Galopprennsport in Bremen

(Wichtiger Hinweis - Wer den Bremer Rennverein erreichen möchte, nutzt bitte diese Mailadresse:

bremer-rennverein@bremengalopp.de)

 

Es ist das Ziel, wieder Galopprennen auf der Bremer Galopprennbahn auszurichten! 

News

Wir wollen ein bisschen mit Werbung experimentieren. Falls Interesse besteht, würden wir uns über den einen oder anderen Klick freuen.

(leider keine Pferdewetten)

(21.7.) Am Sonntag platzierten sich drei Bremer Pferde in Hoppegarten: Rocky von Pavel Vovcenko, Dana Delight von Toni Potters und Weria von Oliver Schnakenberg.

 

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(20.7.) Die Harzburger Rennwoche begann mit einem Bremer Sieg in einem Superhandicap. Freuen konnte sich Oliver Schnakenberg dank Agent Sim. Aus diesem Stall platzierte sich zuvor Oriental Princess, aus dem Potters-Quartier Fatal Attack und Areon. Leider musste der Sonntag nach drei Rennen wegen eines Gewitters abgebrochen werden.

 

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(20.7.) Im Weser Kurier wird verkündet, dass der Renntag in Verden von Samstag auf den Freitag vorgezogen wurde. Es soll sieben Galopp- und Trabrennen geben mit einem Preisgeld von insgesamt 42.000 Euro. Interessant ist, dass die Bremer Politik und hier vor allem der Bremer Bürgermeister eingeladen wurde. Er hat natürlich abgesagt, der Verdener Kollege, ebenfalls SPD, kommt. Auf den noch offenen Gerichtsentscheid muss noch circa drei Monate gewartet werden.

 

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(14.7.) Erfolgreiche 15 Minuten erlebte am Sonntagmittag der Bremer Galopptrainer Pavel Vovcenko. Der von ihm trainierte Wallach Millionaire war als chancenreicher Außenseiter bei der Veranstaltung in Mülheim an der Ruhr am Start, wo er es mit sieben Gegnern in einem Ausgleich 2 über 2300 Meter zu tun hatte. Locker setzte er sich unter Sibylle Vogt durch. Der Trainer selbst weilte bei den einzigartigen Duhner Wattrennen in Cuxhaven, wo er eine Viertelstunde später zu einem Erfolg mit Freischütz kam. Dieser wurde von der am Stall angestellten Melina Ehm gesteuert. In den beiden anderen Galopprennen auf Watt platzierten sich Vovcenko-Pferde, es handelte sich um Chakira und Wanja Rose. In Mülheim gab es noch einen zweiten Bremer Sieg, ebenfalls mit Sibylle Vogt im Sattel. Mit viel Speed überraschte direkt nach dem erwähnten Ausgleich 2 die zuvor nicht aufgefallene drei Jahre alte Stute Margherita Luti. 

 

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(11.7.) Es überrascht, dass Toni Potters in Mahndorf für das Gestüt Fährhof trainiert. Itabuna wurde beim Debüt am Donnerstag in Leipzig Zweite.

 

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(7.7.) Für einen weiteren Bremer Sieg zum Abschluss der Hamburger Derbywoche sorgte Senador aus dem Stall von Toni Potters und profitierte dabei fraglos sehr vom Startausschluss des von Pavel Vovcenko trainierten Favoriten Kiko, der leider nicht in die Startmaschine wollte. Es musste 1 Million Euro zurückgezahlt werden, weil das Rennen weltweit bewettet werden konnte. Im gleichen Rennen wurde der von Oliver Schnakenberg trainierte Noshowlikeajoeshow Dritter, später gab es einen zweiten Platz für Viviane aus dem Vovcenko-Stall.

 

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(6.7.) Drei zweite Plätze für Bremer Pferde gibt es am Samstag aus Hamburg zu vermelden. Pavel Vovcenko war für Love Me und Ally McMagic verantwortlich, Toni Potters für Dana Delight. Den "Preis des Bremer Rennvereins von 1857 - Wir sind noch im Rennen" gewann der von Dominik Moser trainierte Macun. Zitat von Andreas Sponbiel in einem Interview nach der Siegerehrung: "Unser Ziel ist es wieder Galopprennen in der Bremer Vahr zu veranstalten."

 

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(4.7.) Der größtenteils verregnete erste Teil des Hamburger Donnerstags begann aus Bremer Sicht erfreulich. Im zweiten Rennen gewann Espero für Pavel Vovcenko, der bereits in der Auftaktprüfung mit Noble Henry einen zweiten Platz erreichte. Für den zweiten Bremer Sieg sorgte Mr Mattai aus dem Stall von Toni Potters, in diesem Rennen wurde die von Oliver Schnakenberg trainierte Stute Weria Dritte. Nachmittags schloss sich ein dritter Platz für die von Pavel Vovcenko trainierte Chakira an.

 

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(3.7.) Der zweite Tag des Hamburger Derbymeetings verlief aus Bremer Sicht ruhig. Es gab einen Starter aus Mahndorf: die von Oliver Schnakenberg trainierte Oriental Princess wurde Dritte.

 

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(30.6.) Das war ein erfolgreicher Start ins Derbymeeting aus Bremer Sicht. Pavel Vovcenko gewann mit Taifa und Prairie Mouse gleich zwei Rennen. Und die zwei Platzierungen der Oliver Schnakenberg-Pferde Alatemagicbaby (hinter Taifa) sowie Agent Sim waren auch aller Ehren wert. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die größte Überraschung, der Sieg von Steve Blake, ebenfalls eine Bremer Komponente hatte. Im Sattel saß nämlich Melina Ehm.

 

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(26.6.) Der von Pavel Vovcenko trainierte Waldadler hatte sich in den letzten Monaten immer mehr zu einem der besten deutschen Rennpferde auf den ganz weiten Strecken entwickelt. In der Fachsprache sagt man Extremsteher. Am Mittwoch hatte der fünf Jahre alte Wallach seinen ersten Einsatz im Ausland. In Mailand bestritt er den mit 48.000 Euro dotierten Premio Coppa d’Oro über 3000 Meter und galt unter Jockey Rene Piechulek sogar als Favorit im achtköpfigen Starterfeld. In der Zielgerade sah es auch kurzzeitig gut aus, am Ende wurde Waldadler Dritter. Das Preisgeld für diesen Erfolg lag bei 5280 Euro.  

 

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(22.6.) Zu zwei Bremer Platzierungen kam es am Samstag in Düsseldorf. Sowohl Aito als auch Millionaire werden von Pavel Vovcenko trainiert.

 

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(20.6.) Wie erwartet wechselten die Pferde des Betreibers der Galopptrainingsanlage in Bremen-Mahndorf den Trainer. Nun ist nicht mehr Toni Potters, sondern Oliver Schnakenberg für die drei Hoffnungsträger des Stall Waidmannsheil verantwortlich


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(16.6.) Zum Seriensieger avancierte in Hannover der von Pavel Vovcenko trainierte Kiko. Nachdem er letzte Woche nicht in die Startmaschine ging, war dies heute kein Problem. Der Wallach war ein weiteres Mal überlegen. Platz 2 belegte Winterweide aus dem Schnakenberg-Stall. In Köln gewann der von Werner Haustein trainierte Cheval Blanc die Abschlussprüfung. Es war der erste Sieg des Trainers seit November 2022.

 

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(15.6.) Zwei Bremer Platzierungen gab es am Samstag in Dresden: durch Senador (Toni Potters) und Viviane (Pavel Vovcenko). Sie wurden 2. bzw. 3.

 

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(14.6.) Leider verlässt Trainer Toni Potters im August die Bremer Trainingsanlage in Mahndorf. Mehr dazu bei Galopponline

 

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(9.6.) Das beste Bremer Ergebnis am Sonntag erzielte Oriental King von Oliver Schnakenberg, er belegte einen dritten Platz in Hoppegarten. Mansour und somit Bremens bestes Rennpferd, hatte es in ParisLongchamp im La Coupe zu schwer. Er führte lange und wurde am Ende Siebter.

 

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(8.6.) Es war zu ahnen, dass Toni Potters für Dana Delight nicht ohne Grund Bauyrzhan Murzabayev gebucht hatte. Tatsächlich gab es Samstag den Sieg in Magdeburg. Dort belegte der von Pavel Vovcenko trainierte Taifa zum Auftakt einen dritten Platz. 

 

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(7.6.) Pavel Vovcenko spricht auf Galopponline über Mansour.

 

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(6.6.) Eine starke Leistung zeigte Bremens bestes Hindernispferd Naruto am Donnerstag bei einem Ausflug auf die Bahn von Dieppe in Frankreich. Er wurde Zweiter in einem mit 23.000 Euro dotierten Rennen.

 

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(6.6.) Erwähnt werden muss ein großer Artikel im Stadtteilkurier des Weser Kurier. Hintergrund ist, dass am Samstag so eine Art offener Tür auf der Galopprennbahn statfindet, da brauchte es wohl noch ein bisschen Propaganda. Der Autor ist der Bruder des Geschäftsführers der ZZZ, die das Gelände verwaltet. Tenor: alles super, toll was für Möglichkeiten bestehen und was da so gemacht wird. Schaut man genau, wird eben nicht viel geboten, bzw. sind es meist Projekte, die ein Witz sind, wenn man bedenkt, was nicht stattfinden darf. Einige klingen wie Satire. Außerdem fehlt Geld, das liest man aber eher zwischen den Zeilen. Der Weg über das Geläuf wird angeblich rege genutzt. Man könnte auch sagen: er ist und bleibt überflüssig und war das Geld nicht wert. Zitiert werden die immer gleichen Leute, von denen man eh weiß, wie sie das alles finden. 

 

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(30.5.) Mit einem überraschenden dritten Platz durch die drei Jahre alte Debütantin Ally Mcmagic begann am Donnerstag das Frühjahrsmeeting in Baden-Baden aus Bremer Sicht erfreulich. Die von Pavel Vovcenko trainierte Stute kam spät besser auf. Zuvor war Asterix im Grupperennen um die Kronimus Badener Meile gestartet und schnitt erwartungsmäß ab, denn er wurde Sechster.

 

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(29.5.) Eine weitere gute Vorstellung in Frankreich gab am Mittwoch der von Pavel Vovcenko trainierte Next Eagle. Er belegte in Dieppe einen zweiten Platz.

 

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(28.5.) Radio Bremen hat bei Buten un Binnen zum Jubiläum des ersten Bremer Volksentscheids nachgelegt und malt das Bild zur Galopprennbahn doch sehr unrealistisch. Dass Andreas Sponbiel von der BI 5 Sekunden spricht und der Ortsamtsleiter danach ausführlicher über die Vorteile der Bebauung redet und dass zwei Herzen in seiner Brust schlagen, weil ihm jetzt alles so gut gefällt, ist schon skurill. Fakt ist, dass das Gelände an vielen Ecken verkommt und einfach nicht mehr schön ist. Außerdem ist kein Geld vorhanden. Hier stand die Geschichte eindeutig bereits vor den Interviews. Leider nicht zum ersten Mal bei Radio Bremen.

 

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(27.5.) Vor fünf Jahren wurde der Volksentscheid zur Galopprennbahn gewonnen. Wo wir jetzt stehen mit einem immer mehr verkommenden Gelände, einem überflüssigen Weg und quasi verbotenen Galopprennen ist allgemein bekannt. Der erste Absatz in diesem Bericht von Radio Bremen ist aber eine Frechheit, weil unterstellt wird, dass viele Menschen versehentlich gegen die Bebauung gestimmt hatten. Solche Irrtümer mag es ja gegeben haben, aber wohl kaum nur auf einer Seite. Die interessanten Aussagen stehen am Ende. 

 

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(26.5.) Dark d'Oro aus dem Stall von Oliver Schnakenberg kam am Samstag bei der Veranstaltung in Halle an der Saale auf einem dritten Platz ein. 

 

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(20.5.) Am Pfingstmontag durfte Pavel Vovcenko bei der Veranstaltung auf der Neuen Bult in Hannover nach dem Erfolg von Freischütz zur Siegerehrung. „Das Reitgeld war hart verdient. Er hatte sich immer wieder bitten lassen. Dann war ich auch noch zu früh vorne und er hat dort nur das Nötigste gemacht, aber zum Glück hat es gereicht“, sagte Jockey Leon Wolff nach dem Rennen. Die Besonderheit bei Freischütz ist der Besitzer, denn das ist der in über 1300 Rennen erfolgreiche Ex-Trainer Hans-Jürgen Gröschel aus Hannover, dessen Vertrauen Pavel Vovcenko als Ehre versteht. Für die Trainer Toni Potters und Oliver Schnakenberg platzierten sich Dana Delight, Mailand und Oriental King, die letzten beiden bei der Veranstaltung in Köln.

 

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(19.5.) In toller Form war am Pfingstsonntag der Bremer Trainer Pavel Vovcenko. Höhepunkt des Renntages war das Comer Group International 53. Oleander-Rennen, Deutschlands wichtigstes und wertvollstes Rennen für die Extremsteher, denn die Gesamtdotierung lag bei 100.000 Euro. Nach den 3200 Metern in diesem Gruppe II-Rennen musste das Zielfoto zu Rate gezogen werden. Mitfavorit Waldadler hatte in der Zielgeraden die Führung übernommen und schien zu gewinnen, doch am Ende sprach das Zielfoto gegen ihn. Es war dennoch eine starke Vorstellung. Die Laune wird so oder so gut gewesen sein, denn Pavel Vovcenko hatte zuvor mit Self Solution das Irland-Rennen und mit Kiko den Preis des Irischen Botschafters gewonnen. “Letztes Jahr hat er den Eindruck gemacht, dass er mit Rennsport nichts zu tun haben will. Das hat sich jetzt geändert”, so Pavel Vovcenko über Kiko. Es gab außerdem einen dritten Platz durch Viviane.

 

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(12.5.) Bei der Veranstaltung in Haßloch am Samstag setzte sich die Bremer Platzserie fort: Queen of the Sky von Toni Potters wurde Zweite.

 

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(10.5.) Gleich vier Bremer Pferde konnten sich an Himmelfahrt platzieren. In Magdeburg waren das Night Runner und Lord of Time aus dem Potters-Stall, beide belegten einen dritten Platz. Oliver Schnakenberg war nach Dortmund gefahren, wo Weria Zweite wurde und Agent Sim Dritter. 

 

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(3.5.) Hervorragend verkaufte sich Next Eagle aus dem Stall von Pavel Vovcenko am Freitag in Fontainebleau. Mit viel Speed lief er auf den dritten Platz, ein paar Meter weiter und der Ausflug nach Frankreich hätte sich so richtig gelohnt.

 

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(1.5.) Ein erfolgreicher Feiertag liegt hinter den Bremer Trainern. Gleich drei Siege gab es in Hannover und somit bei einer Veranstaltung, die in früherer Zeit in Bremen abgehalten wurde. Die von Pavel Vovcenko trainierten Kiko und Prairie Mouse, die das einleitende Rennen gewann, galten als Außenseiter. Ebenso wie der von Toni Potters aufgebotene Anarchist. Das war aber längst noch nicht alles. Denn es gab auch noch Platzierungen durch die Galopp-Club-Bremen Stute Viviane aus dem Vovcenko-Stall und Dark d'Oro, der die gute aktuelle Form von Oliver Schnakenberg bestätigte. In Leipzig platzierten sich ebenfalls Vovcenko-Starter, nämlich die treue Love Me und Aito, der ein gutes Comeback nach einer Pause von fast einem Jahr gab.

 

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(28.4.) Am heutigen Sonntag gewann Pavel Vovcenko sein erstes Rennen in der Saison 2024. Und dieser Sieg war direkt ein Knaller. Der von ihm trainierte Waldadler war mit einem klaren Vorsprung im Altano-Rennen auf der Rennbahn Berlin-Hoppegarten erfolgreich, einem Listenrennen. Diese Prüfung war mit 25.000 Euro dotiert, 15.000 Euro verdiente das siegreiche Team. Im Sattel saß Sibylle Vogt, Deutschlands beste Rennreiterin. Sie ließ ihren Schützling auf der weiten 2800 Meter Strecke immer im Vorderfeld galoppieren und griff in der Zielgeraden an, woraufhin Waldadler sich locker löste. „Ich hatte mich sehr gut auf das Rennen vorbereitet“, so die gebürtige Schweizerin, die zugab, dass sie mit einem langsameren Tempo gerechnet hatte, doch teilweise galoppierte das Feld mit einer Geschwindigkeit von 65 km/h. „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen“, gab der Trainer bei der Siegerehrung zu. „Mein erster Saisonsieg und das dann gleich auf diesem Level. Waldadler war aber heute so ruhig und ich hatte deshalb ein gutes Gefühl.“ Am 19.Mai geht es eine Ebene höher weiter, wiederum in Hoppegarten, dann im Oleander-Rennen auf Gruppe-III-Level.

Auch die Pferde von Oliver Schnakenberg zeigten sich in guter Verfassung. Er gewann die Abschlussprüfung mit dem Außenseiter Oriental King. Mit der Platzierung von Alatemagicbaby im einleitenden Dreijährigenrennen war auch nicht zu rechnen gewesen, er wurde Dritter. Außerdem verpasste Agent Sim einen Sieg nur knapp. 

 

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(27.4.) Wie erst heute bekannt wurde, verstarb am 18. April Professor Frank Haller im gesegneten Alter von 80 Jahren. Er war es, der die Modernisierung der Bremer Galopprennbahn Anfang des Jahrtausends maßgeblich vorantrieb. Der ehemalige Staatsrat für Wirtschaft war später im Aufsichtsrat der Bremer Rennbahngesellschaft und vor allem Besitzer vieler Spitzenpferde, die unter dem Namen seiner Frau Marlene in bekannten hellblauen Farben antraten. Der beste war der spätere Deckhengst Areion. Nach seinem Tod zog sich die Familie Haller aus dem Galopprennsport zurück.  

 

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(21.4.) Was für ein erfolgreicher Tag für Toni Potters! Nachdem er mit Senador in Dresden gewinnen konnte, folgten zwei Siege in Köln, erst mit Statement dann mit Freytag. Im Sattel saß in der Domstadt jeweils Trainertochter Marissa.
 

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(15.4.) Am Samstag fand auf der Galopprennbahn ein Radsport-Event statt. Es soll nicht das letzte seiner Art bleiben. Der Zuschauerzuspruch war wohl in Ordnung, aber die Angabe "Tausende von Zuschauern" und Bilder mit unbesetzter Tribünen stimmen diese Aussagen betreffend doch skeptisch, wenn man sich an Renntage erinnert. Nichts gegen den Radsport, aber wenn man die Berichterstattung so liest, wird es ärgerlich. Immer wieder ist von der "ehemaligen" Galopprennbahn zu lesen (die aber weiterhin diesen Namen trägt), dort wo "einst" die Pferde liefen. Einst ist nur knapp zwei Jahre her, nicht Jahrzehnte, wie vermittelt wird… Es wird vor allem verschwiegen, warum sie aktuell nicht laufen (nämlich reinweg aus politischem Wunsch) und dass der Rennverein veranstalten möchte. Wenn sich der Innensenator darüber freut, dass so viele Menschen einen Sport in Bremen besuchen können, gleichzeitig ist aber ein Sport mit wesentlich mehr Zuschauerpotenzial quasi verboten, dann muss das in der Berichterstattung erwähnt werden. 

 

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(14.4.) Der von Jördis-Ina Meinecke trainierte alte Haudegen Dark Korrest belegte am Sonntag in Düsseldorf einen dritten Platz.

 

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(10.4.) Zu seinem ersten Saisonsieg kam am Dienstagabend Toni Potters. Er gewann auf der Bahn von Mons-Ghlin in Belgien ein 2100 Meter-Handicap mit Lord of Time. Nach einem Rennen aus der Reserve hatte dieser in der Zielgeraden die größten Reserven und siegte unter Anna van den Troost mit einem Kopf Vorsprung.

 

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(7.4.) Weiterhin ordentlich ist die Stallform von Oliver Schnakenberg, denn Weria und Dark d'Oro platzierten sich am Sonntag in Mülheim. Beide kamen auf dem dritten Platz ein. Später am Nachmittag startete Bremens bestes Rennpferd Mansour in die neue Saison. Mit dem Prix d’Harcourt (130.000 Euro) der Gruppe II über 2000 Meter in ParisLongchamp hatte er eine ambitionierte und schwierige Aufgabe. Zwar war der Siebenjährige am Ende ohne bessere Möglichkeiten, doch als Vierter blamierte er sich keineswegs. Unter Marie Velon brachte der Gruppesieger das Feld in den Einlauf und war auch hier noch länger in vorderer Linie auszumachen. 9100 Euro war der Verdienst.

 

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(1.4.) Da ist er endlich, der erste Sieg eines in Bremen trainierten Pferdes in der Saison 2024. Oliver Schnakenberg gewann mit Abayyah in Köln. Die Stute, eine Außenseiterin, ist erst im Winter auf die Trainingsanlage in Bremen-Mahndorf gewechselt und führte sich somit bestens ein. Im gleichen Rennen belegte der von Toni Potters trainierte Statement einen dritten Platz. Im Grand Prix Aufgalopp, dem Highlight des Tages, kam der von Pavel Vovcenko trainierte Waldadler als Dritter ein, was aufgrund der Vorleistungen das erwartbare Ergebnis war. Zuvor hatte sich Trainingsgefährtin Love Me ebenfalls einen dritten Platz geholt.

 

 

(31.3.) Am Ostersonntag ist Bremens Trainer Nummer 1 Pavel Vovcenko in die neue Galoppsaison eingestiegen. Azamastam kam in Berlin-Hoppegarten auf einem dritten Platz ein. 

 

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(25.3.) Lord of Time aus dem Stall von Toni Potters kam als Außenseiter in Mons-Ghlin (Belgien) mit viel Speed auf dem dritten Platz ein.

 

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(24.3.) Der erste Bremer Sieg 2024 lässt weiterhin auf sich warten, aber es gab Sonntag in Düsseldorf eine weitere Platzierung. Oriental Princess aus dem Stall von Oliver Schnakenberg wurde Dritte.

 

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(21.3.) Galopponline bericht folgendes:

Der Gruppesieger Schäng, der auf dem Hof der Familie Kohlwes/Döpke deckt, ist erstmals Vater geworden.

Unter der Woche brachte die Camelot-Tochter Video Diva ein Hengstfohlen zur Welt. Züchter ist Schängs langjähriger Trainer Pavel Vovcenko, der den Hengst 2016 zum Sieg im Sparkasse Holstein-Cup der Gruppe III sattelte.

Nach 60 Rennen, sechs Siegen und 13 Platzierungen wechselte Schäng die Zucht. Auf dem in Rahden befindlichen landwirtschaftlichen Betrieb mit Pferdezucht, auf dem auch Waugh und Mondial Dancer und einst Orsetto Zugang zur Warmblutzucht fanden, ist Schäng der erste Deckhengst für die Vollblutzucht. Wie seine Boxennachbarn Waugh und Mondial Dancer deckt er für 500 Euro.

 

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(18.3.) Am ersten Grasbahnrenntag des Jahres in Deutschland gab es eine Bremer Platzierung: Die von Oliver Schnakenberg vorbereitete Weria belegte als Außenseiterin einen dritten Platz.

 

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(5.3.) Noch lässt der erste Bremer Sieg in der Saison 2024 auf sich warten, doch er scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Am Dienstagabend war der von Toni Potters trainierte Areon knapp geschlagen Zweiter auf der Bahn von Mons-Ghlin in Belgien.

 

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(3.3.) Die von Oliver Schnakenberg trainierte Winterweide überraschte als Dritte am Sonntag auf der Sandbahn von Dortmund.

 

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(21.2.) Hier leicht verspätet einige Links zur Kooperation des Bremer Rennvereins mit Verden im September. Zum Abschluss folgt ein Interview mit Andreas Sponbiel in der Sport Welt, das die klare Aussage hat: unser Ziel sind Rennen in der Vahr!

 

Weser Kurier

Kreiszeitung

Galopponline

 

Sind für 2024 Rennveranstaltungen in Bremen geplant?

Wir würden gerne und wären bereit, aber zurzeit kämpfen wir vor Gericht. Ziel ist und bleibt es wieder Galopprennen in der Bremer Vahr zu veranstalten.

 

Wie ist die Lage für den Galopprennsport in Bremen derzeit genau?

An der bekannten Situation hat sich nichts verändert. Wir sind wie angedeutet weiter vor Gericht. Ist das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in Bremen abgeschlossen, ziehen wir es aus Bremen heraus und haben dann die Hoffnung, dass wir uns das Recht auf Galopprennen holen werden. Natürlich sind wir immer dialogbereit und würden jederzeit mit der Bremer Politik sprechen.

 

Wie groß ist die Hoffnung?

Wir haben vor Gericht eine Chance, dessen sind wir uns sicher. Unsere Mitglieder und alle am Galopprennsport Interessierten bekommen von uns die Botschaft, dass es so lange weitergeht, wie nur der Hauch einer Chance besteht.

 

Wie geht es dem Bremer Rennverein in dieser schwierigen Situation und wer führt ihn?

Der bisherige Vorstand ist weiter aktiv. Für den Vorstand spricht Frank Lenk. Wir haben alle gemeinsam das Ziel, wieder Rennen in Bremen zu veranstalten. Wir sind ein gesunder Verein nach unseren beiden eingeklagten Veranstaltungen 2021 und 2022.

 

Wie sind die politischen Verhältnisse in Bremen und ist Unterstützung zu erwarten?

Die Wahl 2023 in Bremen bestätigte die Rot-Grün-Rote Landesregierung trotz erheblicher Verluste der Grünen. Das zuständige Ressort ist von den Grünen zur SPD gegangen, Senatorin Ünsal ist unserem Wunsch nach einem Gespräch leider nicht nachgekommen. Die Opposition steht hinter uns. Es gab Anfragen der FDP zur Rennbahn und die CDU hat die Rennbahn für Veranstaltungen genutzt. Sogar aus der Regierungskoalition wissen wir von positiven Erinnerungen an Galopprennen in der Vahr. Es sind nicht alle gegen uns, einige sind uns wohlgesonnen, Treffen mit dem Sportforum der SPD gab es beispielsweise.

 

Wie sieht es mit der Infrastruktur in der Vahr aus?

Alles ist erhalten: Stallungen, Führring, Wetthalle, Waagegebäude mit Jockeystube, natürlich das Geläuf. Wir haben das Atlantic Hotel Galopprennbahn mit seinem tollen Ambiente. Die DNA ist auf Galopprennen zugeschnitten, daran hat sich nichts geändert. Unser einziges Problem ist eine Überwegung über das Geläuf. Für die muss eine Lösung her. Teile des Weges müssten zurückgebaut werden. Das ist möglich.

 

Man hört von einer möglichen Kooperation mit Verden… Ja, diese wird es geben. Wir werden am 21.9. mit dem Verdener Rennverein kooperieren und einen Renntag veranstalten. Den haben wir in mehreren Sitzungen vorbereitet. Wir wollen den vielen Galoppsportinteressierten in Bremen und der Region ein Angebot machen. Wir sind zwei traditionsreiche Vereine und möchten wieder aktiv am Renngeschehen teilnehmen. Für uns als Bremer Rennverein bleibt aber die Vahr das Ziel. Nun folgt eine Etappe unter der Überschrift Reiterstadt trifft Hansestadt. Die nächste heißt dann hoffentlich Hansestadt trifft Reiterstadt und findet bei uns statt.

 

Könnte Verden eine dauerhafte Lösung sein?

Ziel ist und bleibt es wieder in der Vahr zu veranstalten, aber die Kooperation soll nachhaltig sein. Im Frühjahr 2025 sind Termine in Verden für eine weitere Veranstaltung vorgemerkt. Insgesamt haben wir mit allen norddeutschen Vereinen in den letzten Jahren Verbindungen gesucht. Wir bedanken uns beim Hamburger Rennclub, der zweimal den Preis des Bremer Rennvereins möglich machte. Gute Kontakte haben wir zu den Kollegen des Duhner Wattrennens. Wir müssen alle mehr zusammenrücken.

 

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(9.2.) Toni Potters schickte an diesem Freitag einige Pferde nach Mons-Ghlin in Belgien. Areon war als Zweiter in seinem Rennen nur knapp geschlagen.

 

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(22.1.) Bei der Veranstaltung am Montagabend in Mons-Ghlin (Belgien) kam der von Oliver Schnakenberg trainierte Oriental King auf einem dritten Platz ein.

 

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(19.1.) Bei den Online Awards von Sport Welt und GaloppOnline kann auch über ein Bremer Thema abgestimmt werden. Beim emotionalsten Moment ist der Gruppesieg von Mansour in der Liste. Unter diesem Link kann gewählt werden.

 

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(12.1.) Am Donnerstag hatten die Bremer Galopper ihre ersten Auftritte in der Saison 2024. Und dies gleich im Ausland, genauer gesagt in Belgien. Zwar konnten die eigentlich genannten Pferde von Trainer Toni Potters aus logistischen Gründen kurzfristig doch nicht an den Start kommen, aber Trainer Oliver Schnakenberg war vor Ort auf der Rennbahn von Mons-Ghlin und konnte sich über zwei Platzierungen freuen. Zenith wurde als großer Außenseiter Zweiter, in der Abschlussprüfung kam Noshowlikeajoeshow auf dem dritten Rang ein. 

 

 

 

 

(ältere News finden Sie im Archiv)

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© Marco Hoffmann (für die Texte)