auf sich aufmerksam gemacht. Die von ihm trainierte Lubiane bestritt auf der Rennbahn von Saint Cloud den Prix Denisy, ein sogenanntes Listenrennen über weite 3.100 Meter. Mit der Reiterin Marie Velon galt sie in diesem Spitzenrennen, das mit 52.000 Euro dotiert war, als riesige Außenseiterin. Anders als gewohnt, marschierte die Stute an zweiter Stelle und kämpfte sich als Dritte nach einem taktisch klugen Ritt ins Ziel. Diese Leistung wurde mit 7.800 Euro belohnt. 

 

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(7.11.) Am kommenden Freitag ist die Petitition für Galopprenntage in Bremen Thema in der Bremer Bürgerschaft. Mehr unter diesem Link. Leider ist zu ahnen wie alles ausgeht, es wird mit Sicherheit auch wieder einiges an Fehlinformationen ausgesprochen.

 

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(5.11.) Wie vermutet hat der Weser Kurier über die Veranstaltung auf der Galopprennbahn berichtet. Im Grunde ist es ein ordentlicher Bericht, der in einigen Bereichen Klarheit schafft und dem einen oder anderen die Augen öffnet. So wird zum Beispiel recht klar gesagt, dass es noch keine Finanzierung für die angedachten Ideen gibt. Bremen hat kein Geld, also ist nicht damit zu rechnen, dass alles so wird wie aktuell angekündigt. Die zweite wichtige Information lautet, dass der völlig überflüssige Weg genau 800.000 € kostet. Das muss man sich einmal im Zusammenhang klarmachen. Der Bremer Rennverein betont, dass ein Weg und Galopprennen sich nicht ausschließen, anders als die Stadt es betont. Dort wird man nicht erfreut sein zu lesen, dass für 2023 Renntermine am Ostersamstag und am 1. Oktober angemeldet worden sind und dass der Rennverein weiterhin vor Gericht um sein Recht kämpft. Sonderlich gut besucht war die Veranstaltung an diesem Freitag übrigens nicht, wie zu hören war waren Mitarbeiter von Behörden zwangsverpflichtet, aber das steht so nicht in dem Artikel. 

 

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(4.11.) In einer so genannten Finissage feiert heute die Bremer Verwaltung den ganz dollen und angeblich ach so konstruktiven Prozess für die zukünftige Gestaltung der Galopprennbahn. Gemeint sind ein teurer Runder Tisch, vorgefasste Entscheidungen, ein von der Galopprennbahn verbannter Galopprennsport (der dennoch zwei erfolgreiche Renntage veranstaltete) und eine Veränderung des geplanten Prozederes mit Ausgrenzung aller kritischen Personen inklusiver der Bürgerinitiative, ohne die die Rennbahnzukunft gar nicht geplant werden könnte. Sagen wir so: mediale Lobhudeleien sind mit Vorsicht zu genießen. Dass der Bremer Rennverein weiterhin juristisch gegen diverse Entscheidungen vorgeht, wird vermutlich bei dieser Veranstaltung verschwiegen. 

 

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(30.10.) Beim Saisonfinale in Hoppegarten gab es einen Bremer Sieg durch die von Martina Grünewald trainierte Kadjar. Aus dem Vovcenko-Stall belegte Vespasia im letzten Rennen des Tages einen zweiten Platz.

 

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(23.10.) Keinen weiteren Bremer Sieg gab es beim Saisonabschluss in Hannover, aber die von Pavel Vovcenko aufgebotene Lake Naivasha belegte einen zweiten Platz. Außerdem konnte der Trainer sich über einen Sieg von Ivo in einem Hürdenrennen in Meran freuen. Er trainiert den in Tschechien vorbereiteten Wallach zwar nicht selbst, ist aber der Besitzer.

 

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(22.10.) Drei der acht Rennen am Samstag in Dresden wurden von in Bremen trainierten Pferden gewonnen. Es handelte sich um den im Hauptrennen erfolgreichen Rocky von Pavel Vovcenko sowie um Moher und Baghira's Fantasy von Toni Potters. Für Platzierungen sorgten Anarchist aus dem Potters-Stall und die Vovcenko-Zweijährige Tippi. Beiden wurden Zweite.

 

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(16.10.) Am Sonntag gab es den dritten Bremer Sieg beim Sales & Racing Festival in Baden-Baden. Video Diva gewann als Außenseiterin für Pavel Vovcenko, der auch noch Platzierungen mit Autum (Platz 2) und Feuerblume (Platz 3) erreichte. Werner Haustein unternahm mit Roxalagu einen Ausflug nach Le Touquet in Frankreich, wo dieser Dritter in einem Hürdenrennen wurde.

 

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(14.10.) Cheval Blanc gewann heute beim Sales & Racing Festival in Baden-Baden. Es war ein weiterer Treffer für Pavel Vovcenko. In der letzten Tagesprüfung war Toni Potters mit Para erfolgreich.

 

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(9.10.) Am heutigen Sonntag gab es in Köln eine Bremer Platzierung durch die von Martina Grünewald trainierte Kadjar.

 

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(8.10.) Überraschender Sieg für Elfi Schnakenberg in Dortmund. Weria war in der Auftaktprüfung erfolgreich, Platz 3 im gleichen Rennen belegte die von Werner Haustein aufgebotene Donna Elvira.

 

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(3.10.) Am Tag der Deutschen Einheit gewann Pavel Vovcenko mit Manaia den Preis der Bundesländer. Aufgrund einer speziellen Ausschreibung durfte jedes Bundesland zwei Starter stellen. Der Bremer Hoffnungsträger Mansour hatte im Preis der Deutschen Einheit leider viel Pech, denn sein Reiter Michael Cadeddu verlor im Rennen die Bügel.

 

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(2.10.) Endlich gab es wieder Bremer Sieger zu feiern. In Hannover war Pavel Vovcenko doppelt erfolgreich dank Feuerblume und Noble Henry. Ebenfalls eine gute Leistung war der dritte Platz von Debütantin Lake Naivasha.

 

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(1.10.) Für die von Pavel Vovcenko trainierte Lubiane war es erwartungsgemäß zu schwer im mit 300.000 Euro dotierten Prix du Cadran in Parislongchamp. Auch ansonsten gab es keinen Bremer Sieger am Samstag - Anarchist aus dem Stall von Toni Potters wurde in Mülheim immerhin Dritter. 

 

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(30.9.) Zwei Platzierungen erreichte Elfi Schnakenberg am Freitag bei einem Ausflug nach Honzrath ins Saarland. Don Chi war minimal geschlagen Zweiter in einem Ex-Aktiven-Rennen und Zenith wurde Dritter im Jagdrennen.

 

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(25.9.) Beide Starter von Pavel Vovcenko platzierten sich am Sonntag in Mannheim: es handelte sich um Autumn (im Ausgleich 2) und um Lovely Dream.

 

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(24.9.) In Dresden kam der von Pavel Vovcenko trainierte Naruto heute auf einem dritten Platz ein.

 

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(18.9.) Ganz so viel gelang aus Bremer Sicht leider nicht an diesem Wochenende. Immerhin erreichte Ice Man aus dem Vovcenko Stall am Sonntag einen dritten Platz in Dortmund. Er kam als einziger Starter mit den unwirtlichen Bedingungen klar.

 

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(17.9.) Drei Bremer Platzierungen sind heute aus Leipzig zu vermelden: Cheval Blanc von Pavel Vovcenko wurde knapp geschlagen Zweiter, Roxalagu (Kamila Harms) und Baasha (Elfi Schnakenberg) belegten dritte Plätze.

 

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(11.9.) Gemeinsam mit drei Kollegen bleibt Pavel Vovcenko auch nach dem Sonntag Erster in der deutschen Trainerstatistik, aufgrund der zweiten Plätze steht er ganz vorne. Grund ist ein Sieg von Rocky in Düsseldorf. Es gab auch einen dritten Platz von Vespasia. In Zweibrücken gewann Elfi Schnakenberg mit Oriental Princess, zudem wurde Zenith Zweiter.

 

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(10.9.) Durch einen Sieg mit So Soon in Magdeburg hat Pavel Vovcenko die Führung im deutschen Trainerchampionat übernommen. Es war sein 34. Saisontreffer und dank der meisten zweiten Plätze steht er nun vor der Konkurrenz, zumindest bis zum Sonntag. Zweiter Bremer Sieger war Alljani von Toni Potters. Für diesen platzierten sich bei dieser Veranstaltung Anarchist und Baghira's Fantasy, für Pavel Vovcenko Lovely Dream und Filimon.

 

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(9.9.) Wie der Weser Kurier vermeldet, gab es keine Genehmigung für den geplanten Renntag am 29. Oktober. Das überrascht jetzt nicht wirklich und die Veranstaltung wäre auch schwierig umzusetzen gewesen mit einem Sandhaufen mitten auf dem Geläuf. Allerdings hat selbst die Zeitung zugegeben, dass die Begründung ein wenig skurril anmutet. Eine Ersatzveranstaltung wurde mit beantragt und Ponys dürfen laufen. Rennpferde nicht. Die Begründung ist, dass die Galopprennbahn wegen einer neuen Widmung keine Galopprennbahn mehr ist. Was war sie aber im vergangenen November und im April am Ostersamstag? Ein Sandhaufen und ein geplanter Weg bedeuten also eine neue Widmung? Hier macht es sich die Politik aber sehr, sehr leicht. Ist ein Park nach dem Anlegen eines Weges kein Park mehr? Wie auch immer: der Rennverein hat noch einmal bekundet nicht aufzugeben, es wird gerichtlich notfalls bis nach Karlsruhe gehen und Termine für 2023 werden angemeldet. Nebenbei bemerkt ist es schon sehr seltsam, dass die Dokumente mit der Absage an die Zeitung gegeben werden. Das kam nicht vom Rennverein…

 

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(4.9.) Gefühlt vergeht kein Sonntag ohne Bremer Siege. In Baden-Baden gewann Pavel Vovcenko mit Manaia, in Quakenbrück war er mit Boy Charlton erfolgreich. Hier gewann auch Elfi Schnakenberg mit Baasha. Außerdem gab es für diesen Stall Platzierungen von Good Will und Lilo Leuchtkugel. Roxalagu von Kamila Harms wurde guter Dritter im Seejagdrennen. Auch Pavel Vovcenko konnte sich über eine weitere Platzierung freuen: durch Autumn zum Abschluss der Großen Woche.

 

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(3.9.) Drei Platzierungen gab es am Samstag für Bremer Pferde. Und zwar für Sweety (Pavel Vovcenko) in Baden-Baden, sowie für Donna Elvira (Werner Haustein) und Keepitasecret (Toni Potters) in Leipzig. 

 

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(31.8.) Beim Renntag am Mittwoch bei der Großen Woche in Baden-Baden feierte der Mahndorfer Trainer Pavel Vovcenko seinen 31. Saisonsieg. Es gewann der Wallach Willi, geritten von Lilli Marie Engels.

 

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(29.8.) Für den ersten Bremer Sieg bei der Großen Woche sorgte am Sonntag die von Pavel Vovcenko trainierte Viviane. Ein zweiter Sieg wurde leider am Grünen Tisch aberkannt: eigentlich hatte auch Water Diviner gewonnen, jetzt steht er als Zweiter in der Ergebnisliste. Wie auch So Soon, der aber in Krefeld lief.

 

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(27.8.) Der einzige Bremer Sieger am Samstag war der von Toni Potters trainierte Perfect Glory in Dresden. Der Stall konnte sich auch über zwei Platzierungen freuen durch Night Light und Belcarra, wobei die Freude über Platz 2 von letztgenannter Stute vermutlich nicht ganz so groß war, denn sie war die haushohe Favoritin. Zwei Platzierungen gab es auch für Pavel Vovcenko in Baden-Baden. Und zwar durch Feuerblume und Mansour, der seinen guten Ruf im Großen Preis der Sparkassen Finanzgruppe bestätigte. Er ist und bleibt das beste Bremer Rennpferd.

 

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(26.8.) Pavel Vovcenko ab Minute 8 im Interview über Baden-Baden.

 

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(22.8.) Heute kündigt der Rennverein im Weser Kurier an, dass er nicht aufgeben wird und notfalls den Gang zum Bundesverfassungsgericht nicht scheut, denn man fühlt sich diskriminiert. Man ist auch nicht gegen den Weg, aber versteht nicht, dass die galoppsportfreundliche Variante ausgeschlossen wird und weshalb die regierende Politik Gespräche verweigert. Die Zahlen, dass die für den Rennsport bessere Variante 70.000 Euro mehr kostet, sind nicht korrekt. Es ist weitaus weniger und die Zahlung würde übernommen. - Zusammengefasst: wie hier mit dem Galopprennsport umgegangen wird, ist eine Frechheit - aber es ist noch nicht vorbei. Auch die galoppsportfeindliche Variante ist mit etwas Glück so zu bearbeiten, dass Rennen möglich sind, wofür man das Recht hat nach einem anderen Gerichtsbeschluss.

 

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(21.8.) Ein weiterer erfolgreicher Tag für Pavel Vovcenko, der zuletzt 2006 mehr Rennen gewonnen hat, als in dieser Saison, die aber ja noch lange nicht vorbei ist. Zuerst war Vespasia in Düsseldorf erfolgreich, für Melina Ehm war es der erste Erfolg nach der Babypause. In Hannover legten Autumn und Rocky nach. Dort kam Kadjar aus dem Stall von Martina Grünewald auf dem zweiten Platz ein. 

 

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(20.8.) Es sind erfolgreiche Tage für Toni Potters. Am Samstag in Mülheim gewann er mit Freytag, hinzu kommen zwei zweite Plätze durch Alljani und Night Runner.

 

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(20.8.) Bereits der erste Satz des Artikels im Weser Kurier ist ärgerlich und falsch: Es wurde vom Gericht nicht darüber entschieden, ob Galopprennen auf der Galopprennbahn stattfinden dürfen. Die Einleitung liest sich, als wären diese nun nicht mehr erlaubt. Das sind sie aber, der Gerichtsprozess wurde vor einem Jahr gewonnen, nichts hat sich geändert. Die Klage richtete sich gegen den Bau des Weges und das Gericht meint, dass gebaut werden darf, weil die Galopprennbahn keine Galopprennbahn ist, sondern ein Rennbahngelände, das seit 2020 nicht mehr dem Galopprennsport gewidmet ist. Juristische Spitzfindigkeiten. Es gibt dem Rennverein aber die Möglichkeit vor das Bundesverfassungsgericht zu gehen. Diese Möglichkeit scheint realistisch.

 

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(19.8.) Anarchist gewann am Freitag für Toni Potters in Halle an der Saale. Außerdem gab es einen dritten Platz für Keepitasecret.

 

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(19.8.) Keine gute Nachricht für Freunde des Bremer Galopprennsports. Die Klage des Rennvereins vor dem Oberverwaltungsgericht gegen den Bau des Weges über das Gerläuf war kein Erfolg. Der Grund: 2020 wäre der Pachtvertrag ausgelaufen, für das Gericht ist es keine Galopprennbahn mehr, sondern ein Rennbahngelände. Das bedeutet alles aber nur, dass ein Weg gebaut wird, hier sind keine Galopprennen verboten. Der Rennverein hat klar zum Ausdruck gebracht, dass er nicht aufgibt. Es ist trotzdem eine ärgerliche Nachricht, keine Frage.   

 

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(18.8.) Sandhaufen mitten auf dem Geläuf

 

Am Dienstag, dem 16. August traf sich die Elite des Bremer Sports mit Vertretern von Wirtschaft und Politik auf der Bremer Galopprennbahn. Auch der Bremer Rennverein war geladen und wurde vertreten von Pavel Vovcenko, Frank Lenk und Andreas Sponbiel, gleichzeitig Sprecher der Bürgerinitiative.

Während Bürgermeister Andreas Bovenschulte und diverse Senatoren trotz Einladung nicht erschienen, fanden sich beispielsweise Vertreter von Werder Bremen inklusive Trainer Ole Werner und Sportdirektor Frank Baumann ebenso wie diverse frühere Spieler in der Turf Lounge ein. Darunter zum Beispiel der von Pferden begeisterte Ailton.

„Wie die Stadt Bremen mit uns umgeht, war kein Thema für die Podiumsdiskussion“, so Andreas Sponbiel. „Aber wir waren hocherfreut als Moderator Christian Stoll (Stadionsprecher im Weserstadion) in der Einleitung auf unsere Historie und auf unsere aktuellen Probleme hingewiesen hat. Er erzählte von unseren erfolgreichen Renntagen im November und April und bat darum, dass die Bremer Politik ihre Vorgehensweise noch einmal überdenken soll, wofür es großen Beifall gab.“ Bei den folgenden Flurgesprächen wurde das Unverständnis über das Verhalten dem Galopprennsport gegenüber ebenfalls von allen Gesprächspartnern zum Ausdruck gebracht, erzählen die Vertreter des Rennvereins. Werder-Trainer Ole Werner würde zum Beispiel gerne einen Renntag in Bremen erleben. Von einem längeren Aufenthalt in Australien hat er Rennbahn-Erfahrung.

Wie der Weser Kurier schrieb, schüttelten die Anwesenden den Kopf über einen auf das Geläuf geschütteten großen Sandhaufen, der Galopprennen aktuell unmöglich machen würde. „Wir werden alles versuchen, um am 29. Oktober einen Renntag zu veranstalten, sollte die Stadt dies verhindern, werden wir dennoch eine Publikumsveranstaltung machen, bei der der Galopprennsport im Mittelpunkt steht. Wir geben auf keinen Fall auf“, so Andreas Sponbiel. Aktuell steht noch ein Gerichtsurteil aus, was die Maßnahmen mitten auf dem Geläuf noch unfassbarer macht. Frank Lenk dazu: „Das ist eine Drohkulisse, die mal wieder ins Bild passt.“ Sponbiel ergänzt: „Es steht fest, dass in den nächsten drei Jahren auf der Bahn nichts passieren wird, das einzige Ziel ist es unseren Sport zu verhindern.“ Zur Erklärung: Es soll nach Wünschen der Bremer Politik und Verwaltung ein 5 Meter breiter Weg aus Asphalt gebaut werden, dessen Ende in ein Kleingartengebiet(!) führt. 

 

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(14.8.) Ein weiteres Mal feierte Pavel Vovcenko einen erfolgreichen Tag. Am Sonntag in Hoppegarten gewann er mit Manaia und mit Sweety, die zur Seriensiegerin avancierte. Ein zweiter Platz von Waldadler kam hinzu. Einen weiteren Bremer Sieg gab es durch den Außenseiter Zenith aus dem Stall von Elfi Schnakenberg.

 

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(13.8.) Zwei Pferde von Pavel Vovcenko platzierten sich am ersten Tag des Jubiläumsmeetings in Hoppegarten. Das waren Lotte und Ice Man, auf dem Melina Ehm ein gelungenes Comeback nach ihrer Babypause gab.

 

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(7.8.) Der Sonntag war ein erfolgreicher Tag in Dresden für Toni Potters. Durch Perfect Glory und Para gab es zwei Siege, wobei auf letztgenannter Stute die Trainertochter Marissa zu ihrem ersten Sieg im Sattel kam. Zuvor hatte sich Night Light platziert. Nur Platzierungen erreichte Pavel Vovcenko. In Dresden liefen Viviane und Dallas Girl nach vorne und in Düsseldorf Millionaire. 

 

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(30.7.) Und weiter geht's mit der tollen Vovcenko-Stallform: Autumn gewann die Auftaktprüfung am heutigen Samstag in Köln. Später kam die von Martina Grünewald trainierte Kadjar auf einem dritten Platz ein.

 

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(24.7.) Auch am Sonntag gab es in Bad Harzburg einen Vovcenko-Sieg: den siebten während der Rennwoche. Und zwar durch Indian Hannieja. Das bedeutet nach Sieganzahl Platz 3 in der deutschen Trainerstatistik, noch drei Siege und die Sieganzahl des gesamten Jahres 2021 wäre bereits übertroffen. Lotte kam auf einem zweiten Platz ein. Für Elfi Schnakenberg platzierte sich Oriental Princess.

 

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(23.7.) Und weiter geht es mit den Bremer Erfolgen in Bad Harzburg. Pavel Vovcenko siegte mit Ice Man und mit Water Diviner. In den Superhandicaps platzierten sich Amaana, Manaia, Willi, Filimon und Koebes - das ist eine wirklich bemerkenswerte Serie. Nicht vergessen werden darf der Ehrenplatz von Naruto im wertvollen Auktionsrennen. Auf einen zweiten Platz lief im Rahmenprogramm auch Dark Fighter aus dem Stall von Jördis-Ina Meinecke.

 

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(22.7.) Zwei Vovcenko-Platzierungen sind vom Freitag in Krefeld zu vermelden. Noble Henry hatte Pech, weil sein Reiter einen Bügel verlor. Später platzierte sich auch Vespasia.

 

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(21.7.) Die Bremer Erfolgsserie in Bad Harzburg geht weiter. Zuerst kam Flotte Biene aus dem Stall von Pavel Vovcenko zu einem Sieg, vor dem von Elfi Schnakenberg trainierten Aradous. Nach dem ersten Hürdenrennen gab es Jubel bei Kamila Harms, denn sie gewann mit Roxalagu. Für den Bremer Reiter Luca Murfuni war es der erste Treffer seit 2019 und der erste über Sprünge. Es schloss sich ein Treffer für die von Elfi Schnakenberg vorbereitete Oriental Princess an, der von Toni Potters vorbereitete Forlito Dritter im abschließenden Jagdrennen wurde.

 

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(21.7.) Nun ist im Stadtteilkurier der Artikel über den Weg. Nach der Überschrift zu urteilen hat der Bau begonnen, das stimmt aber nicht. Es wird wohl Anfang August losgehen. Amüsant wird es, sollte dann das Gericht sagen: das war zu früh. Dann wäre die Arroganz der Bremer Politik und Verwaltung bestraft worden, worauf man hoffen kann. Es wäre nicht das erste mal. Ansonsten muss man abwarten, wie man mit dem Weg umgehen und wie man ihn für Galopprennen umarbeiten kann. Ärgern kann man sich aber über den Autor des Artikels. Wieso darf immer wieder der Bruder des Leiters der für die Orga auf der Rennbahn zuständigen ZZZ Berichte über die Rennbahn schreiben? Dieser Mann ist bekannt dafür, dass er gegen den Galopprennsport ist und alles super findet, was die lokale Politik so entscheidet. Journalistische Neutralität ist das nicht. Eine Formulierung wie die, dass der Eilantrag des Bremer Rennvereins im Mai "abgeschmettert" wurde, geht gar nicht. Zumal das nicht stimmt. Ebenso wie nicht immer wieder von der ehemaligen Galopprennbahn geschrieben werden kann, wenn im April noch Rennen stattfanden und ein Termin im Oktober angemeldet ist.

 

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(18.7.) Es gibt zwei Berichte zur Bremer Rennbahn im Weser Kurier. Im Stadtteilkurier wird berichtet, dass im August der Weg über das Geläuf kommt. Das mag sein, wobei man sich schon fragt, wie arrogant man als Stadt sein kann, wenn man nicht mal eine Gerichtsentscheidung abwartet. Wie peinlich wäre es, wenn das Oberverwaltungsgericht dann die Anweisung des Rückbaus gibt. Alleine das zu riskieren vor dem Hintergrund, dass es in Sachen Rennbahn über die Jahre Niederlage um Niederlage und Fehleinschätzung um Fehleinschätzung gab, ist zum Kopf gegen die Wand hämmern. Was auch immer gebaut wird, ist ärgerlich, aber der Bremer Rennverein gibt nicht auf. Es wäre aber schon mal schön, wenn sich Deutscher Galopp hilfreich einschalten würde und mal das Gespräch mit der Behörde sucht. Michael Vesper ist ein Grüner... Seltsam ist, dass für diesen Artikel Statements eingeholt wurden (auch von der BI, die natürlich gegen den Weg zum jetzigen Zeitpunkt ist), aber keines wurde gebracht.

Ein zweiter Bericht basiert auf einem Treffen mit Frank Lenk, Andreas Sponbiel und Walter Kind vom Pferdesportverband. Es wird die Empfehlung gegeben bei der nächsten Bürgerschaftswahlen in neun Monaten nicht die Grünen zu wählen. Die Begründungen wurden leider weggelassen, obwohl sie, wie zu hören war, in dem Gespräch klar und eindeutig artikuliert wurden. Es ist schon komisch, die Rennbahngegner dürfen lang und breit ihre Lügen artikulieren und ein Sprecher der Grünen darf sich verwundert über den Ärger der genannten Herren zeigen und wieder etwas von einem fairen Prozess zur Rennbahn faseln, der es definitiv nicht war. Aber wenn die Lügen aufgedeckt werden können mit Aussagen und Belegen, wird wieder nur windelweich berichtet.

 

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(17.7.) Am Sonntag gab es den dritten Vovcenko-Sieg in Bad Harzburg: Boy Charlton wiederholte seinen Vorjahrestreffer. Später war So Soon knapp geschlagen Zweiter in einem Amateurrennen. Im Seejagdrennen erkämpfte sich Zenith aus dem Srall von Elfi Schnakenberg weit zurück den dritten Platz. In Mülheim kam Toni Potters Freytag auf einem zweiten Platz ein.

 

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(16.7.) Aus Bremer Sicht verlief der Start der Harzburger Rennwoche erfreulich. Das erste Superhandicap wurde nicht nur nach Zielfotoentscheid Beute von Amaana, die viel Speed zeigte: Filimon wurde Dritter und Manaia Vierte. Im zweiten Superhandicap kam Lotte auf dem vierten Platz ein. Für den zweiten Sieg von Pavel Vovcenko sorgte Sweety, die die Abschlussprüfung gewann. Drei andere Bremer Ställe erreichten Platzierungen am Samstag: für Elfi Schnakenberg wurde Don Chi Zweiter und Prego Dritter. Einen zweiten Rang belegte auch Dark Forrekt von Jördis-Ina Meinecke. Für Toni Potters kamen Baghira's Fantasy und Keepitasecret jeweils auf dritten Plätzen ein.

 

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(8.7.)  Nächster Sieg für Pavel Vovcenko: So Soon gewann in Hannover. Der Bremer Trainer kann sich übrigens über einen weiteren interessanten Neuzugang freuen: Derbystarter Millionaire wechselt nach Mahndorf. Er wurde in Hamburg mit der Startnummer 20 Zwölfter.

 

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(8.7.) Wer mal wieder Pferde auf der Bremer Galopprennbahn erleben will, hat an diesem Wochenende die Gelegenheit. Am Samstag und am Sonntag findet zum zweiten Mal ein Kinderreitturnier des Bremer Pferdesportverbands statt. Los geht es jeweils um 9.30 Uhr und läuft bis circa 16 Uhr. Der Eintritt ist frei, veranstaltet wird auf dem Golfgelände. Dass im dazugehörigen Artikel des Weser Kurier wieder hartnäckig von ehemaliger Galopprennbahn die Rede ist, ist, nun ja, typisch für den Autor. Das ist der Bruder des Leiters des für die Vermarktung zuständigen ZZZ.

 

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(3.7.) Der Derbytag in Hamburg brachte einen weiteren Bremer Sieg und noch mehr Platzierungen, darunter eine bemerkenswerte in einem der Highlights. Das war die von Navratilova, geritten von Weltklassereiterin Hollie Doyle, im Sparkasse Holstein Cup der Gruppe 3. Für den Sieg sorgte Außenseiter Filimon von Pavel Vovcenko, der zudem eine weitere Platzierung mit Autumn erreichte.

 

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(2.7.) Am heutigen Samstag gab es drei Bremer Siege in Hamburg zu feiern. Baasha gewann für Elfi Schnakenberg, Pareias Prinz für Toni Potters und Noble Henry für Pavel Vovcenko. Der hatte sich jedoch vermutlich mehr ausgerechnet. Die beiden anderen Bremer Sieger bezwangen seine Favoriten Koebes und Cheval Blanc, die sich zumindest platzierten, wie auch in der Abschlussprüfung Lovely Dream aus dem Galopp Club Bremen. Lange sah es hier nach einem Treffer der Stute im Preis des Bremer Rennvereins aus, nach dem Andreas Sponbiel ein sehr gutes Interview gab. Botschaft: Die Bremer Politik mag ja glauben, dass die Zeit des Galopprennsports vorbei ist, aber das ist sie in Bremen erst, wenn der Bremer Rennverein aufgibt. Zweite Botschaft: Die Politik glaubt, dass mit Erhaltung auf der Galopprennbahn nicht etwa der dort seit 1907 betriebene Sport gemeint ist, sondern ein paar Gänseblümchen. 

 

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(1.7.) Die Serie der Bremer Platzierungen bei der Derbywoche in Hamburg setzte sich am Freitag fort. Alles begann mit Birthday Paradise und Schäng (im Ex-Aktiven-Rennen mit Cevin Chan) für Pavel Vovcenko, es folgten Roxalagu für Kamila Harms und Para, eine Debütantin von Toni Potters. 

 

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(29.6.) Keinen Sieg aber vier Platzierungen gab es am Mittwoch in den sechs Rennen bei der Hamburger Derbywoche für den Stall von Pavel Vovcenko. Besonders viel wert war Platz 2 von Lubiane im Listenrennen um den Langen Hamburger. Einen zweiten Platz belegte auch Lotte, Dritte wurden Water Diviner und Speedy View. 

 

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(26.6.) Die Hamburger Derbywoche begann an diesem Sonntag. Im letzten Rennen des Tages gab es den ersten Bremer Sieg durch Sweety, einem Neuzugang bei Pavel Vovcenko. Aus dem gleichen Stall platzierte sich zuvor Indian Hannieja.

 

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(25.6.) In der Sport Welt für Sonntag (Hamburg Ausgabe) erläutern Andreas Sponbiel und Frank Lenk die Situation in Bremen und sie zeigen auf, weshalb sie optimistisch für den Rennsport sind. Hier ist der Artikel:

 

Kein Rückschlag - Bremer Rennverein gibt nicht auf

 

Am vergangenen Freitag wurden in Bremen von Planungsbüros entwickelte zukünftige Nutzungsmöglichkeiten für die Galopprennbahn in der Vahr vorgestellt. Der Siegerentwurf wurde einen Tag später durch eine Jury gekürt. Es war bereits klar, dass der Galopprennsport keine Rolle spielt, trotz zweier erfolgreicher Renntage im November 2021 und am Ostersamstag in diesem Jahr. Wenn nun das vermeintliche Aus für Galopprennen in Bremen verkündet wird, ist dies kein Rückschlag, sondern die Bremer Politik setzt einfach ein vor Jahren geschriebenes Drehbuch um, gegen das der Bremer Rennverein weiter kämpfen wird. Andreas Sponbiel, Sprecher der Bürgerinitiative und Vorstand im Bremer Rennverein, sowie Rennvereinspräsident Frank Lenk erläutern gegenüber der Sport Welt die aktuelle Situation.

Sport Welt: Herr Sponbiel, Herr Lenk, was war das genau für eine Veranstaltung zur Zukunft der Bremer Galopprennbahn, die am vergangenen Freitag stattfand?

Andreas Sponbiel: Nachdem der Runde Tisch zur Galopprennbahn von der Senatorin für beendet erklärt wurde, ging es mit einem so genannten Werkstattverfahren weiter. Alle mit einem Bezug zur Rennbahn, also wir als BI, das Hotel und auch ein Anrainer, durften nicht aktiv teilnehmen. Auswärtige Planungsbüros wurden für viel Geld mit Planungen beauftragt, wobei Galopp und Golf als Vorgabe ausgeschlossen waren. Eingearbeitet werden musste eine 500 Meter lange, fünf Meter breite Trasse, die als Fahrradweg verkauft wird.

Sport Welt: Was sagen Sie zu dem Entwurf, der als Sieger gekürt wurde? Lassen sich Galopprennen in ihn "einarbeiten"?

Frank Lenk: Wir als Rennvereinsvorstand finden diesen Entwurf gut, möchten aber in dieser neuen Ausrichtung gern vorkommen. Das sollte denkbar und machbar sein.

Sponbiel: Mir haben die Planungsbüros wegen der Vorgaben leidgetan, die Ergebnisse des Siegerentwurfs waren unter diesen Umständen gut. Tatsächlich wurde vom Amsterdamer Planungsbüro einiges eingearbeitet, das im vor Jahren erstellten Entwurf der Bürgerinitiative zu finden ist. Interessant ist, dass die DNA des Geländes, also das Geläuf, erhalten bleibt. Unser Gegenentwurf beinhaltet natürlich Pferdesport und Golf. Mit diesem fordern wir den Senat heraus.

Sport Welt: Die Rede war davon, dass erst im Laufe des Jahres 2024 die Planungen umgesetzt werden. Andererseits soll innerhalb der nächsten Wochen der Weg über das Geläuf gebaut werden. Wie passt das zusammen?

Sponbiel: Einfache Antwort: gar nicht. Wer Planungen in Bremen kennt, ahnt, dass es eher 2025 und später wird. Auf jeden Fall haben wir vorher noch eine Wahl. Nach drei Jahren ist die 500 Meter lange und fünf Meter breite Trasse über eine Grünfläche das einzige Ergebnis, natürlich asphaltiert und nicht naturbelassen, wie man es erwarten könnte. Das ist schon alles sehr skurril.

Sport Welt: Warum wird keine galoppsportfreundliche Variante gewählt? Und wäre der Bau das finale Aus für den Galopprennsport?

Lenk: Das ist eine gute Frage, die wir leider auch nicht beantworten können. Das bisherige Bauvorhaben wäre zwar vermeintlich das Aus für den Galopprennsport, aber ein Umbau und ein Rückbau wären möglich, somit muss hier niemand vom Ende ausgehen. Gern können sich Experten aus dem Galopprennsport mit uns in Verbindung setzen und Tipps geben, wenn der Weg zeitnah tatsächlich gebaut wird.

Sport Welt: Außerdem war zu vernehmen, dass der Bremer Rennverein Einspruch gegen ein Gerichtsurteil eingelegt hat. Geht es um diesen Wege? 

Frank Lenk: Das ist richtig. Wir haben Beschwerde gegen die Entscheidung des Bremer Verwaltungsgerichts eingelegt und sind nun sehr gespannt welche Bewertung das Oberverwaltungsgericht vornimmt.

Sport Welt: Rechnen Sie sich realistische Chancen aus den Weg zu verhindern?

Andreas Sponbiel: Wir haben Chancen vor Gericht. Senatorin Schaefer kündigte außerdem bereits an, dass zu einem späteren Zeitpunkt Teile des Weges umgearbeitet werden können.

Sport Welt: Was bedeutet dies alles nun für weitere Veranstaltungen, zum Beispiel die im offiziellen Rennkalender stehenden Bremer Renntage im August und im Oktober?

Frank Lenk: Wir planen aktuell weitere Renntage, aber den im August können wir aufgrund der Entwicklung der letzten Woche leider nicht halten, denken aber über eine alternative Veranstaltung nach. Wir arbeiten am Oktober und sind überzeugt von weiteren Rennveranstaltungen.

Sport Welt: Wie können Deutscher Galopp und die Rennsportszene Bremen unterstützen?

Frank Lenk: Jetzt ist auf jeden Fall die Zeit gekommen, dass sich der gesamte deutsche Galopprennsport hinter uns stellt. Wir wünschen uns, dass wir viele neue Mitglieder bekommen, einfach als Signal. Jeder kann uns gerne per Mail an bremer-rennverein@bremengalopp.de kontaktieren oder in Hamburg ansprechen, wo es am Samstag vor dem Derby den Preis des Bremer Rennvereins gibt. Wir brauchen Solidarität, auch als Zeichen an die Bremer Politik.

Sport Welt: Sie wirken trotz allem optimistisch, wie kommt es dazu?

Andreas Sponbiel: Bis hier etwas umgesetzt wird, dauert es noch Jahre. Es kam immer alles anders als die Bremer Politik wollte, das kann ich als Teil der Bürgerinitiative im sechsten Jahr so sagen. Man sagte: ihr bekommt die Unterschriften nicht zusammen, gewinnt den Volksentscheid nicht, aber wir waren erfolgreich. Viele meinten: die spielen auf Zeit, fangen ja doch irgendwann an zu bauen und Pferderennen wird es nie mehr geben. Man hat zwar auf Zeit gespielt, aber eine Bebauung ist nicht mehr möglich und wir hatten zwei Renntage und haben am zweiten Juliwochenende wie im Vorjahr ein Kinderreitturnier. Aussagen, dass jetzt alles vorbei ist für den Galopprennsport, sind wieder falsch. Es ist im Entwurf für die zukünftige Nutzung weiterhin eine Galopprennbahn mit Geläuf enthalten und der Rest ist nicht finanziert. Dazu kommen die rechtlich offenen Fragen, von denen die größte noch gar nicht gestellt ist: entsprechen die Pläne der Stadt dem Ortsgesetz und dürfen Galopprennen ausgeschlossen sein, wo doch klar von Erhaltung die Rede ist? Was soll auf einer „Galopprennbahn“ wohl erhalten bleiben?

 

 

 

 

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(19.6.) Drei Bremer Pferde konnten am heutigen Sonntag einen dritten Platz belegen: die von Toni Potters trainierten Alljani und Pareias Prinz in Dortmund sowie Indian Hannieja von Pavel Vovcenko in Hannover.

 

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(19.6.) Wie prognostiziert ist an diesem Wochenende die Berichterstattung unschön für Freunde des Galopprennsports. Der Siegerentwurf der Planungsbüro ist gekürt. Immerhin bleibt das Geläuf erhalten und abgesehen von angedachten Wegen scheint es sogar so, als würde - sofern der Wille da ist - noch so einiges möglich sein für den Galopprennsport. Vielleicht haben die Planer sich hier ja ein Hintertürchen offen gelassen und finden die Entscheidungen der Politik und Verwaltung genauso blödsinnig wie jeder normaldenkende Mensch. Deshalb sind Meldungen wie die von Galopponline mit dem endgültigen Aus auch nicht ideal. Zumal BI und Rennverein weiterkämpfen.

 

Galopponline bezieht sich auf die Bremer Medien. Natürlich verkünden die: keine Galopprennen mehr. Aber dass Planungsbüros ihre Pläne ohne Galopp und Golf erstellen, war de facto Vorgabe der Politik, das ist keine Überraschung. Interessant ist: bis spät im Jahr 2024 (wenn man diese Stadt kennt, wird es noch später sein) passiert nichts, nur der Bau eines Weges über das Geläuf ist angedacht. Warum wohl? Aber bis die Bauarbeiten beginnen dauert es noch einige Wochen. Ob zum Beispiel das Hotel später die Sportanlagen mit Flutlicht direkt vor der eigenen Fläche akzeptiert, darf zumindest ein kleines bisschen bezweifelt werden. Einfach gesagt: die Verkündung eines Plans bedeutet nicht, dass er umgesetzt ist. Es gab da ja auch mal einen Plan einer Bebauung...

 

Jetzt wäre es an der Zeit, dass Deutscher Galopp mit Michael Vesper sich bei der zuständigen Senatorin meldet. Vesper ist Mitbegründer der Partei, für die diese Dame regiert. Vom Rennverein dürfte in den nächsten Tagen noch so einiges kommen. Und dann ist da ja auch noch die Justiz. Nicht nur wegen des Weges (den man galoppsportfreundlich umwandeln könnte, sollte er kommen, auch ein Rückbau wäre möglich), andere Prozesse würden ebenfalls nicht überraschen.

 

So ärgerlich dies alles ist und so sehr man sich darüber aufregen kann, dass hier aus Ideologie ein Sport abgeschafft werden soll, am fürchterlichen ist aktuell, dass die größten Hetzer beispielsweise in den sozialen Medien jetzt jubeln. Lügen verbreiten und dann von einem gerechten demokratischen Prozess faseln, der hier definitiv keiner war, das ist armselig. Es stand von vorneherein fest, was beschlossen wird. Übrigens: vor dem Beginn der Umsetzung liegt eine weitere Bürgerschaftswahl...

 

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(18.6.) Überraschung durch Night Runner in Dresden. Als großer Außenseiter siegte der Schützling von Toni Potters. Er hatte diesmal einen Jockey im Sattel und trug erstmals Scheuklappen. Viel Speed zeigte Perfect Glory und kam beim Deutschland-Debüt auf einem dritten Platz ein.

 

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(17.6.) Am heutigen Freitag findet eine Veranstaltung zur Galopprennbahn statt, die allen Anhängern des Rennsports nicht gefallen wird. Es wird für zwei Tage Presse geben, über die man sich nur ärgern kann. Zum Beispiel ist am Samstag eine Pressekonferenz mit Senatorin Schaefer zum Thema "ehemalige" Galopprennbahn angesetzt und man ahnt bereits, dass lächelnd von tollen neuen Ideen gefaselt wird. Der Grund: Die Planungsbüros stellen ihre Entwürfe für die zukünftige Nutzung vor und es wird ein Sieger gekürt. Natürlich ohne Galopprennen. Bedarfe wurden zwar ermittelt, aber 5000 und 7000 Zuschauer an Renntagen oder Golf für Jedermann, ein aktuell gut angenommenes Projekt, flossen einfach mal nicht mit ein.

 

Egal was verkündet wird: Man kann davon ausgehen, dass die angedachten Pläne nicht zu 100 % umgesetzt werden können, aus unterschiedlichen Gründen, vor allem ist Geld in Bremen bekanntlich knapp. Außerdem dauert so eine Umsetzung in dieser Stadt immer sehr, sehr lange. Vermutlich wird es auch Informationen zum Bau des Weges geben. Alle, die weiter Galopprennen wollen, sollten auch diesbezüglich ruhig bleiben, egal was kommt, auch bei der galoppsportfeindlichen Variante. Feindlich heißt nicht unmöglich, nur schwieriger, das steht fest. BI und Rennverein geben nicht auf, Gerichte werden weiter bemüht. Wer behauptet, dass alles vorbei ist, hat dies vermutlich schon mehrfach in der Vergangenheit behauptet - und seitdem fanden zwei Renntage statt...

 

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(16.6.) Bei den Rennen an Fronleichnam gab es nur eine Bremer Platzierung: Weria, Neuzugang bei Elfi Schnakenberg, wurde Dritte in Köln.

 

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(15.6.) Außer der Reihe und ohne Bremen Bezug präsentieren wird Tipps für Royal Ascot.

 

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(12.6.) Zwei Bremer Ställe, die seltener im Fokus stehen, konnten sich am Sonntag über Siege freuen. In Düsseldorf erwischte Dark Forrest aus dem Besitz von Jördis-Ina Meinecke einen guten Tag. Seinen zweiten Sieg in Folge in Frankreich feierte Graf Manama, der von Werner Haustein trainiert wird. Platzierungen gab es für Pavel Vovcenko. So Soon wurde hinter Dark Forrest Dritter. Und in Rastede verdienten Feuerblume und Lovely Dream Geld, wobei die Galopp Club Bremen Stute Dritte von drei Pferden war.

 

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(11.6.) Ein weiterer Sieg für Pavel Vovcenko. Amaana gewann am heutigen Samstag in Krefeld.

 

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(10.6.) Wie erwartet hat der Bremer Rennverein die nächste Instanz wegen des angedachten Weges über das Geläuf angerufen und hat nun mehrere Wochen Zeit für die Begründung. Auch hier noch einmal der Hinweis: im Weser Kurier steht, dass der Weg das Aus für Galopprennen bedeutet. Das ist nicht korrekt, selbst wenn er so gebaut wird, wie die Stadt es plant. Es wird nur schwieriger, aber nicht unmöglich alles wieder für Galopprennen zu bereiten. 

 

Dass am Donnerstag eine Sitzung des Regeionalausschuss war, die einfach nur als peinlich bezeichnet werden muss, kann hier ebenfalls Erwähnung finden. Unwissenheit, Hass auf alles im Zusammenhang mit Galopprennen, null Objektivität und unflätig fluchende Ausschussmitglieder - das ist alles wirklich schlimm.

 

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(9.6.) Im Stadtteilkurier ist heute wieder einer dieser fürchterlichen Artikel zur Rennbahn, auf die man eigentlich nicht weiter eingehen sollte. Im Grunde ist die Botschaft: der Weg über das Geläuf ist unglaublich wichtig, die Bremer benötigen ihn seit Jahren, um in Massen die Rennbahn zu überqueren... Natürlich geht es nur darum Galopprennen zu verhindern und um nichts anderes. Dass der Galopprennsport Steuergelder kostet, ist und bleibt in diesem Zusammenhang eine Lüge - dass so etwas immer wieder behauptet wird und jetzt mal wieder in einer Zeitung von einem unbedeutenden Stadtteilpolitiker, ist eine Frechheit. Klar gibt es jetzt wieder Behauptungen, dass es keine Galopprennen mehr geben wird, aber wer sowas sagt, vergisst, dass das schon mehrfach behauptet wurde und nicht stimmte. Wir erlebten schließlich die zwei erfolgreichen Renntage im November und im April. Fazit: Derartigen Prognosen müssen ebenso wie blödsinnige Zeitungsartikel ignoriert werden, der Bremer Rennverein gibt nicht auf. Was am Ende rauskommt, wird man sehen. 

 

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(8.6.) Galopponline berichtet folgendes:

Beim Blick auf die Trainingsliste von Toni Potters fällt auf, dass Besitzerin Angelika Muntwyler all ihre Pferde abgezogen hat.

Darunter auch den zweifachen Listensieger Mansour, der zuletzt starker Dritter im Preis der Sparkassen Finanzgruppe (Gr. II) in Iffezheim wurde. „Ich bin natürlich sehr traurig, dass diese Verbindung beendet ist“, so Potters auf Nachfrage der Sport-Welt. „Aber die Chemie stimmte einfach nicht mehr.“ Angelika Muntwyler überstellte indes ihre Pferde in die Obhut von Trainer Pavel Vovcenko.

Mit Mansour verliert Potters ein Pferd mit einem GAG von 94 Kilo, kann am Mittwoch aber auch den Zugang einer 90,5 Kilo-Stute für sein Quartier vermelden. „Belcarra wird heute oder morgen auf meiner Trainingsliste stehen. „Ich freue mich sehr darüber. Man sieht, dass wenn eine Tür zugeht, sich eine andere öffnet“, so Potters, der seinen Optimismus natürlich nicht verliert. „Ich habe also immer noch die Hoffnung, in diesem Jahr nach einem Rennen mal die Nationalhymne zu hören.“

Belcarra wurde von Markus Klug für Ulrich Zerrath trainiert, 2021 gewann sie das Karin Baronin von Ullmann-Rennen. Sie steht mittlerweile im Besitz von Lena Gödde, der Tochter von Ulrich Zerrath.

 

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(6.6.) Für den einzigen Bremer Sieg am Pfingstwochenende sorgte am Montag die von Martina Grünewald trainierte Kadjar, die in Köln gewann. Es gab sogar einen Bremer Einlauf, denn der Favorit Koebes aus dem Stall von Pavel Vovcenko belegte den zweiten Platz in diesem Rennen. Es war nicht die einzige Platzierung für diesen Stall: Miami debütierte als Dritte und Lubiane zeigte eine bärenstarke Leistung als Zweite in einem Listenrennen. Darüber hinaus gab es zwei Platzierungen für Toni Potters bei dieser Veranstaltung durch Night Light und Pareias Prinz. 

 

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(5.6.) Fast hätte Flotte Biene am Pfingstsonntag in Hoppegarten für einen Sieg von Pavel Vovcenko gesorgt, knapp geschlagen war sie Zweite. Eine weitere Bremer Platzierung erreichte Roxalagu für Kamila Harms.

 

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(29.5.) Dritter Meetingstag in Baden-Baden, dritter Sieg für Pavel Vovcenko. Willi gewann die Abschlussprüfung. Rang 3 belegte hier Ice Man. Auch weitere Trainingsgefährten platzierten sich an diesem Tag, namentlich Feuerblume und Water Diviner. Im Großen Preis der Badischen Wirtschaft kam es ebenfalls zu einer Bremer Platzierung. Der von Toni Potters trainierte Mansour bewies, dass er aktuell Bremens bestes Rennpferd ist mit seinem dritten Platz, wobei er klar vor dem aktuellen Arc-Sieger Torquator Tasso blieb, der allerdings unter Form lief.

 

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(29.5.) Auch am Sonntag haben wir wieder Tipps für Baden-Baden: Hier klicken.

 

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(28.5.) Zweiter Sieg von Pavel Vovcenko beim Frühjahrs-Meeting. Eisenherz gewann als Favorit über 2800 Meter in einem guten Stil.

 

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(27.5.) Hier und hier ein paar Infos für die, die auch gerne mal wetten. Der zweite Link hat nichts mit Pferdewetten zu tun.

 

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(26.5.) Das Frühjahrs-Meeting in Baden-Baden hat begonnen und direkt im zweiten Rennen gab es den ersten Bremer Sieg: Cheval Blanc wurde von Pavel Vovcenko nun schon zum dritten Sieg in Folge geführt. Parallel platzierte sich So Soon in Magdeburg. Toni Potters konnte sich in Dortmund über einen dritten Platz von Navratilova freuen, denn es handelte sich um ein Listenrennen und sie hat ihren Überraschungssieg in dieser Klasse bestätigt.

 

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(26.5.) Ja, wir ärgern uns alle über das Gerichtsurteil und viele werden wieder schwarz sehen, aber hier ist noch gar nichts vorbei. Das war es bekanntlich auch nicht nach anderen nicht so schönen Nachrichten in der Vergangenheit. Als Ablenkung und weil das Frühjahrs-Meeting in Baden-Baden beginnt, hier der Link zu einer Kooperation

 

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(25.5.) Keine guten Nachrichten, aber sie bedeuten nicht, dass direkt wieder der Untergang verkündet werden muss, wie es gerne gemacht wird: der Bremer Rennverein muss wegen des über das Geläuf geplanten Wegen in die nächste gerichtliche Instanz. Es stand bereits fest, dass auch die Stadt diesen Schritt gegangen wäre, es hat sich vom Prozedere her also nichts geändert. Verwundert darf man nur sein, dass das Gericht diverse fehlerhafte Vorgänge bei der Beschlussfassung außer acht lässt. So ärgerlich alles erstmal ist: es kann sich als Vorteil erweisen, dass das Oberverwaltungsgericht für Klarheit sorgen muss. Unangenehm wird nur sein, dass die Rennsportgegner erstmal jubilieren. Also die, die zuvor immer falsch lagen und verloren haben. 

 

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(22.5.) Der von Elfi Schnakenberg trainierte Zenith belegte in Köln einen dritten Platz.

 

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(21.5.) Heute gab es einen weiteren Bremer Sieg. In Mülheim überrraschte die von Toni Potters trainierte Vespasia in der Abschlussprüfung.

 

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(21.5.) Rennvereinspräsident Frank Lenk diskutiert heute im Weser Kurier in einem Artikel auf einer ganzen Seite mit einer Dame vom Bremer Tierschutzverein und gewinnt haushoch. Champions League gegen Kreisliga. Lenk ist bestens vorbereitet, die Frau hat Vorurteile und ein bisschen gegooglet. Leider ist der Artikel hinter der Bezahlschranke, aber die Tierschützer haben sich vollkommen blamiert.

 

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(20.5.) Zum erwarteten Sieg kam am heutigen Freitag in Hannover der von Pavel Vovcenko trainierte Autumn. Im letzten Rennen der Veranstaltung war Roxalagu aus dem Training bei Kamila Harms knapp geschlagen Zweiter.

 

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(16.5.) Werner Haustein kam am Montag überraschend zu seinem ersten Saisontreffer. Der von ihm trainierte Graf Manama gewann auf der Rennbahn von Chantilly in Frankreich ein mit 19.000 Euro dotiertes Rennen über 1800 Meter mit dem französischen Jockey Ioritz Mendizabal. Es war der erste Lebenssieg des bereits Fünfjährigen, der mit einem deutlichen Vorsprung vor seinen 15 Gegnern erfolgreich war. Er steht im Besitz eines Gestüts aus Aserbaidschan, das ein großes Kontingent an Pferden von Werner Haustein in Mahndorf vorbereiten lässt.

 

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(15.5.) Am Sonntag reichte es leider nicht zu einem Bremer Sieg. In Krefeld platzierten sich immerhin die von Pavel Vovcenko trainierten Amaana und Speedy View.

 

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(14.5.) Doppelsieg für Elfi Schnakenberg in Düsseldorf in den letzten beiden Rennen. Erst siegte Don Chi Start-Ziel, übrigens vor dem von Pavel Vovcenko trainierten Koebes. Dann war Oriental Princess in einem Amateurrennen vorne.

 

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(13.5.) Die Petition für Galopprennen in Bremen geht in die Verlängerung. Wer noch nicht unterschrieben hat, sollte es unbedingt machen unter diesem Link. Es handelt sich nun um die Petitionsseite der Bremischen Bürgerschaft, es kann auch diskutiert werden.

 

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(10.5.) Frank Lenk verkündet in einem Interview mit dem Weser Report, dass der Kampf um Galopprennen in Bremen weitergeht.

 

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(8.5.) Zu seinem zweiten Sieg in Folge kam der von Pavel Vovcenko trainierte Cheval Blanc beim Renntag in Köln. Von diesem England-Import dürfte man noch einiges hören.

 

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(1.5.) Ein erfolgreicher 1.Mai liegt hinter Pavel Vovcenko. Nicht nur, dass er je ein Rennen in Leipzig und in Hannover gewann, mit Willi und mit Amaana. Es gab auch Platzierungen durch Lotte und Asterix - und vor allem durch Ivo. Der Wallach wird in Tschechien trainiert, er gehört aber dem Trainer. Platz 2 in einem Gruppe 1-Hürdenrennen in Mailand sorgte für gute Laune. Nicht verschwiegen werden sollen die zweiten Plätze der von Elfi Schnakenberg trainierten Imbucato und Baasha in Leipzig sowie Rang 2 von Roxalagu aus dem Stall von Kamila Harms in Hannover.

 

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(30.4.) Stark lief der von Pavel Vovcenko trainierte Eisenherz als Außenseiter in Mülheim. Fast hätte es zum Sieg gereicht, aber auch Platz 2 bestätigte die gute Stallform.

 

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(24.4.) Es kommt nicht gerade selten vor, dass Galopptrainer sich an ihrem Geburtstag mit einem Sieg beschenken. Pavel Vovcenko gelang dieses Kunststück mit Flotte Biene in Krefeld. Einen zweiten Bremer Treffer gab es durch Zenith aus dem Stall von Elfi Schnakenberg in Zweibrücken.

 

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(23.4.) Zu einem weiteren Sieg kam Pavel Vovcenko heute in Magdeburg. Cheval Blanc war als Favorit erfolgreich, im gleichen Rennen wurde Autumn Dritter.

 

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(22.4.) Gestern wurden am Runden Tisch Galopprennbahn Entwürfe der Planungsbüros vorgestellt. Es war klar zu erkennen, dass diese, die allesamt nicht aus Bremen kommen, keine Ahnung von der Fläche haben. Sportplätze mit Flutlicht direkt vor dem Hotel und die Verplanung von Flächen über die nicht verfügt werden kann, sind nur zwei Beispiele. Der Weg über das Geläuf, gegen den der Rennverein klagt, war Thema, die Klage wurde verschwiegen. Es läuft also alles weiter wie bisher, etwas anderes war nicht erwartet worden.

 

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(18.4.) Zwar gab es am Ostermontag keinen weiteren Bremer Sieg. Pavel Vovcenko konnte sich in Hannover jedoch über fünf Platzierungen freuen. Es handelte sich um Indian Hannieja, Speedy View, Amaana, Koebes und Rose of Anpak.

 

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(17.4.) Was für ein Ostersonntag für Trainer Toni Potters! Erst überraschte die von ihm trainierte Stute Navratilova in einem Listenrennen in Berlin-Hoppegarten, dann legte Mansour nach. Das derzeit beste in Bremen-Mahndorf trainierte Pferd galoppierte zum zweiten Mal in Folge in der Listenklasse als Erster über die Linie. Das war aus Bremer Sicht nicht alles, denn die Auftaktprüfung holte sich Pavel Vovcenko mit Naruto. Für den platzierten sich bei dieser Veranstaltung zudem Filimon und Willi. Das tolle Bremer Ergebnis an diesem Tag rundete der Erfolg des von Elfi Schnakenberg trainierten Baasha in Saarbrücken ab, wo sich zudem Oriental Princess aus dem gleichen Stall platzierte. 

 

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(17.4.) In diesem Nachrichtenblock berichtet Radio Bremen zum Beispiel auch über den Renntag. Alle anderen Nachberichte waren leider hinter der Bezahlschranke.

 

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(16.4.) 

 

Bremer Rennverein kritisiert Bremer Tierschutzverein:

Viel Lärm aber kein Dialog

 

Der Bremer Rennverein hat dem Bremer Tierschutzverein e.V. mehrfach Gesprächsangebote unterbreitet, die allesamt zurückgewiesen wurden. Vorgesehen war ein öffentlicher Austausch mit den jeweiligen Experten. „Umso befremdeter sind wir über die Pressemitteilung des Bremer Tierschutzvereins vom 14. April und halten die Wortwahl für völlig inakzeptabel. Es ist offensichtlich, dass die Tierschützer keinen Dialog mit uns wünschen, sondern der Osterrenntag wie bereits unsere Veranstaltung im vergangenen November lediglich als Plattform für die Darstellung der eigenen Sicht dienen sollte“, so Frank Lenk, Präsident des Bremer Rennvereins. Bei der Veranstaltung „Hobby Horsing“ wird der Bremer Rennverein „Flagge“ zeigen: als Besucher oder Demonstrant.

Der gesamte Galopprennsport legt allergrößten Wert auf das Tierwohl. Dass der Standard in Bremen so hoch wie nur möglich ist, zeigt sich nicht zuletzt dadurch, dass alle Vorgaben des Verbands Deutscher Galopp beim Renntag am 16. April übererfüllt worden sind und dass eine eigene Tierschutzbeauftragte engagiert wurde. Selbstverständlich handelt der Bremer Rennverein nicht nur nach tierschutzrechtlichen Vorgaben (Tierschutzgesetz, Tierschutz im Pferdesport: Leitlinien zu Umgang und Nutzung von Pferden unter Tierschutzgesichtspunkten), sondern es werden auch alle tierseuchenrechtlichen Bestimmungen (Viehverkehrsordnung) eingehalten.

Dr. med. vet. K. Alexandra Dörnath, Tierschutzbeauftragte des Bremer Rennvereins, gab folgendes Fazit zum Osterrenntag ab: „Harmonie zwischen Pferd und Mensch war erlebbar bei der Veranstaltung am 16. April auf der Galopprennbahn in Bremen. Gut gepflegte, gesunde und durchtrainierte Vollblutpferde traten in acht Rennen gegeneinander an. So wunderbar und unterhaltsam diese tierschutzkonforme Veranstaltung für die vielen, auch international angereisten Menschen war, so tiergerecht war sie für die in den Leistungsprüfungen angetretenen Pferde! Ich gratuliere dem Bremer Rennverein zur gelungenen Veranstaltung und wünsche ihm noch viele weitere Pferdeleistungsprüfungen.“

 

 

Bremer Rennverein setzt ein weiteres klares Signal pro Galopprennen

Auf einer bestens besuchten, brechend vollen Galopprennbahn in der Vahr fand am Samstag der Osterrenntag des Bremer Rennvereins von 1857 e.V. statt. „Wir sind begeistert von diesem Zuspruch“, so Präsident Frank Lenk. „Ein weiteres Mal wurde hier ein klares Zeichen gesetzt, dass Galopprennen in Bremen von Bremern und Gästen gewünscht sind.“

Im Walther J. Jacobs Gedächtnis-Rennen – Preis der Mitglieder des Bremer Rennvereins traf sich die beste Klasse. Erfolgreich war in diesem Ausgleich II Western Soldier aus dem Stall von Peter Schiergen mit Jockey Bauyrzhan Murzabayev. Dieser konnte den lange führenden Lacento genau im Ziel stellen. Der deutsche Champion siegte auch im letzten Rennen der Veranstaltung mit Imaran.  

Mit Spannung erwartet wurde auch das Haase Rennen – Preis vom Hamburger Rennclub e.V., weil sich mehrere Dreijährige mit Nennung für das Deutsche Derby dem Publikum präsentierten. Es gewann allerdings ein Lokalmatador, der für das Derby nachgenannt werden müsste. Waldadler aus dem Stall von Pavel Vovcenko in Bremen-Mahndorf überlief mit Jozef Bojko die starke Konkurrenz. Nicht einmal der Trainer hatte mit diesem Erfolg seines Schützlings gerechnet. 

Im RaceBets.de Osterpreis siegte der in Oyten vor den Toren Bremens trainierte Senato. Er war bereits im letzten November in der Vahr erfolgreich gewesen. Nachwuchsreiter Sean Byrne kam nach Duke of Lips im 3. Rennen zu seinem zweiten Tagestreffer. Auch der im Preis der Sparkasse Bremen erfolgreiche Summer Hill hatte bereits beim Comeback-Renntag im vergangenen November gewonnen.

„Wir sind gekommen, um zu bleiben“, betonte Frank Lenk ein weiteres Mal. „Wir wollen ein Teil der zukünftigen Nutzung sein, denn was ist eine Galopprennbahn ohne Galopprennen? Wir verstehen nicht, wieso die regierende Politik diese Signale nicht sehen will.“ Man möchte in diesem Jahr noch zwei weitere Renntage veranstalten.

 

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(14.4.) Hier einige Vorberichte zum Renntag aus der Kreiszeitung, nochmal KreiszeitungWeser Report und von Galopponline. Auch Radio Bremen hat berichtet. Weitere Artikel wurden veröffentlicht (unter anderem im Weser Kurier), aber diese befinden sich hinter der Bezahlschranke.

 

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(13.4.) Kurz eingegangen werden soll auf die Pläne des NABU, die am Montag im Stadtteilkurier veröffentlicht wurden. Das Geläuf soll quasi zur Obstplantage werden und der vom Ortsgesetz her gesetzlich vorgeschriebene Sport soll direkt vor dem Hotel stattfinden. Die Hotelgäste werden sich freuen. Immerhin kritisiert man wie die BI, dass für viel Geld Planungsbüros aus dem In- und Ausland die Rennbahn verplanen ohne jegliche Sachkenntnisse. Dass im Artikel etwas von Rennen am Ostersonntag steht und nicht am Ostersamstag kann ein unglücklicher Fehler sein. Kann.

 

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(13.4.) Aus dem Rennprogramm:

Wir setzen auf Dialog – Politik, NABU und Tierschutz bleiben stumm

 

Der Bremer Rennverein steht sowohl für einen offenen als auch fairen Austausch und respektiert andere Meinungen. Umso mehr überrascht die Unfähigkeit der Politik, mit uns in einen Dialog zu treten. Genauso wie die Klassenkampfrhetorik einiger Beiräte aus den Stadtteilen, die für die Rennbahn zuständig sind. Es geht schon lange nicht mehr allein um die Galopprennbahn. Es geht um den Umgang mit den Menschen und mit den demokratischen Prozessen.

Auch der Bremer Tierschutzverein e.V. nutzt unsere Veranstaltung als Bühne und wird vermutlich am heutigen Renntag erneut am Haupteingang demonstrieren. Leider führten zahlreiche Gesprächsanfragen bisher nicht zum gewünschten Ergebnis.  

Mit dem NABU gab es im vergangenen Herbst ein unglückliches Missverständnis, das wir nach wie vor sehr bedauern. Zur Klärung hatte sich der Vorstand an den Bundesverband gewandt, allerdings bestand keinerlei Interesse an einer „Aufklärung“.

Nur zur Erinnerung: Durch das unverantwortliche Vorgehen des NABU in Bremen hatten wir zum ersten Mal in der Geschichte des Bremer Rennvereins eine besondere „Gefährdungslage“, deren Höhepunkt die Übergabe zweier Aktivisten an die Polizei war – übrigens ohne Anzeigenerstattung unsererseits, da wir gehofft hatten, in konstruktiven Austausch gehen zu können.

 

Nach wie vor ist der Bremer Rennverein bereit für Gespräche, für Austausch, für Lösungsfindung. Das klappt natürlich nur, wenn auch die andere Seite bereit ist, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen. Unsere Tür steht dafür offen.

 

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(13.4.) Fünf neue Trainer gibt es in Deutschland. Bestanden haben ihre Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister auch Pavel Bradik und Cevin Chan, die beide einen Bremen-Bezug besitzen.

 

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(10.4.) Zwei Pferde aus dem Stall von Elfi Schnakenberg belegten heute in Düsseldorf jeweils einen dritten Platz: Don Chi und Oriental Princess.

 

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(6.4.) Wie der Weser Kurier leider hinter seiner Bezahlschranke berichtet, hat der Bremer Rennverein ein weiteres Eilverfahren vor Gericht angestrengt. Es geht um den Weg, der als vorgezogene Maßnahme über das Geläuf gezogen werden soll, in Beton und natürlich nicht in der galoppsportfreundlichen Variante. Man geht davon aus, dass der Baubeginn zeitnah nach Ostern sein soll. Um weitere Renntage veranstalten zu können und auch um darauf hinzuweisen, dass die handelnde Politik ihre eigenen gesetzlichen Vorgaben bei der Planung des Weges missachtet, musste dieser Schritt unternommen werden.

 

 

 

(ältere News finden Sie im Archiv)

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© Marco Hoffmann (für die Texte)